[Halloween-Special] minimalistische Halloween-Partytipps

Jeder (ja, jeder) mag gerne Halloweenpartys. Was keiner will: hunderte von Euros dafür ausgeben. Genau das tun Amis aber anscheinend, wenn man sich ihre Deko so ansieht. Allein für die vielen Kuchen in Skelett-, Zombie- oder Vampirform dürften im Fachhandel locker 50 bis 100 Euro fällig werden.

So groß wird das in Deutschland nicht. Überhaupt kann sich sowas doch heutzutage kein Schwein mehr leisten. Trotzdem will jeder ein bisschen Halloween-Feeling haben.

Es heißt also, dort anzusetzen, wo man hier in Deutschland als allerletztes spart: am Alkohol. Eine Party ohne Knabberzeug, Musik oder nen Stuhl zum Sitzen? Völlig egal, solange es nur genug zu Saufen gibt. Liebes, aber armes Halloween-Fanvolk: Hier sind die Stellschräubchen, an denen ihr drehen könnt, die den Unterschied machen können zwischen einer alltäglichen, lahmen Freitagabend-Sauferei und einer zwar minimalistischen, aber definitiv themenorientierten Halloweensause!

Profitiert also von meiner langjährigen Erfahrung als Schnapsdrossel Kellnerin, wenn ihr euren Gästen folgende günstige Köstlichkeiten kredenzt und leidenschaftlich Argumente dafür vorbringt, warum das ja alles irgendwie was mit Halloween zu tun hat!

Grüne Witwe
Klassischer, süffiger Longdrink – war der Renner auf allen 17. Geburtstagen damals. Warum ist der geeignet für Halloween? Na, weil er grün ist. Und weil “Witwe” was mit Tod zu tun hat. Aber natürlich könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und das Getränk für diesen Abend umbenennen. “Schleim” würde sich anbieten. “Ektoplasma” ginge auch (allerdings auf die Gefahr hin, dass ihr den Namen den Rest des Abends immer wieder erklären müsst).

Ihr braucht:
– Blue Curaçao
– O-Saft
– Eiswürfel, falls ihr welche habt. Warm schmeckt das Zeug in-fer-na-lisch.

Etwa 4cl Blue Curaçao in ein normales Glas geben (weil ihr armen Schlucker, die ihr diese Tipps braucht, vermutlich keine Longdrinkgläser habt – wie ich!). Mit O-Saft auffüllen, fertig. Trinket und erschaudert!
Versucht gar nicht erst, die Zutaten zu schichten. Für sowas hat doch wirklich niemand Zeit.

Sieht so richtig schön scheiße aus.

Sieht so richtig schön scheiße aus.

Wackel-Wodka
Taking about “Ektoplasma” – den Namen reserviert ihr doch lieber hierfür!

Ihr braucht:
– möglichst billigen Wodka
– Götterspeise-Mix (Geschmacksrichtungen “Waldmeister” und “rot”)
– Zucker
– Plastik-Shotgläser (4cl)
– Zahnstocher

Kuckt, wie viel Wasser für ein Päckchen Götterspeise gebraucht wird. Nehmt nur etwa zwei Drittel und kocht das zusammen mit ein paar Esslöffeln Zucker auf, bis der Zucker sich gelöst hat. Nehmt den Topf vom Herd, rührt den Götterspeise-Mix rein und kippt ERST DANN, wenn sich das vollständig gelöst hat, ein Drittel Wodka dazu. Das ist mein spezieller Tipp, um zu verhindern, dass der Alkohol beim Kochen verdampft.
Flüssigkeit in Plastik-Shotgläser füllen (4cl, weil 2cl viel zu viel Arbeit ist) und in den Kühlschrank stellen, bis die Götterspeise fest ist. Genießen (also “genießen”), indem man das Zeug mittels Zahnstocher rauspult.
Falls ihr jetzt denkt “Meh”, weil mit dem ganzen Zubehör zu teuer: Ihr spart euch damit schließlich auch Getränke zum Mixen für den Wodka. Und wenn ihr in jedes Shotglas ein kernloses Träubchen oder ein Stückchen Mandarinchen reintut, bevor das Zeug fest ist, wird man euch für die totalen Gourmetköche halten!

Schwarzer Wodka/Energy
Hach, Schwarzer Wodka/Energy, DAS Getränk meiner Jugend! Schon deshalb ist es ein tolles Getränk für Halloween, denn es gewahrt mich an die grauenvolle Vergänglichkeit des Lebens. Aber auch für euch lohnt es sich als Feiertags-Longdrink. Das Zeug färbt nämlich Zunge und Lippen total dunkel. Ansonsten sieht es recht harmlos aus. Halt schwarz. Aber wenn ihr ein Schwarzlicht habt, könnt ihr beobachten, wie das Zeug ekelhaft grün leuchtet. Ein totales Highlight, genauso wie die schwarze Kotze, die man davon bekommt.

Ihr braucht:
– schwarzen Wodka
– einen billigen Red-Bull-Ersatz

Der schwarze Wodka ist ziemlich lame, also großzügig messen. Eine Halb/halb-Mischung ist hier tatsächlich nicht allzu übertrieben. Ja, und das war’s auch schon an Rezeptanweisungen bei diesem Zeug – trinket und erschaudert!

Flatliner
Kommen wir mal zum harten Stuff, einem Shot, den ihr so schnell nicht wieder vergessen werdet. Der Halloweenbezug ergibt sich durch den absoluten Horror, den ihr bei jedem Glas erlebt. Tatsächlich wurde dieses Zeug in meiner ehemaligen Kneipe gerne geordert, wenn jemand etwas “besonderes” wollte. Die Leute waren sogar bereit, mehr Geld dafür zu bezahlen! Bemerkenswert… muss wohl eine Art Mutprobe für Erwachsene sein. Also genau das Richtige für Halloween!

Ihr braucht:
– Tequila
– Sambuca
– Tabasco

Normales Shotglas (2cl) etwa bis zur Hälfte mit Sambuca füllen. Tabasco auf nen Löffel träufeln und draufgleiten lassen. Über den selben Löffel vorsichtig den Tequila ins Glas gießen, bis es voll ist.
Ja, ich weiß, ich habe gesagt, niemand hat Zeit für Schichtdrinks. Aber in diesem Fall lohnt es sich. Weil der Shot damit so nett aussieht. Er ist aber nicht nett. Er ist eine widerliche Grässlichkeit aus den inneren Kreisen der Hölle. Weshalb er auf eurer Party tierisch gut ankommen wird!
flatliner

Schlammbowle
Die Richtung ist erkennbar: An Halloween sollen Sachen verputzt werden, die eklig aussehen! Und egal, wie geil eine Schlammbowle bei der Google Bildersuche auch arrangiert ist: Letztendlich sieht sowas in Echt IMMER scheiße aus.
Aber: Es schmeckt. Irgendwie.

