[Halloween-Special]: Die fünf Filme, die ich niemandem empfehlen will

Horrorfilme sind das Medium der Wahl an einem Halloweenabend zuhause – was liegt da näher, als den schrecklichsten Filmen, die ich je gesehen habe, einen eigenen Platz in meinem Halloweenspecial einzuräumen?

Was ist der Unterschied zwischen einem guten Film und einem guten HORRORfilm?
Ganz einfach: Ersterer empfiehlt man jedem weiter – aber genau das kann man bei den schlimmsten Horrorfilmen nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Was ja nun beweist, dass der Film gut war. Also gut schlimm. Weil er ja schlimm sein wollte und darin gut war. Also… ihr wisst was ich meine.

Vielleicht findet ihr diese Liste ja lame. Aber für mich jedenfalls steht fest, dass ich keinen der folgenden Filme nochmal sehen will… nein… kann!

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Platz 5: Wenn der Wind weht
When the wind blows, GB 1986
Story: Der Kalte Krieg eskaliert und eine Atombombe fällt auf England. Ein herziges älteres Ehepaar harrt frohgemut in seinem einsamen Cottage aus und wartet voll Vertrauen in seine Regierung auf Hilfe, die niemals kommt.
wenn der wind weht
Jap, richtig gesehen: Das ist kein Horrorfilm. Das ist nicht mal ein Realfilm. Es ist Zeichentrick und als solcher sogar rein optisch voll freundlich. Das ältere Pärchen wirkt echt schön harmlos, überhaupt ist es halt Zeichentrick und das bedeutet “für Kinder”, auch, wenn es um einen Atomkrieg geht – what could possibly go wrong?
Wenn euch jetzt eine böse Ahnung kam, dann liegt ihr richtig: Meine Eltern haben mich eines Sonntag Nachmittags vor diesen Film gesetzt zu einer Zeit, als ich kaum meinen eigenen Namen schreiben konnte.

Die gute Nachricht: Um die Grauenhaftigkeit der Handlung zu verstehen, braucht man etwas mehr Allgemeinwissen, als ein Grundschüler gemeinhin hat.
Die schlechte Nachricht: Als ich den Film, von dem ich nur eine ganz verschwommene Erinnerung hatte, vor einigen Jahren als Erwachsene nochmal sah, knallte er dafür umso härter rein. Vielleicht, weil ich mich an meine kindlichen Reaktionen darauf erinnern konnte und die beiden Protagonisten auch ein bisschen wie Kinder sind. Vielleicht, weil ich ihre Idee, Regenwasser zu sammeln, als ihnen ihr Trinkwasser ausgeht, als Kind sehr schlau fand, während mir zwanzig Jahre später schon beim puren Gedanken daran die Haare ausfielen.

Das ist Horror der realen Sorte. Nichts entsetzt mich mehr als der Gedanke an einen Atomkrieg. Höchstens der Gedanke an Idioten, die Atomkraftwerke immer noch für sicher halten. Und weil mir Wenn der Wind weht diese Vorstellungen mal wieder eindrücklich zurück ins Gedächtnis gebracht hat, und zwar tagelang nach der zweiten Sichtung, kann dieser Film zurecht einen Platz in meiner persönlichen Horrorfilmliste beanspruchen – auch wenn er nur Zeichentrick ist.
(Und ja, ich weiß: Die letzten Glühwürmchen ist NOCH schlimmer. Das haben mir schon ungefähr hundert Leute versichert, als würde mich das dazu bringen, mir diesen Film anzusehen, wenn ich schon Wenn der Wind weht nicht nochmal sehen will. Vergesst es einfach. It’s not going to happen.)