Ihr braucht:
– eine Flasche Wodka (oder so)
– eine Flasche O-Saft
– eine Flasche Kirschsaft
– eine Packung Vanilleeis
– eine Flasche Sekt (optional)

Alle Getränke in eine Schüssel geben (da ihr vermutlich keine Bowleschale habt – genauso wenig wie ich). Kurz vor dem Servieren Vanilleeis drauftun. Warten, bis es angeschmolzen ist. Euch an der ekelhaften Farbe erfreuen.

Und falls es doch etwas teurer und aufwendiger sein soll…
… dann ist der Cocktail der Wahl natürlich ein Zombie. Dessen Relevanz ich hoffentlich nicht erklären muss!


 

Weitere Halloween-Specials:
Die große Halloween-Blogparade
Meine fünf schlimmsten Horrorfilme
Spielereview: Betrayal at House on the Hill
Stephen Kings fünf beste Kurzgeschichten
Die fünf besten Halloween-Serienspecials

Media Monday #174

Es ist mal wieder Media Monday – und trotz des baldigen Feiertages keine einzige Frage zu Halloween?! Ich bin entsetzt und schockiert! Naja, wer ähnlich empfindet, sollte zur Beruhigung schnell bei der großen Halloween-Blogparade mitmachen und sich den unverschämt interessanten Fragen stellen!

1. In jedem Film, der in Berlin spielt, sieht man wunderschöne Altbauwohnungen von Leuten, die total alternativ sind und sich Kräuter auf dem Fensterbrett ziehen, die natürlich nie so aussehen, als würden die davon auch mal was abschneiden, um es in ne Soße oder so reinzutun. Können die nicht mal stattdessen die typische geisteszerstörende Ikea-Tristesse zeigen, die in 80% aller deutschen Haushalte vorherrscht?

2. Edward Norton zählt zu meinen liebsten SchauspielerInnen, spätestens seit seiner Rolle als der namenlose Typ in Fight Club. Was ich hoffentlich nicht weiter ausführen muss.

3. Alles, was mit Helene Fischer und Schlager zu tun hat ist auch wieder so ein Hype, dem ich nichts abgewinnen kann, denn hatten wir nicht erst einen Schlager-Boom? Wann war das, so etwa 1998 mit Guildo Horn? Das ist gerade mal 16 Jahre her! Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen! Und ich finde, das reicht erst mal für eine Generation!

4. Hingegen für na was wohl? – Halloween! bin ich Feuer und Flamme, bekomme nicht genug davon und freue mich darum schon wie ein Schnitzel auf Freitag! Wo-hooo!

5. Im direkten Vergleich zu früheren Filmepochen sind die in den letzten Jahren entstandenen Filme zu ernst und dafür mache ich ganz allein Christopher Nolan verantwortlich. Keine Pointe.

6. Das Hörspiel/den Podcast die Känguru-Chroniken kann ich nur jedem empfehlen, der die letzten paar Jahre unter einem Stein gelebt hat, denn jeder andere hat davon wohl schon was gehört, auch ganz ohne dass ich es empfehlen muss. Leider habe ich außer diesem Hörspiel und diversen Drei ??? Folgen seit Jahrzehnten kein Hörspiel gehört, und einen Podcast sogar noch nie.

7. Zuletzt gelesen habe ich ein paar Kurzgeschichten von Stephen King und das war toll wie immer, weil es wunderbar zur Jahreszeit passt und ich außerdem diesen Post so beenden will, wie ich ihn angefangen habe: mit schamloser Eigenwerbung.

[Halloween-Special] Die fünf besten Serien-Specials

Feiertagsspecials in Serien haben eine lange Tradition, gehören oft sogar zur Staffel-Routine – Grund genug, den fünf besten Halloween-Specials unter den Feiertagsspecials einen eigenen Halloween-Special-Artikel zu spendieren!


The Simpsons: Treehouse of Horror I-VIII
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Um das gleich mal klarzustellen: “Treehouse of Horror” ist episch. So episch, dass ich diese Liste problemlos NUR mit Simpsons-Episoden füllen könnte.
Allerdings sollte es ja schon ein bisschen divers sein. Und außerdem bin ich sauer auf Die Simpsons. Ich halte die Serie für eine der großartigsten, die jemals gemacht worden ist – bis ungefähr Staffel 10. Alles, was danach kommt, ist ein riesengroßer Haufen Scheiße. Und da nun leider 10 überragende Staffeln 16 schlechten gegenüber stehen, fühle ich mich als Fan der ersten Stunde irgendwie total verarscht und bin zeitweise fast versucht, ein “Ex” vor dem “Fan” zu ergänzen.
Meiner Meinung nach sieht man den Verfall fast nirgendwo besser als bei den “Treehouse of Horror”-Episoden. Ich habe mir vor ein paar Tagen die neuste Folge angesehen und kann kaum glauben, dass das noch die selbe Serie ist, die nicht weniger (aber leider auch nicht mehr) als acht großartige Halloween-Specials produziert hat, die ich wohl bis in alle Ewigkeit lieben werde, egal wie viele Dutzend Male ich sie noch sehe.
Das ist sehr traurig. Aber lasst uns nicht über den Bullshit von heute mosern, sondern erinnern wir uns lieber zurück auf die guten, alten Zeiten, als ein Simpsons-Halloween-Special eines der Top-Fernsehereignisse des Jahres war – und das völlig zurecht.


Community S01E07 – Mexikanisches Halloween
Community ist möglicherweise das nerdigste und damit grandioseste Etwas, was es jemals auf die Mattscheibe geschafft hat und es ist eine verdammte Schande, dass kaum jemand die Serie kennt!
Das Problem ist allerdings, dass die pure Genialität sich erst so richtig ab der zweiten Staffel entfaltet, während Staffel 1 wie eine zwar unterhaltsame, aber nicht gerade wahnsinnig innovative “Kriegen sie sich, oder kriegen sie sich nicht?”-Sitcom startet.
So jedenfalls bis zu folgender Szene:

Bis dahin ist die Folge ganz okay, auch wenn ich Jeffs Rumgeturtel mit dieser Dozentin sehr hasse. Aber dann das. In dem Moment, als ich Jeffs Blick aufkeimenden Verstehens sah – so dermaßen over the top, dass ich mich jedes Mal auf den Boden legen könnte vor Lachen – keimte auch in mir was, nämlich die Hoffnung auf kommende Awesomeness. Ja, während Abeds epischen Monolog wurde mir erstmalig klar, dass es sich hierbei eben NICHT um eine 0815-Liebesschnulzensitcom handelt. Wie sich zeigen sollte, hatte ich Recht! Allein wegen dieser Szene muss die Folge einfach rein!


South Park S02E15 – Böser, böser Fisch
Halloweenfolgen haben bei South Park eine fast ebenso große Tradition wie bei den Simpsons. Und so blöd es sich anhört: Ich hätte mir fast in die Hosen geschissen, als ich diese spezielle Folge damals zum ersten Mal nachts auf RTL sah!
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Aber auch ansonsten zeichnet sich diese Episode durch alles aus, was South Park einst so großartig gemacht hat, und was der Serie heute leider fehlt. Keine zehn Sekunden ohne irgendetwas geniales und klassisches.
Terrence und Philip. Spooky Vision. Chefkoch. Der böse Cartman. “Nein, Miez, böse Miez!!” “Höllen”. Und ein gottverdammter Indianerfriedhof. Muss ich noch mehr sagen?