Platz 4: The Ring
The Ring, USA/Japan 2002
Story: Ein dämonisches Video kursiert unter Jugendlichen und jeder, der es sich ansieht, stirbt nach genau sieben Tagen. Eine Journalistin kuckt es blöderweise und versucht, sein Geheimnis zu ergründen, bevor sie es auch erwischt!
the ring
The Ring – ein zeitloser Klassiker für die einen. Für die anderen genauso unmodern und lame wie ne alte VHS. Nichts könnte falscher sein!
Es gibt den subtilen Horror, der in alten Herrenhäusern beheimatet ist. Dann gibt es den brachialen Horror der Saw-Reihe. Und dann gibt es den surrealen Horror, für den das Video aus The Ring das beste Beispiel ist. Und so etwas macht mich einfach vollkommen fertig. Ich kann mir das nicht ansehen. Jedenfalls nicht mehr in lang.
Nachdem ich den Film das erste Mal gesehen hatte, dachte ich, ich könnte meine Mutter damit schocken – und endete als ein fest an sie gepresstes, zusammengekauertes Etwas, während ihr der Film am Arsch vorbei ging, denn sie ist die Generation Evil Dead, für die “Horror” hektoliterweise Kunstblut bedeutet. Aber ich brauch das nicht. Das finde ich höchstens eklig. Aber The Ring, nein… nie wieder.

Platz 3: The Grudge
The Grudge, USA/Japan, 2004
Story: In nem japanischen Haus passiert ein grausamer Mord oder so und weil der besonders schlimm war oder weil das eine Mordopfer irgendwie magisch begabt war oder so finden die Toten keine Ruhe und suchen jeden heim, der das Haus betritt.
the grudge
Oder so. Genau weiß ich das nicht mehr, weil der Film mich noch fertiger gemacht hat als The Ring und ich ihn deshalb nur einmal gesehen habe. Zwar wirkt manches von The Ring abgekupfert, aber einige… ich nenne es mal “nette Details” sind doch recht originell. Und surreal. Auf ganz grauenvolle Weise (ich sag nur: der miauende Junge!!).
Dazu kommt, dass ich den Film davon abgesehen, dass er mich völlig zerstört hat, wie es sich für einen Horrorfilm gehört, eigentlich gar nicht besonders gut finde, weshalb meine Toleranz dafür niedriger ist als bei The Ring. In ein paar Jahrzehnten könnte ich mich vielleicht darauf einlassen, The Ring noch mal ne Chance zu geben, weil er einfach grandios ist, aber bei The Grudge sticht dieser Bonus nicht. Zu doofe Story, zu viele random Schockeffekte, keine allzu überzeugenden Schauspieler… muss also definitiv nicht mehr sein! Und findet ihr nicht auch, dass schon allein das Wort “Grudge” so einen unangenehmen Klang hat?

Platz 2: Funny Games U.S.
Funny Games, USA/GB/Frankreich/Österreich 2007
Story: Eine Familie mietet sich in ein Haus am See ein. Zwei Nachbarn klopfen und fragen höflich nach Eiern. Und dann fangen sie einfach so an, die Familie zu foltern. Well.
Funny-Games-U.S.
Okay, was haben wir bis jetzt? Es gibt den realen Horror, den subtilen Horror, den brachialen Horror und den surrealen Horror… gehört Funny Games auch in die letzte Kategorie? Nun, es fängt vielleicht so an (ich meine, sie mogeln sich ins Haus, indem sie um EIER bitten. EIER.), aber dann wird es doch eher brachial. Nicht so blutig-brachial wie halt bei Saw, sondern völlig psychopathisch. Denn diese Typen haben keinerlei Motivation für ihr Handeln. Sie sind einfach Psychos. Und solche Menschen, meine lieben Leser, machen wohl jedem Angst, denn sie sind nicht im Geringsten kontrollierbar oder resozialisierbar. Wenn das Böse existiert, dann in psychopathischen Menschen. Und das ist doch wohl echt Horror, oder?
In diesem Film wird außerdem ein ehernes Horrorfilm-Gesetz verletzt: Man tötet keine Kinder. Jedenfalls nicht so sinnlos. Das tut man einfach nicht.
Dennoch ist der Film einfach grandios in seiner sinnlosen Bösartigkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob das irgendwie ne Message haben soll; es kann eigentlich nur Mist dabei heraus kommen, wenn ich mir jetzt eine herbei interpretiere. Lassen wir das. Ich würde ihn nicht noch mal sehen wollen, aber irgendwie vermag ich darin doch so etwas wie einen künstlerischen Anspruch zu entdecken.

Nur fragt mich bitte nicht, wie der aussehen soll.

Ich empfehle übrigens dringend das U.S.-Remake, auch wenn das lediglich eine 1-zu-1-Umsetzung des österreichischen Originals ist und der seriöse Filmfan von Welt wohl automatisch zum früheren Werk greifen würde. Tut es nicht. Für Ösis ist das vermutlich nicht so schlimm, aber mir hat der Dialekt bereits nach fünf Sätzen jegliche Atmosphäre vernichtet, weshalb ich lieber die amerikanische, ordentlich synchronisierte Fassung gewählt habe.

Platz 1: Martyrs
Martyrs, Frankreich 2008
Story: Ein kleines Mädchen wird gefoltert, kann aber flüchten und findet in einem Waisenhaus eine treue Freundin. Genau die muss der inzwischen erwachsenen Frau beistehen, als diese Jahre später zufällig ihre Peiniger, die nie gefasst worden sind, auf einem Bild in der Zeitung erkennt. Sie nimmt Rache an der gesamten Familie, doch damit ist der Horror für beide noch lange nicht zu Ende…
martyrs
Hier ist sie. Meine Number One. Ein Film, der mich mehr verstört hat als jeder andere, den ich je gesehen habe. Ein Meisterwerk, irgendwie – und trotzdem ein Film, vor dessen Konsum ich einfach nur abraten kann!

Möglicherweise würde er euch aber gar nichts ausmachen. Ich war die Einzige, die nach dem Abspann vor lauter Zittern kaum ihre Zigarette halten konnte, während der Rest rumnölte, weil der Film sich gegen Ende so gezogen hätte. Da sieht man mal, wie abgestumpft Horrorfans sein können. Ich hatte dennoch das Gefühl, dieser Film habe irgendwas tief in meinem Inneren verletzt. Egal, wie blöd das jetzt klingt.

Und dabei könnte ich nicht mal sagen, was das genau war. Überhaupt scheint es bei diesem Film krasse Probleme wegen dem FSK zu geben. Ich verstehe nicht mal wieso, obwohl ich ihn ungeschnitten gesehen habe. Gore-Elemente fehlen, auch Schockmomente im klassischen Sinn gibt es kaum, die brutalen Szenen stinken gegen Saw (um den NOCH MAL zu erwähnen) total ab… was soll man da schneiden?
Es gibt eine Szene, die sich mir regelrecht eingebrannt hat. Eine junge Frau liegt bewegungslos auf einer Matratze, über ihr kniend ihr Folterknecht, der ihr seine Faust ins Gesicht rammt, immer wieder. Ich weiß nicht, weshalb mich das mehr schockiert hat als ne umgedrehte Bärenfalle bei Saw oder ne durchtrennte Achillesferse bei Hostel. Ich glaube auch nicht, dass man so etwas schneiden kann, wenn man andererseits ne umgedrehte Bärenfalle oder ne durchtrennte Achillesferse durchgehen lässt.

Und trotzdem… Martyrs ist, warum auch immer, ein schrecklicher Film. Wenn euch das neugierig gemacht hat, dann seht ihn euch an… und vielleicht könnt ihr mir dann ja erklären, was ihn so verstörend macht.
Aber ich empfehle es euch nicht. Ich – empfehle – es – euch – nicht!

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Weitere Halloween-Specials:
Die große Halloween-Blogparade

[Halloween-Special] Halloween-Blogparade!

Ich eröffne mein Special mit einer Blogparade, und ja, die Fragen habe ich mir ganz allein ausgedacht :D

Das Thema ist nicht nur der Feiertag Halloween an sich, sondern alles, was man so gemeinhin damit verbindet: Das Jenseits, der Tod, Horror, Grusel, das Übersinnliche, Spannung, Angst, die Faszination für das Morbide und so weiter und so fort. Ihr könnt also auch mitmachen, wenn ihr Halloween nicht mögt!

Die Regeln sind denkbar einfach:
– Beantwortet die Fragen auf eurem Blog (oder, falls ihr keinen habt, auch gerne in den Kommentaren) – am besten noch vor Halloween!
– Fordert eure Leser auf, mitzumachen oder nominiert gezielt Leute!
– Hinterlasst mir hier einen Link, damit ich und andere eure Antworten auch lesen können :)

Los geht’s!