How I met your Mother S01E06 – Die Kürbis-Schlampe
Halloween bei HIMYM ist tatsächlich mehr als ein schlampiger Kürbis. Allein für diese Szene muss man Barney einfach lieben:

Leidenschaftlich übertrieben in allem, was er tut und wenn es dann um Halloween-Kostüme geht, wird es halt super-awesome. Wie gerne wäre ich mal auf einer Party mit lauter Leuten, die sich bei ihren Kostümen SO viel Mühe geben!


Community S02E06 – Zombie-Alarm!
(Jap, Community gehört zweimal rein. WEIL.)
Abgesehen von der erneuten Demonstration der traurigen Tatsache, dass deutsche Übersetzer nicht in der Lage sind, ein System in den Titeln von Serienfolgen zu erfassen, ist diese Folge irgendwie einzigartig. Noch nie habe ich erlebt, dass so eine umfassend unrealistische Story am Ende doch so unglaublich logisch erscheint. In keine andere Realserie hätte eine Folge wie diese gepasst, aber bei Community geht einfach alles!

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Weitere Halloween-Specials:
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Stephen Kings fünf beste Kurzgeschichten

[Halloween-Special] Der King (und seine fünf besten Kurzgeschichten)

Wer mich bereits länger liest, dürfte vielleicht schon mitgekriegt haben, dass mich mit Stephen King eine ganz besondere Liebe verbindet. Aber als ungekrönter Meister des Horrors sollte ihm auch ohne diese Liaison ein Platz in einem solchen Special sicher sein.

Ich las meinen ersten Stephen-King-Roman, da war ich gerade erst elf. Davor mochte ich Enid Blyton und hatte alle “Hanni und Nanni”-Bände; den Zwischenschritt davon zu Horror, wie auch immer der aussehen mag, habe ich indes einfach übersprungen.
Es fing mit Friedhof der Kuscheltiere an, dann kam ziemlich bald danach Shining, dann müssten Carrie und Brennen muss Salem dran gewesen sein und ab da verschwimmt alles in einem Wirbel aus Buchtiteln, denn es kann wohl niemand ernsthaft erwarten, dass ich alle gut fünfzig Stephen-King-Bücher, die ich gelesen habe, in der richtigen Reihenfolge aufzählen kann.

Fünfzig Bücher. Ich weiß nicht, was beeindruckender ist: Dass ein Mensch tatsächlich so viel schreiben kann oder dass ich immer noch Lust habe, es zu lesen!

So ziemlich seit Beginn seiner Karriere kämpft er gegen den Stempel “Schundautor” und wird den, so fürchte ich, auch nicht mehr los werden. Er ist auch sicher nicht der eleganteste Schreiber, zudem hat er auch einfach schon richtig viel Scheiße geschrieben, aber was er über das Schreiben an sich sagt und auch über die ihm verwehrte Anerkennung vom Feuilleton fasziniert mich. Wenn “Angst” eines der universellsten Gefühle überhaupt ist, warum hat dann Literatur, die sich genau damit befasst, einen so schlechten Stand?

Überhaupt, was ist eigentlich Literatur? Dazu ein Zitat:

“Ich verstehe das überhaupt nicht. Ich verstehe nichts von alledem. Warum muss eine Geschichte politisch oder sozial oder kulturell motiviert sein? Sind das nicht ganz natürliche Bestandteile jeder gut erzählten Geschichte? Ich meine… ich meine… kann eine Geschichte nicht einfach eine Geschichte sein?”
– Stephen King, Es

Und damit hat er vollkommen Recht. Das ist genau das, was ich in meinem Germanistikstudium vermisse. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Stephen King mich dazu gebracht hat, Literatur zu lieben, während mein Studium mich gelehrt hat, sie zu hassen.
Und das ist doch echt scheiße! Allein deshalb mache ich jeden fertig, der es im universitären Umfeld wagt, über Stephen King zu lachen und ja, ein bisschen genieße ich das sogar!

Ich habe im Zuge eines Blogprojekts letztes Jahr angefangen, Stephen-King-Romane in alphabetischer Reihenfolge zu rezensieren. Durchgehalten habe ich das zwar nicht, aber für Rezensionen brauche ich ja eigentlich kein Projekt von außen :) Hiermit sei also angekündigt, dass ich damit weitermache, und zwar da, wo ich aufgehört habe! Ich mache mir da keine konkrete Vorgabe (also nicht “eine Rezension pro Woche”), aber irgendwann wird es weiter gehen :)

Soooo… aber dieser Artikel soll ja trotzdem noch ein bisschen mehr beinhalten als bloginterne Ankündigungen! Deshalb, zu Ehren eines großen Wörterschmiedes, des Meisters des Horrors und meines liebsten Autors, zu Halloween Stephen Kings fünf beste Kurzgeschichten in willkürlicher Reihenfolge!


Der Jaunt
Enthalten in “Blut”
Ein Vater erzählt seiner Familie die Geschichte des ersten verkehrstüchtigen Teleporters, der nicht nur die irdische Energiekrise löste, sondern der Menschheit auch den Weg zu den Sternen ebnete, obwohl einige Rätsel dieser Erfindung immer noch nicht gelöst sind…
Stephen King liebt Science Fiction, doch wenn er sich dem Genre widmet, ist seine persönliche Note unverkennbar. Ich mag Star Trek, aber was in solchen Filmen und Serien an technischer Innovation gezeigt wird, ist so unnatürlich sauber, dass es fast steril wirkt. Stephen King dagegen schafft es ohne ein einziges explizites Wort, die pure Bedrohlichkeit der vermeintlich strahlenden Zukunft auf den menschlichen Geist zu vermitteln, der für solche Ausmaße eigentlich gar nicht geschaffen ist. Wenn andere Autoren die Leser für den Gedanken faszinieren, irgendwann einmal den Weltraum erobern zu können, erinnert Stephen King daran, dass der Weltraum sehr, sehr groß ist – wir dagegen aber ganz, ganz klein. Und das ist so beängstigend, wie echter Horror nur sein kann.

Quitters, Inc.
Enthalten in “Katzenauge”
Ein Mann leidet sehr unter seiner Nikotinsucht, hat aber wie Millionen anderer Menschen ein Problem, von selber mit dem Rauchen aufzuhören – also wendet er sich an eine Firma, die bei der Unterstützung von Rauchern eine 98%ige Erfolgsquote vorweisen kann. Allerdings sind ihre Methoden etwas rabiater, als er sich das vorgestellt hat…
Irgendjemand schrieb mal, “Quitters, Inc.” sei eine Kurzgeschichte, wie sie klassischer nicht sein könnte, und als solche die beste, die Stephen King je geschrieben hat. Ob es tatsächlich DIE beste ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber in meine Top 5 gehört sie auf jeden Fall!
Dabei ist der Horror hier mindestens in zwei Schichten aufgetragen. Einerseits ist da die ganz reale Bedrohung durch Gangster, die, auch wenn sie ein eigentlich hehres Ziel verfolgen, vollkommen skrupellos sind – die andere ist die Bedrohung durch sich selbst. Die eigenen Triebe, Gelüste, Schwächen… in dieser Geschichte könnten sie tatsächlich zur Katastrophe führen. Was einfach nur eine wunderbare Parabel ist.