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1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Tja, ich LIEBE Halloween – Überraschung :D
Normalerweise bin ich sehr kritisch, was Traditionen angeht, die aus Amerika kommen, aber da es sich hier um einen Re-Import handelt und das eigentliche Halloween auf irische Bräuche zurück geht, bin ich total okay damit! Zumal ich es einfach LIEBE, mich zu verkleiden und es wichtig finde, einen Tag zu haben, in dem der Tod und das Makabere im Mittelpunkt steht.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Ich dekoriere zuhause ein bisschen gruselig (ein Kürbis darf natürlich nicht fehlen!) und schmeiße mich leidenschaftlich in mein Kostüm. An diesem Tag sollten alle verrückt sein, also verhalte ich mich auch so. Joker-verrückt, nicht Karneval-verrückt!
Mein Wunschhalloween würde darin bestehen, eine große Party zu schmeißen, auf der getrunken und gegessen werden darf, aber trotzdem das Übersinnliche zelebriert wird. Leider nimmt niemand, den ich kenne, den Feiertag ernst genug, um so etwas zu machen. Im Gegenteil, die meisten Leute verkleiden sich ja nicht mal! Das ist unglaublich schade. Ich werde also wie jedes Jahr Süßkram für Kinder kaufen, die nicht kommen werden, mit Leuten trinken, für die Halloween nur ein weiterer Grund zum Saufen ist, und darauf hoffen, dass sich der Feiertag irgendwann richtig etabliert, um Halloween auch mal nach meinen Wünschen erleben zu können…

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Eines, das ich mir ganz allein ausgedacht habe :D Ich nenne es das postapokalyptische Scary-Clown-Chaosdämon-Kostüm. Wie das aussehen kann, verrate ich in den nächsten Tagen :D Allgemein aber ist es in meinen Augen ein MUSS, an Halloween als irgendwas gruseliges zu gehen! Sexy Krankenschwester kann man immer noch an Karneval sein!

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Oh Gott, seid gewarnt – DAS HIER:
Halloween
Das ist die Hauptperson aus “Hans, mein Igel”, einem Märchen, das in der Serie “Jim Hensons beste Geschichten” im Fernsehen lief, als ich zarte vier Jahre alt war.
UND DAS HAT MICH NACHHALTIG TRAUMATISIERT! Denn jetzt mal ehrlich – wie ekelhaft ist DAS bitte? In einem Kinderprogramm?
Mag sein, dass das Kostüm gut gemacht war und so, aber ich hatte jahrelang Angst vor dem “Igelmann”! Und wie ich finde – völlig zurecht!

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Hm, ich sag mal so: Ich kann natürlich unter Leitern durchgehen oder einen Regenschirm im Haus öffnen. Es bricht mir aber auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich das halt nicht tue. Oder wenn ich mir ein bisschen Salz über die Schulter werfe, wenn der Streuer umgekippt ist. Also, wenn der Arbeitsaufwand so gering ist, dann ist auf Nummer Sicher gehen doch eigentlich sehr vernünftig, oder? :)
Nur das mit den schwarzen Katzen, das ist selbstverständlich bösartige Propaganda, denn Katzen sind immer toll, egal was sie für ne Farbe haben.

7. Glaubst du an Geister?
Natürlich glaube ich nicht daran, dass Tote einfach durch die Luft schweben und “buuuuuh” rufen. Aber so ne Energie, eine Art Lebenskraft einer Seele, die sich nach dem Tod vom Körper löst und eine andere Ebene bewohnt und von da aus die Lebenden mit nem grauenvollen Geheul von unvorstellbaren Schmerzen quält, also, DAS gibt’s auf jeden Fall!
Das ist von “Malcolm Mittendrin” geklaut, weil ich es selbst nicht besser formulieren könnte :D Aber ernsthaft: Ich glaube, dass Menschen etwas zurück lassen, wenn sie sterben. Wissenschaftlich betrachtet führt da auch kein Weg dran vorbei! Schon mal was vom Energieerhaltungssatz gehört?!
science bitch

8. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Tatsächlich hatte ich in letzter Zeit öfter solche Gedanken. Es ist erstaunlich, wie manchmal wenige Sekunden oder Zentimeter, beispielsweise an einem Abhang, über Leben und Tod entscheiden können…
Wie sehr man manchmal Glück hat und welche seltsamen Zufälle es gibt, weiß ich, seitdem ich einmal ein Brandloch in dem Laken auf meinem Bett entdeckt habe. Zuerst konnte ich mir das gar nicht erklären. Ich rauche nicht im Bett und außerdem war es an der Seite, also ne echt komische Stelle… Wie war es da hin gekommen?
Schließlich fand ich die Lösung. Ich hatte mich ein paar Tage zuvor auf meinem Bett sitzend geschminkt. Der Kosmetikspiegel stand immer noch neben meinem Bett. Nun hat durch mein Fenster die Sonne geschienen und der Spiegel hat die Sonnenstrahlen in einem Winkel auf das Bett reflektiert, dass genug Hitze entstand, um tatsächlich ein Loch in mein Laken zu brennen. Es war pures Glück, dass nichts schlimmeres passiert ist. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht da, also wäre ich nicht gestorben, aber trotzdem hätte das ganze Haus abfackeln können.
Das sind so Dinge, die mich einfach sprachlos machen. Denkt ihr, die Feuerwehr hätte mir das abgekauft?

9. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Der erste Tote, den ich in echt gesehen habe, war mein Opa. Er starb völlig überraschend, während ich nicht zuhause war, aber sobald ich den Anruf bekam, fuhr ich zurück. Ich kam noch rechtzeitig an, bevor er abgeholt wurde und darüber war ich sehr froh.
Ich glaube, wir auf dem Land händeln das noch anders. Mir war es sehr wichtig, ihn noch einmal sehen und berühren zu können. In dem Moment war die Trauer noch zu frisch, aber rückblickend betrachtet hilft so etwas sehr, denke ich.
Die größte Angst, die ich vor dem Tod habe ist, dass danach tatsächlich alles vorbei ist, als würde man einen Schalter umlegen. Ich glaube aber nicht daran. Und wenn es nur eine Illusion meines sterbenden Gehirns ist, die mir vorgaukelt, meine letzte Sekunde würde sich zu Äonen dehnen… irgendetwas wird danach kommen. Fragt sich nur, was. Ich hoffe, ich lebe lange genug, bis ich die Spannung von allein nicht mehr aushalte ;)

10. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Ein faustischer Vertrag? Ganz klar: Nein. Auch nicht für eine Million. Denn ich glaube an eine Seele. Kann man albern finden, aber lustigerweise zögern sogar Menschen, auf die das angeblich nicht zutrifft, bei dieser Frage ganz oft :D

Bonusfrage*: Wem würdest du gerne mal einen Halloweenstreich (Haus in Toilettenpapier wickeln oder gerne auch kreativer) spielen?
Das muss nicht unbedingt an Halloween sein, aber eine Person hat es echt verdient: Mein Mitbewohner Dave. Der weiß ganz genau, dass ich Angst vor Krabbelviechs habe. Und was tut er? Setzt ne Plastikkakerlake in meine Teebox. Ohne Worte. Ich wäre fast gestorben. Und da sinne ich immer noch auf Rache.
Aber was tun? Ich habe lange gegrübelt und bin zum Schluss gekommen, dass ich irgendwie doch erwachsener bin als ich dachte. Jede Idee wurde von mir wieder verworfen. Irgendetwas in seinem Zimmer anstellen, während er nicht da ist? Uncool, das wäre ein Eingriff in seine Privatsphäre. Zucker in den Salzstreuer? Meh, dann versaut er sich sein Essen, aber Lebensmittelverschwendung ist nicht lustig. Und so weiter und so fort. Es darf nicht weh tun, ihn nicht demütigen, nichts darf kaputt gehen etc. pp. Nur, was bleibt denn da noch?!
Ich hoffe, irgendwann fällt mir was ein – oder ich muss mir ein Opfer suchen, bei dem mir die negativen Folgen egal sind :D

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So, mir wären noch tausend weitere Fragen eingefallen, aber mehr als zehn sollten es vermutlich nicht sein. Ich hoffe, irgendjemand macht mit! Jeder darf sie beantworten, aber trotzdem nominiere ich mal den Hemator, die Karo, die Friedl und die Hijack, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass die noch am ehesten für sowas zu begeistern sind :D Aber auch alle anderen sind herzlich eingeladen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

*Edit: Ich bin so doof! Karo musste mich erst darauf aufmerksam machen, aber tatsächlich sind es nicht 10 Fragen geworden, sondern nur 9! Und ich habe mich noch gewundert, warum das so schnell vorbei war…
Jedenfalls habe ich Karos Bonusfrage einfach mal auch bei mir ergänzt!