Die Leiche
Enthalten in “Frühling, Sommer, Herbst und Tod”
Ein Sommer in den Fünfzigerjahren und vier Freunde, die sich aufmachen, die Leiche eines vermissten Jungen zu finden…
Diese Kurzgeschichte, die eigentlich eine Novelle ist, dürfte die bekannteste in dieser Liste sein, weil sie unter dem Titel “Stand by me” sehr erfolgreich verfilmt worden ist. Allerdings konnte mich der Film nie so wirklich begeistern – anders als das geschriebene Wort.
Wobei, vielleicht ist “begeistern” die falsche Formulierung. Diese Geschichte bereitet mir jedes Mal echte körperliche Schmerzen beim Lesen. Es ist ein sehnsuchtsvoller Text über Vergänglichkeit, die ganz offensichtlich durch die namensgebende Leiche symbolisiert wird, doch darüber hinaus ist das Hauptthema Freundschaft, die dem Hauptprotagonisten zu einem gewissen Zeitpunkt im Leben als das Wichtigste überhaupt erschienen ist – und die dennoch irgendwann endete. Nicht mit einem Knall, sondern indem sie sich langsam aus seinem Leben schlich. So ähnlich ist auch der Tod: Für die meisten kommt er nicht plötzlich, sondern das Sterben beginnt für sie, für uns alle, mit dem Tage unserer Geburt.
Und das macht diese Geschichte gleichzeitig unendlich traurig als auch wunderschön – denn diesem Vanitas-Motiv wird genauso leidenschaftlich die Botschaft entgegen gestellt, das zu schätzen, was man hat, solange man es eben hat.

Die 10-Uhr-Leute
Enthalten in “Abgrund”
Die Protagonisten in dieser Geschichte gehören zu den Leuten, die gerne mit dem Rauchen aufhören wollen, es aber nicht ganz schaffen und sich deshalb täglich in ihrer ersten Pause vor den Bürogebäuden sammeln, um eine der wenigen Zigaretten zu sich zu nehmen, die sie sich noch erlauben. Diese Kleinstversorgung mit Nikotin enthüllt ihnen allerdings ein grauenhaftes Geheimnis…
Zu dieser Geschichte vermag ich nicht den geringsten Gehalt herbei zu interpretieren. Die Prämisse ist völliger Schwachsinn und alles Weitere eher konventionell – aber trotzdem bin ich total verliebt in die Geschichte. Weil sie so richtig schön bescheuert ist. Weil es trotz des fehlenden Tiefgangs einfach eine klasse Geschichte ist. Und wie wir gelernt haben, ist das eigentlich alles, was zählt!

Der rasende Finger
Enthalten in “Alpträume”
Ein Mann geht eines Morgens ins Bad und muss feststellen, dass aus seinem Abfluss ein lebendiger Finger ragt…
Eigentlich könnte man fast alle Geschichten dieser Welt auf eine Frage reduzieren: “Was wäre, wenn?” Nur weil sich Menschen diese Frage stellen, werden Bücher geschrieben und Filme produziert. Hier haben wir aber eine “What if?”-Geschichte im klassischen Sinn. Wie würdest DU reagieren, wenn plötzlich so etwas alltägliches wie ein menschlicher Finger an einer völlig falschen Stelle auftauchen würde? Wie geht man mit etwas um, das so umfassend surreal ist?
Wenn man diese Geschichte tiefgehend interpretieren wollte, könnte man sagen, dass der Horror hier im Grunde aus dem Wissen erwächst, dass niemand, egal wie sehr man von anderen Menschen geschätzt und geliebt wird, einem so etwas glauben würde. Dass das Vertrauen in den Verstand sehr brüchig ist, egal ob von anderen oder gar von einem selbst.
Aber soweit muss man eigentlich nicht gehen. “Der rasende Finger” ist die erste Kurzgeschichte von Stephen King, die mir nachdrücklich im Gedächtnis geblieben ist… und sie macht einfach tierisch Spaß zu lesen!


 

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Spielereview: Betrayal at House on the Hill

[Halloween-Special] Spielereview: “Betrayal at House on the Hill”

Es gibt nichts besinnlicheres als einen harmlosen Brettspielabend? Wer das glaubt, sollte sein “Mensch ärgere dich nicht” endlich einmotten, denn Horror-Brettspiele sind ein Ding! Und ein Vertreter dieses Genres hat definitiv einen eigenen Halloween-Artikel verdient: Betrayal at House on the Hill.

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Prämisse:

Ein herrschaftliches, gottverlassenes Haus irgendwo auf einem Hügel. Eine handvoll verwegener Fremder. Eine zuknallende Tür. Kein Entkommen. Und weit und breit kein Touristenführer.
So das Ausgangsszenario. Das Ziel des Spiels lautet indes nur: Irgendwie überleben!

Spielbeginn:

Ihr sucht euch eine von sechs Spielfiguren aus und entscheidet euch, ob ihr Charakter A oder B spielen wollt – denn bei jeder Spielfigur gibt es zwei Auswahlmöglichkeiten! Dann werden alle Spielfiguren in die Eingangshalle gesetzt und schon kann es losgehen!

Ein Character Sheet mit den Fähigkeiten der Figur

Ein Character Sheet mit den Fähigkeiten der Figur

Spielverlauf:

BAHOTH (klingt voll dämonisch!) läuft in zwei Phasen ab. In Phase 1 erforschen die Spieler das Haus. Da sie in dieser Phase Leidensgenossen sind, die zusammen in diesem alten Kasten feststecken, ist das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch kooperativ.

Bodenplatte mit Omen-Symbol. Kein verlassenes Herrenhaus ohne Pentagrammkammer!

Bodenplatte mit Omen-Symbol. Kein verlassenes Herrenhaus ohne Pentagrammkammer!

Es wird also Raum für Raum durchstöbert. Aber! Das Spielbrett besteht zu Anfang nur aus dem Eingangsbereich, der Treppe in den 1. Stock und einem Raum im Keller. Der Rest muss nach und nach aufgedeckt werden – und da die nun sichtbar werdenden Räume aus beweglichen Bodenplatten bestehen, die von einem Stapel gezogen werden, sind die Variationsmöglichkeiten hier praktisch grenzenlos. Damit sieht das Spielbrett am Ende immer anders aus, egal wie oft man spielt!

Wird ein neuer Raum betreten und die Bodenplatte angelegt, muss eine Karte gezogen werden. Welche das ist, hängt von dem Symbol ab, das auf der Bodenplatte zu sehen ist. Es gibt drei Typen von Karten:

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Die Eventkarten: Diese lösen – Überraschung! – ein bestimmtes Ereignis aus.