Thementage: My very own Halloween-Special!

Life’s no fun without a good scare!
– The Nightmare before Christmas

Damit hier mal wieder etwas Leben in die Bude kommt und weil ich das eigentlich schon letztes Jahr machen wollte, aber keine Zeit hatte, ist es dieses Mal endlich soweit – my very own Halloween-Special!

Es wird ähnlich laufen wie bei meinen vergangenen Thementagen, nur sind dieses Mal nicht fünf Tage, nicht eine Woche, nein, sondern ganze ZEHN Tage geplant!
Und worum wird es gehen? Natürlich – Halloween! Und alles, was damit zusammen hängt. Das da wären Grusel, das Übersinnliche, Tod, Zerstörung, Chaos, you name it!

Konkret werde ich Horror in verschiedenen Medien thematisieren, Rezensionen liefern, kleine Partytipps für euren eigenen Halloweenspaß geben, euch zeigen, wie ihr für wenig Geld und mit Sachen, die ihr zuhause habt, ein krass-geiles Kostüm basteln könnt und ganz allgemein versuchen, ein bisschen Halloweenglitzer in eure Herzen zu zaubern :D Denn ja, ich weiß, in Deutschland will dieser wunderbare Brauch einfach nicht so wirklich Fuß fassen, auch wenn sogar Pläne existieren, im Jahr 2017 Halloween zum Feiertag zu erheben…!

Tatsächlich bestehen diese Pläne für den Reformationstag, der ja nun leider auf Halloween fällt, aber da mir der Reformationstag am Arsch vorbei geht, verbreite ich gerne weiter obige Falschmeldung!

 
Ich aber liebe Halloween und für mich ist es der schönste Feiertag im Jahr. Ich halte ihn sogar für wichtig. In unserer Spaßgesellschaft wird so vieles gerne ausgeblendet und rationalisiert – da ist EIN Tag im Jahr, an dem wir uns bewusst machen, dass der Tod existiert und uns alle irgendwann holen wird, doch wirklich nicht zu viel verlangt :)

Und Geister. Es geht irgendwie auch um Geister. Natürlich!

Der Anfang wird morgen eine Blogparade machen, zu der ich euch herzlich einlade. Bis dahin schöne Alpträume und behaltet den Himmel im Auge…

Meine anderen Thementage:
Kinderserien meiner, äh, Kindheit
Meine Top 7 Alben aller Zeiten
Ich war jung und brauchte das Geld!

Media Monday #173

Es ist mal wieder Media Monday!

1. Nicht zum ersten Mal habe ich der Serienfigur Joffrey Baratheon den Tod gewünscht, weil… muss ich das ernsthaft erklären?
Naja, jetzt isser ja tot, aber immer noch kein Happy End in Sicht. Es bleibt spannend.

2. Angelina Jolie habe ich früher echt gemocht, aber ihre neuen Filme sind im Prinzip nicht viel anders als die älteren, nur dass ich sie nicht mehr mag. Früher fand ich sie tough und wunderschön, inzwischen ist sie eher irgendwie gruselig… und sehr, sehr unsympathisch, irgendwie.

3. Die dritte Staffel der Gummibärenbande zog einen so gravierenden stilistischen Bruch nach sich, dass die Serie ab da nur noch zum Fremdschämen war. Dazu kam in der deutschen Version der Wechsel einiger Synchronsprecher (und die neuen leisten leider eine durchweg schlechte Arbeit). Einige mögen jetzt den Kopf schütteln, weil es ja nur ne doofe Kinderserie ist, aber naja, es war eben bis dahin eine GUTE doofe Kinderserie, die tatsächlich so etwas wie Atmosphäre zu bieten hatte.
Mein Tipp: Die Folgen von Staffel 2 irgendwo in Staffel 1 reinquetschen und das grandiose Finale von Staffel 1 als Serienfinale betrachten. Dann geht das voll klar!