Die Itemkarten: Items, also Gegenstände, sind meistens (mehr oder weniger) nützlich und beeinflussen eure Fähigkeiten entweder temporär oder dauerhaft – solange sich die Itemkarte in eurem Besitz befindet.

Die Omenkarten: Omen sind im Prinzip auch Gegenstände – aber von wesentlich mystischerer Natur. Und nicht alle sind gut für euch…

Was auch immer auf den Karten steht, hat (meistens) Einfluss auf die Fähigkeiten eures Charakters, zu sehen auf eurem Character Sheet. Natürlich heißt das Ziel immer, eure Fähigkeiten hochzuleveln! Doch dazu braucht ihr ein wenig Würfelglück.

Event - Beispiel. Gewürfelt wird mit W3ern.

Event – Beispiel. Gewürfelt wird mit W3ern.

Beispielsweise könnte sich in dem Raum, den ihr betretet, (als Event) ein Geist materialisieren. Sowas kann schon an den Nerven zerren! Eurer Würfelwurf entscheidet nun darüber, ob euch diese Begegnung total schockiert, sie euch eigentlich nicht groß interessiert oder ob ihr euch dem mystischen Wesen stellt und dann vielleicht sogar stärker werdet. Sprich, bestimmte Fähigkeiten werden gemäß Würfelwurf hoch- oder runtergelevelt – wie das konkret funktioniert, sagen euch die Karten!

So läuft das Spiel eine Weile. Ihr deckt das Spielfeld auf, sammelt Items und Omen, stellt euch den gruseligen Ereignissen… bis Phase 2 beginnt!

Wann das ist, entscheidet mehr oder weniger der Zufall. Für jedes Omen, das gezogen wird, muss ein sogenannter Haunt-Roll veranstaltet werden. Ist dieser Würfelwurf niedriger als die Anzahl der sich im Spiel befindlichen Omen, wird der Fluch des Hauses, eben der Haunt ausgelöst. Es ist theoretisch möglich, dass dies schon nach wenigen Spielzügen passiert (was dann besonders bitter ist), aber das erwähnte Prinzip sorgt eben dafür, dass der Fluch von Runde zu Runde immer wahrscheinlicher wird. Und irgendwann ist er unabwendbar!

An dieser Stelle endet die kooperative Spielweise: Einer der Spieler wird zum Verräter und arbeitet fortan gegen den Rest (und umgekehrt). Was aber konkret passiert, also wer zum Verräter wird, warum er zum Verräter wird, welche Absichten er verfolgt und, vor allem, welchen dunklen Mächten er nun dient, hängt vom Fluch ab – und hier wird es nun richtig krass: Denn abhängig davon, durch welches Omen und im welchen Raum letztendlich der Fluch ausgelöst worden ist, gibt es 50 (FÜNFZIG!!!) verschiedene Möglichkeiten, wie das Spiel nun weiter geht!! Es könnte sich zum Beispiel ein Vampirfürst erheben, eine Zombieapokalypse über das Haus hereinbrechen, ein irrer Axtmörder sein Unwesen treiben oder sogar Aliens die Spieler heimsuchen. Wie gesagt, es gibt FÜNFZIG verschiedene Szenarios, die allesamt anders funktionieren, andere Taktiken erfordern oder eigene Überraschungen (z.B. plötzlich einstürzende Räume) bereit halten!

Wie man den Verräter und seine sinistren Kompagnons besiegt (oder gar von ihm besiegt wird), ist dann auch jedes Mal abhängig vom Szenario und damit immer wieder neu und aufregend!

Meine Meinung:

Mit Betrayal at House of the Hill bekommt man richtig was für sein Geld, denn es gibt wohl kaum ein zweites Spiel, das so viele Möglichkeiten bietet. Fünfzig Szenarien – einfach unglaublich!
Leider hat das nicht nur Vorteile. Während Phase 1 des Spiels ziemlich leicht verständlich ist, da man wie bei den meisten Rollenspielen im Grunde nur das tun muss, was auf den Karten steht, wird es in Phase 2 schon mal richtig kompliziert. Der Verräter und die anderen Spieler bekommen jeweils unterschiedliche Spielanleitungen. Da die Vorbereitung auf den Fluch nun aber getrennt stattfinden muss, kann sich gerade der Verräter mit niemanden austauschen, wenn er eine Regel nicht so richtig checkt. Und auch bei den anderen kam es bisher fast jedes Mal zu Verständnisschwierigkeiten bezüglich der ab da geltenden neuen Regeln und Zielsetzungen.
Das führte leider in der Vergangenheit dazu, dass nicht nur bei mir der Spielspaß mit dem Auslösen des Fluchs rapide sank.
Das Erforschen des Hauses macht dennoch jedes Mal wieder Spaß, auch wenn sich hier mit der Zeit (ich habe es nun etwa 15 Mal gespielt) Abnutzungserscheinungen einstellen, da die Karten nun alle schon bekannt sind.
Dennoch: Das Design, die Story und vor allem die Flavortexte, die unbedingt laut vorgelesen werden müssen, machen Betrayal wirklich einzigartig! Diese Details sorgen für eine unheimlich dichte Atmosphäre und bieten stilvollen, psychologischen Horror, bei dem – Dank der vielen Szenarios – wirklich kein archetypisches Mystery-Element ausgelassen wird! Auch wenn ein paar kleinere Logikfehler offensichtlich nicht vermeidbar waren (warum hat der Charakter einer jungen Frau, deren Hobby zudem auch noch mit “Lesen” angegeben ist, einen geringeren Wert bei der Fähigkeit “Wissen” als ein Kind?), sieht man, dass in diesem Spiel unendlich viel Mühe steckt. Und, nur falls das noch nicht angekommen ist: fünfzig Szenarios!!

Ich empfehle also, ein paar Gruselfans (die leider des Englischen mächtig sein müssen) zusammen zu trommeln und und sich dieses Spiel im flackernden Schein einiger Grablichter zu Gemüte zu führen – gerne im heimischen Wohnzimmer, falls ihr gerade kein altes, verlassenes Herrenhaus zur Verfügung habt!

PS: Ich hatte einen ewiglangen Text geschrieben, in dem ich die Spielmechanik und Regeln haarklein erklärte. Dann habe ich alles wieder gelöscht, als mir klar wurde, wie uninteressant das eigentlich ist :D Falls ihr dennoch spontan Lust bekommen habt, genaueres über das Spiel zu erfahren, stellen die Spielentwickler eine Online-Demo zur Verfügung (englisch). Und auch bei Table Top hat man schon Betrayal gespielt:

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Weitere Spielereviews:
Gloom

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Meine fünf schlimmsten Horrorfilme

[Halloween-Special]: Die fünf Filme, die ich niemandem empfehlen will

Horrorfilme sind das Medium der Wahl an einem Halloweenabend zuhause – was liegt da näher, als den schrecklichsten Filmen, die ich je gesehen habe, einen eigenen Platz in meinem Halloweenspecial einzuräumen?