4. Aus Herr der Ringe – die Gefährten wurde im Extended/Directors Cut ein ganz anderer Film, denn, okay, so krass waren die Erweiterungen jetzt nicht, aber die Szene, in der Galadriel den Gefährten ihre Geschenke überreicht (in der normalen Version nur Frodo), habe ich echt sowas von gehasst, weil der arme Sam da so schlecht wegkommt – ganz im Gegensatz zum Buch! Deshalb bin ich froh, dass dies in der kürzeren Version nicht gezeigt wird.

5. Michael Bays Teenage Mutant Hero Turtles hat mich ja thematisch sehr gereizt, allerdings habe ich ernsthaft noch keinen Trailer gesehen, der mir WENIGER Lust auf einen Film gemacht hat. Nicht, dass er so doof ist, aber er wirkt einfach so… antiklimaktisch.
Ich werde mir den Film sicher noch ansehen, da als alter Fan Pflichtprogramm, aber ich bin jetzt schon auf eine Enttäuschung eingestellt.

6. Dank The Green Hornet bin ich überhaupt erst auf Seth Rogen aufmerksam geworden. Zum Glück, denn ich mag den Kerl einfach richtig gern! Und irgendwie glaube ich, dass wir von dem noch einiges erwarten können…

7. Zuletzt gesehen habe ich Lucy und das war eine gigantische Zeitverschwendung, weil ich selten so eine dämliche, pseudophilosophische, unlogische Scheiße gesehen habe. Luc Besson… ich hätte es wissen müssen! Das reißt selbst Morgan Freeman nicht mehr raus. Allein, dass Scarlett Johannson als dieses gottähnliche Wesen am Ende doch wie irgendeine dahergelaufene Damsel in Distress GERETTET werden muss…!

Soooo, und nächste Woche hoffe ich auf ein Halloween-Special, damit es in MEIN Halloween-Special reinpasst :D

Media Monday #171

Es ist mal wieder Media Monday!

1. Frozen fand ich gar nicht mal so gut, aber dieses verdammte Lied, das ist hängen geblieben!
Und schon wieder… argh… Curse you, Frozen!

2. Ich beobachte einen Trend hin zu deutlich mehr Serien- und daraus resultierend weniger Film-Konsum (gefühlsmäßig; nicht statistisch belegt). Wie schätzt du diese Annahme für dich persönlich ein?
Diesen Trend beobachte ich auch und halte das für absolut zutreffend. Für mich persönlich hat sich allerdings nicht besonders viel geändert, denn ich habe schon immer gerne Serien gesehen. Jetzt habe ich nur mehr und bessere Auswahl – so viel, dass ich nicht weiß, was ich als nächstes antesten soll ^^

3. Bryan Cranston war ja in Breaking Bad noch gut (um nicht zu sagen genial), aber gerade deshalb verstehe ich nicht, weshalb er sich für so eine Scheiße wie Godzilla hergegeben hat.
Ich meine, nichts gegen das Franchise, nichts gegen Godzilla an sich – aber DIESER Film! So was unglaublich langweiliges habe ich selten gesehen. Warum ausgerechnet sowas? Er konnte sich seine Rollen in den letzten Jahren doch vermutlich nach Belieben aussuchen, also warum ausgerechnet ein Film, in dem er wie der einzige richtige Schauspieler zwischen lauter Zombies wirkt?
Okay, das könnte ein Grund sein…!

4. Gibt es eine Serie von früher, die du schmerzlich vermisst und bislang weder auf DVD/BD noch bei den einschlägigen Streaming-Diensten wiedergefunden hast?
Ich würde unglaublich gerne endlich mal die ganzen alten DC-Serien noch mal sehen, also Batman, Superman und alle Justice-League-Ableger. Gefunden habe ich leider auf deutsch nur Fragmente. Das gleiche gilt aber auch für fast alle anderen Kinderserien! Kaum eine gibt es mal auf DVD, dabei bin ich hier sicher nicht der einzige erwachsene Fan, der für so etwas Geld ausgeben würde.
Aber die Produktionsfirmen interessieren sich für sowas ja nicht. Sobald etwas für Kinder ist, kann man damit ja wie mit Müll umgehen. Man muss die Folgen ja auch nicht in der richtigen Reihenfolge senden oder so. Und sobald sie mal abgesetzt sind? Verschwinden sie im Nirvana.
Da muss man sich echt nicht wundern, wenn die Leute Streaming-Dienste benutzen, aber leider bieten die hier auch keine Hilfe.