Was ist der Unterschied zwischen einem guten Film und einem guten HORRORfilm?
Ganz einfach: Ersterer empfiehlt man jedem weiter – aber genau das kann man bei den schlimmsten Horrorfilmen nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Was ja nun beweist, dass der Film gut war. Also gut schlimm. Weil er ja schlimm sein wollte und darin gut war. Also… ihr wisst was ich meine.

Vielleicht findet ihr diese Liste ja lame. Aber für mich jedenfalls steht fest, dass ich keinen der folgenden Filme nochmal sehen will… nein… kann!

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Platz 5: Wenn der Wind weht
When the wind blows, GB 1986
Story: Der Kalte Krieg eskaliert und eine Atombombe fällt auf England. Ein herziges älteres Ehepaar harrt frohgemut in seinem einsamen Cottage aus und wartet voll Vertrauen in seine Regierung auf Hilfe, die niemals kommt.
wenn der wind weht
Jap, richtig gesehen: Das ist kein Horrorfilm. Das ist nicht mal ein Realfilm. Es ist Zeichentrick und als solcher sogar rein optisch voll freundlich. Das ältere Pärchen wirkt echt schön harmlos, überhaupt ist es halt Zeichentrick und das bedeutet “für Kinder”, auch, wenn es um einen Atomkrieg geht – what could possibly go wrong?
Wenn euch jetzt eine böse Ahnung kam, dann liegt ihr richtig: Meine Eltern haben mich eines Sonntag Nachmittags vor diesen Film gesetzt zu einer Zeit, als ich kaum meinen eigenen Namen schreiben konnte.

Die gute Nachricht: Um die Grauenhaftigkeit der Handlung zu verstehen, braucht man etwas mehr Allgemeinwissen, als ein Grundschüler gemeinhin hat.
Die schlechte Nachricht: Als ich den Film, von dem ich nur eine ganz verschwommene Erinnerung hatte, vor einigen Jahren als Erwachsene nochmal sah, knallte er dafür umso härter rein. Vielleicht, weil ich mich an meine kindlichen Reaktionen darauf erinnern konnte und die beiden Protagonisten auch ein bisschen wie Kinder sind. Vielleicht, weil ich ihre Idee, Regenwasser zu sammeln, als ihnen ihr Trinkwasser ausgeht, als Kind sehr schlau fand, während mir zwanzig Jahre später schon beim puren Gedanken daran die Haare ausfielen.

Das ist Horror der realen Sorte. Nichts entsetzt mich mehr als der Gedanke an einen Atomkrieg. Höchstens der Gedanke an Idioten, die Atomkraftwerke immer noch für sicher halten. Und weil mir Wenn der Wind weht diese Vorstellungen mal wieder eindrücklich zurück ins Gedächtnis gebracht hat, und zwar tagelang nach der zweiten Sichtung, kann dieser Film zurecht einen Platz in meiner persönlichen Horrorfilmliste beanspruchen – auch wenn er nur Zeichentrick ist.
(Und ja, ich weiß: Die letzten Glühwürmchen ist NOCH schlimmer. Das haben mir schon ungefähr hundert Leute versichert, als würde mich das dazu bringen, mir diesen Film anzusehen, wenn ich schon Wenn der Wind weht nicht nochmal sehen will. Vergesst es einfach. It’s not going to happen.)

Platz 4: The Ring
The Ring, USA/Japan 2002
Story: Ein dämonisches Video kursiert unter Jugendlichen und jeder, der es sich ansieht, stirbt nach genau sieben Tagen. Eine Journalistin kuckt es blöderweise und versucht, sein Geheimnis zu ergründen, bevor sie es auch erwischt!
the ring
The Ring – ein zeitloser Klassiker für die einen. Für die anderen genauso unmodern und lame wie ne alte VHS. Nichts könnte falscher sein!
Es gibt den subtilen Horror, der in alten Herrenhäusern beheimatet ist. Dann gibt es den brachialen Horror der Saw-Reihe. Und dann gibt es den surrealen Horror, für den das Video aus The Ring das beste Beispiel ist. Und so etwas macht mich einfach vollkommen fertig. Ich kann mir das nicht ansehen. Jedenfalls nicht mehr in lang.
Nachdem ich den Film das erste Mal gesehen hatte, dachte ich, ich könnte meine Mutter damit schocken – und endete als ein fest an sie gepresstes, zusammengekauertes Etwas, während ihr der Film am Arsch vorbei ging, denn sie ist die Generation Evil Dead, für die “Horror” hektoliterweise Kunstblut bedeutet. Aber ich brauch das nicht. Das finde ich höchstens eklig. Aber The Ring, nein… nie wieder.

Platz 3: The Grudge
The Grudge, USA/Japan, 2004
Story: In nem japanischen Haus passiert ein grausamer Mord oder so und weil der besonders schlimm war oder weil das eine Mordopfer irgendwie magisch begabt war oder so finden die Toten keine Ruhe und suchen jeden heim, der das Haus betritt.
the grudge
Oder so. Genau weiß ich das nicht mehr, weil der Film mich noch fertiger gemacht hat als The Ring und ich ihn deshalb nur einmal gesehen habe. Zwar wirkt manches von The Ring abgekupfert, aber einige… ich nenne es mal “nette Details” sind doch recht originell. Und surreal. Auf ganz grauenvolle Weise (ich sag nur: der miauende Junge!!).
Dazu kommt, dass ich den Film davon abgesehen, dass er mich völlig zerstört hat, wie es sich für einen Horrorfilm gehört, eigentlich gar nicht besonders gut finde, weshalb meine Toleranz dafür niedriger ist als bei The Ring. In ein paar Jahrzehnten könnte ich mich vielleicht darauf einlassen, The Ring noch mal ne Chance zu geben, weil er einfach grandios ist, aber bei The Grudge sticht dieser Bonus nicht. Zu doofe Story, zu viele random Schockeffekte, keine allzu überzeugenden Schauspieler… muss also definitiv nicht mehr sein! Und findet ihr nicht auch, dass schon allein das Wort “Grudge” so einen unangenehmen Klang hat?

Platz 2: Funny Games U.S.
Funny Games, USA/GB/Frankreich/Österreich 2007
Story: Eine Familie mietet sich in ein Haus am See ein. Zwei Nachbarn klopfen und fragen höflich nach Eiern. Und dann fangen sie einfach so an, die Familie zu foltern. Well.
Funny-Games-U.S.
Okay, was haben wir bis jetzt? Es gibt den realen Horror, den subtilen Horror, den brachialen Horror und den surrealen Horror… gehört Funny Games auch in die letzte Kategorie? Nun, es fängt vielleicht so an (ich meine, sie mogeln sich ins Haus, indem sie um EIER bitten. EIER.), aber dann wird es doch eher brachial. Nicht so blutig-brachial wie halt bei Saw, sondern völlig psychopathisch. Denn diese Typen haben keinerlei Motivation für ihr Handeln. Sie sind einfach Psychos. Und solche Menschen, meine lieben Leser, machen wohl jedem Angst, denn sie sind nicht im Geringsten kontrollierbar oder resozialisierbar. Wenn das Böse existiert, dann in psychopathischen Menschen. Und das ist doch wohl echt Horror, oder?
In diesem Film wird außerdem ein ehernes Horrorfilm-Gesetz verletzt: Man tötet keine Kinder. Jedenfalls nicht so sinnlos. Das tut man einfach nicht.
Dennoch ist der Film einfach grandios in seiner sinnlosen Bösartigkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob das irgendwie ne Message haben soll; es kann eigentlich nur Mist dabei heraus kommen, wenn ich mir jetzt eine herbei interpretiere. Lassen wir das. Ich würde ihn nicht noch mal sehen wollen, aber irgendwie vermag ich darin doch so etwas wie einen künstlerischen Anspruch zu entdecken.

Nur fragt mich bitte nicht, wie der aussehen soll.

Ich empfehle übrigens dringend das U.S.-Remake, auch wenn das lediglich eine 1-zu-1-Umsetzung des österreichischen Originals ist und der seriöse Filmfan von Welt wohl automatisch zum früheren Werk greifen würde. Tut es nicht. Für Ösis ist das vermutlich nicht so schlimm, aber mir hat der Dialekt bereits nach fünf Sätzen jegliche Atmosphäre vernichtet, weshalb ich lieber die amerikanische, ordentlich synchronisierte Fassung gewählt habe.

Platz 1: Martyrs
Martyrs, Frankreich 2008
Story: Ein kleines Mädchen wird gefoltert, kann aber flüchten und findet in einem Waisenhaus eine treue Freundin. Genau die muss der inzwischen erwachsenen Frau beistehen, als diese Jahre später zufällig ihre Peiniger, die nie gefasst worden sind, auf einem Bild in der Zeitung erkennt. Sie nimmt Rache an der gesamten Familie, doch damit ist der Horror für beide noch lange nicht zu Ende…
martyrs
Hier ist sie. Meine Number One. Ein Film, der mich mehr verstört hat als jeder andere, den ich je gesehen habe. Ein Meisterwerk, irgendwie – und trotzdem ein Film, vor dessen Konsum ich einfach nur abraten kann!

Möglicherweise würde er euch aber gar nichts ausmachen. Ich war die Einzige, die nach dem Abspann vor lauter Zittern kaum ihre Zigarette halten konnte, während der Rest rumnölte, weil der Film sich gegen Ende so gezogen hätte. Da sieht man mal, wie abgestumpft Horrorfans sein können. Ich hatte dennoch das Gefühl, dieser Film habe irgendwas tief in meinem Inneren verletzt. Egal, wie blöd das jetzt klingt.

Und dabei könnte ich nicht mal sagen, was das genau war. Überhaupt scheint es bei diesem Film krasse Probleme wegen dem FSK zu geben. Ich verstehe nicht mal wieso, obwohl ich ihn ungeschnitten gesehen habe. Gore-Elemente fehlen, auch Schockmomente im klassischen Sinn gibt es kaum, die brutalen Szenen stinken gegen Saw (um den NOCH MAL zu erwähnen) total ab… was soll man da schneiden?
Es gibt eine Szene, die sich mir regelrecht eingebrannt hat. Eine junge Frau liegt bewegungslos auf einer Matratze, über ihr kniend ihr Folterknecht, der ihr seine Faust ins Gesicht rammt, immer wieder. Ich weiß nicht, weshalb mich das mehr schockiert hat als ne umgedrehte Bärenfalle bei Saw oder ne durchtrennte Achillesferse bei Hostel. Ich glaube auch nicht, dass man so etwas schneiden kann, wenn man andererseits ne umgedrehte Bärenfalle oder ne durchtrennte Achillesferse durchgehen lässt.

Und trotzdem… Martyrs ist, warum auch immer, ein schrecklicher Film. Wenn euch das neugierig gemacht hat, dann seht ihn euch an… und vielleicht könnt ihr mir dann ja erklären, was ihn so verstörend macht.
Aber ich empfehle es euch nicht. Ich – empfehle – es – euch – nicht!

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Weitere Halloween-Specials:
Die große Halloween-Blogparade

[Halloween-Special] Halloween-Blogparade!

Ich eröffne mein Special mit einer Blogparade, und ja, die Fragen habe ich mir ganz allein ausgedacht :D

Das Thema ist nicht nur der Feiertag Halloween an sich, sondern alles, was man so gemeinhin damit verbindet: Das Jenseits, der Tod, Horror, Grusel, das Übersinnliche, Spannung, Angst, die Faszination für das Morbide und so weiter und so fort. Ihr könnt also auch mitmachen, wenn ihr Halloween nicht mögt!

Die Regeln sind denkbar einfach:
– Beantwortet die Fragen auf eurem Blog (oder, falls ihr keinen habt, auch gerne in den Kommentaren) – am besten noch vor Halloween!
– Fordert eure Leser auf, mitzumachen oder nominiert gezielt Leute!
– Hinterlasst mir hier einen Link, damit ich und andere eure Antworten auch lesen können :)

Los geht’s!

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1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Tja, ich LIEBE Halloween – Überraschung :D
Normalerweise bin ich sehr kritisch, was Traditionen angeht, die aus Amerika kommen, aber da es sich hier um einen Re-Import handelt und das eigentliche Halloween auf irische Bräuche zurück geht, bin ich total okay damit! Zumal ich es einfach LIEBE, mich zu verkleiden und es wichtig finde, einen Tag zu haben, in dem der Tod und das Makabere im Mittelpunkt steht.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Ich dekoriere zuhause ein bisschen gruselig (ein Kürbis darf natürlich nicht fehlen!) und schmeiße mich leidenschaftlich in mein Kostüm. An diesem Tag sollten alle verrückt sein, also verhalte ich mich auch so. Joker-verrückt, nicht Karneval-verrückt!
Mein Wunschhalloween würde darin bestehen, eine große Party zu schmeißen, auf der getrunken und gegessen werden darf, aber trotzdem das Übersinnliche zelebriert wird. Leider nimmt niemand, den ich kenne, den Feiertag ernst genug, um so etwas zu machen. Im Gegenteil, die meisten Leute verkleiden sich ja nicht mal! Das ist unglaublich schade. Ich werde also wie jedes Jahr Süßkram für Kinder kaufen, die nicht kommen werden, mit Leuten trinken, für die Halloween nur ein weiterer Grund zum Saufen ist, und darauf hoffen, dass sich der Feiertag irgendwann richtig etabliert, um Halloween auch mal nach meinen Wünschen erleben zu können…

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Eines, das ich mir ganz allein ausgedacht habe :D Ich nenne es das postapokalyptische Scary-Clown-Chaosdämon-Kostüm. Wie das aussehen kann, verrate ich in den nächsten Tagen :D Allgemein aber ist es in meinen Augen ein MUSS, an Halloween als irgendwas gruseliges zu gehen! Sexy Krankenschwester kann man immer noch an Karneval sein!

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Oh Gott, seid gewarnt – DAS HIER:
Halloween
Das ist die Hauptperson aus “Hans, mein Igel”, einem Märchen, das in der Serie “Jim Hensons beste Geschichten” im Fernsehen lief, als ich zarte vier Jahre alt war.
UND DAS HAT MICH NACHHALTIG TRAUMATISIERT! Denn jetzt mal ehrlich – wie ekelhaft ist DAS bitte? In einem Kinderprogramm?
Mag sein, dass das Kostüm gut gemacht war und so, aber ich hatte jahrelang Angst vor dem “Igelmann”! Und wie ich finde – völlig zurecht!

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Hm, ich sag mal so: Ich kann natürlich unter Leitern durchgehen oder einen Regenschirm im Haus öffnen. Es bricht mir aber auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich das halt nicht tue. Oder wenn ich mir ein bisschen Salz über die Schulter werfe, wenn der Streuer umgekippt ist. Also, wenn der Arbeitsaufwand so gering ist, dann ist auf Nummer Sicher gehen doch eigentlich sehr vernünftig, oder? :)
Nur das mit den schwarzen Katzen, das ist selbstverständlich bösartige Propaganda, denn Katzen sind immer toll, egal was sie für ne Farbe haben.

7. Glaubst du an Geister?
Natürlich glaube ich nicht daran, dass Tote einfach durch die Luft schweben und “buuuuuh” rufen. Aber so ne Energie, eine Art Lebenskraft einer Seele, die sich nach dem Tod vom Körper löst und eine andere Ebene bewohnt und von da aus die Lebenden mit nem grauenvollen Geheul von unvorstellbaren Schmerzen quält, also, DAS gibt’s auf jeden Fall!
Das ist von “Malcolm Mittendrin” geklaut, weil ich es selbst nicht besser formulieren könnte :D Aber ernsthaft: Ich glaube, dass Menschen etwas zurück lassen, wenn sie sterben. Wissenschaftlich betrachtet führt da auch kein Weg dran vorbei! Schon mal was vom Energieerhaltungssatz gehört?!
science bitch

8. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Tatsächlich hatte ich in letzter Zeit öfter solche Gedanken. Es ist erstaunlich, wie manchmal wenige Sekunden oder Zentimeter, beispielsweise an einem Abhang, über Leben und Tod entscheiden können…
Wie sehr man manchmal Glück hat und welche seltsamen Zufälle es gibt, weiß ich, seitdem ich einmal ein Brandloch in dem Laken auf meinem Bett entdeckt habe. Zuerst konnte ich mir das gar nicht erklären. Ich rauche nicht im Bett und außerdem war es an der Seite, also ne echt komische Stelle… Wie war es da hin gekommen?
Schließlich fand ich die Lösung. Ich hatte mich ein paar Tage zuvor auf meinem Bett sitzend geschminkt. Der Kosmetikspiegel stand immer noch neben meinem Bett. Nun hat durch mein Fenster die Sonne geschienen und der Spiegel hat die Sonnenstrahlen in einem Winkel auf das Bett reflektiert, dass genug Hitze entstand, um tatsächlich ein Loch in mein Laken zu brennen. Es war pures Glück, dass nichts schlimmeres passiert ist. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht da, also wäre ich nicht gestorben, aber trotzdem hätte das ganze Haus abfackeln können.
Das sind so Dinge, die mich einfach sprachlos machen. Denkt ihr, die Feuerwehr hätte mir das abgekauft?

9. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Der erste Tote, den ich in echt gesehen habe, war mein Opa. Er starb völlig überraschend, während ich nicht zuhause war, aber sobald ich den Anruf bekam, fuhr ich zurück. Ich kam noch rechtzeitig an, bevor er abgeholt wurde und darüber war ich sehr froh.
Ich glaube, wir auf dem Land händeln das noch anders. Mir war es sehr wichtig, ihn noch einmal sehen und berühren zu können. In dem Moment war die Trauer noch zu frisch, aber rückblickend betrachtet hilft so etwas sehr, denke ich.
Die größte Angst, die ich vor dem Tod habe ist, dass danach tatsächlich alles vorbei ist, als würde man einen Schalter umlegen. Ich glaube aber nicht daran. Und wenn es nur eine Illusion meines sterbenden Gehirns ist, die mir vorgaukelt, meine letzte Sekunde würde sich zu Äonen dehnen… irgendetwas wird danach kommen. Fragt sich nur, was. Ich hoffe, ich lebe lange genug, bis ich die Spannung von allein nicht mehr aushalte ;)

10. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Ein faustischer Vertrag? Ganz klar: Nein. Auch nicht für eine Million. Denn ich glaube an eine Seele. Kann man albern finden, aber lustigerweise zögern sogar Menschen, auf die das angeblich nicht zutrifft, bei dieser Frage ganz oft :D

Bonusfrage*: Wem würdest du gerne mal einen Halloweenstreich (Haus in Toilettenpapier wickeln oder gerne auch kreativer) spielen?
Das muss nicht unbedingt an Halloween sein, aber eine Person hat es echt verdient: Mein Mitbewohner Dave. Der weiß ganz genau, dass ich Angst vor Krabbelviechs habe. Und was tut er? Setzt ne Plastikkakerlake in meine Teebox. Ohne Worte. Ich wäre fast gestorben. Und da sinne ich immer noch auf Rache.
Aber was tun? Ich habe lange gegrübelt und bin zum Schluss gekommen, dass ich irgendwie doch erwachsener bin als ich dachte. Jede Idee wurde von mir wieder verworfen. Irgendetwas in seinem Zimmer anstellen, während er nicht da ist? Uncool, das wäre ein Eingriff in seine Privatsphäre. Zucker in den Salzstreuer? Meh, dann versaut er sich sein Essen, aber Lebensmittelverschwendung ist nicht lustig. Und so weiter und so fort. Es darf nicht weh tun, ihn nicht demütigen, nichts darf kaputt gehen etc. pp. Nur, was bleibt denn da noch?!
Ich hoffe, irgendwann fällt mir was ein – oder ich muss mir ein Opfer suchen, bei dem mir die negativen Folgen egal sind :D

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So, mir wären noch tausend weitere Fragen eingefallen, aber mehr als zehn sollten es vermutlich nicht sein. Ich hoffe, irgendjemand macht mit! Jeder darf sie beantworten, aber trotzdem nominiere ich mal den Hemator, die Karo, die Friedl und die Hijack, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass die noch am ehesten für sowas zu begeistern sind :D Aber auch alle anderen sind herzlich eingeladen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

*Edit: Ich bin so doof! Karo musste mich erst darauf aufmerksam machen, aber tatsächlich sind es nicht 10 Fragen geworden, sondern nur 9! Und ich habe mich noch gewundert, warum das so schnell vorbei war…
Jedenfalls habe ich Karos Bonusfrage einfach mal auch bei mir ergänzt!