5. Ginge es nach mir, würde(n) Merchandising-Shirts in Läden wie H&M etc. verboten werden, einfach weil es mich tierisch nervt, kleine Tussen in Ramones-, Joker- oder Dr. Who-Shirts rumlaufen zu sehen. Solche Sachen sollten ein Erkennungszeichen sein, ein Signal für Gleichgesinnte! Stattdessen ernte ich abschätzige Blicke, wenn ich in Green-Lantern-Shirt arbeiten gehe, weil die informierten Gäste glauben, ich wüsste nicht, was ich da trage. Das – muss – aufhören!

6. Es ist schon wieder Zeit für die Frankfurter Buchmesse: Toll, blöd, egal – wie stehst du zur Messe und wieso?
Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie so eine Buchmesse wohl aussieht! Ne Gamermesse, ok. Spielzeugmesse, klar. Aber ne Buchmesse? Was gibt es da außer Bücher? Ich meine, es ist schön, von so vielen Büchern umgeben zu sein, aber man kann halt nur eine begrenzte Anzahl anlesen und dann sitzt man halt rum und liest. Muss man dazu auf ne Messe?
Ich glaube, das ist viel cooler, als ich mir das vorstelle, aber ich kann’s mir halt nicht vorstellen!

7. Zuletzt gelesen habe ich Ken Folletts Sturz der Titanen und das war nötig, weil es den zweiten Teil seiner Jahrhundertsaga jetzt endlich als Taschenbuch gibt! Ich entschloss mich aber, davor noch mal den ersten Band zu lesen (bin noch nicht ganz durch). Und danach kaufe ich mir wohl den dritten Band, auch wenn der bisher nur als Hardcover zu haben ist, damit ich alles in einem Rutsch lesen kann.
Ken Follett wiederholt sich zwar gerne mal, vor allem, was seine unsterblichen Liebesgeschichten in wirklich JEDEM Buch angehen, aber er schreibt spannend und leistet hervorragende Recherchearbeit. Seinen historischen Darstellungen kann man durchaus trauen und dieses Wissen erhöht den Lesegenuss!

Während ich weg war…

Es gibt eine Sache, die für mich schlimmer ist als alles andere: die Schnauze halten zu müssen. Aber genau das habe ich mir selbst auferlegt während meiner Wanderschaft. Zwar habe ich ab und zu in dieses Internet reingesehen – I couldn’t resist – aber mich nicht zu aktuellen Nachrichten etc. geäußert. Das wäre sonst zu ausgeartet und eigentlich hatte ich ja Urlaub.

Darum hole ich das jetzt nach. Zehn Meldungen, die mir ins Auge sprangen, und meine Meinung dazu in jeweils nicht mehr als drei Sätzen.

Robin Williams’ Selbstmord:
Ich wusste selbst nicht, wie sehr ich diesen Mensch verehre, bis ich hörte, dass er tot ist. Das ist einfach nur megamäßig scheiße!
Ich frage mich, ob es etwas geändert hätte, wenn er gewusst hätte, wie sehr ihn die Menschen lieben… weiß aber gleichzeitig, dass eine Depression solche Gedanken nicht zulässt :(

Anti-Rape-Nagellack:
Genial einfach, einfach genial. Ich selbst würde so etwas nicht tragen, weil ich mich in dieser Hinsicht nicht wirklich bedroht fühle und nicht so auf Übervorsichtig stehe (das hat doch so was unfreies, ne?), aber andererseits kann sowas ängstlicheren Frauen als mir ein Stück weit Sicherheit und damit auch Freiheit (zurück) geben.
Einwände sowohl von feministischer als auch maskulistischer Seite dagegen sind für mich nicht nachvollziehbar und mir deswegen egal.

IS terrorisiert die halbe Welt:
Man muss nur ein Batikshirt tragen, um für eine Pazifistin gehalten zu werden, dabei habe ich immer gesagt, dass ich nichts gegen einen gerechten Krieg habe, gleichzeitig aber präzisiert, dass der einzig gerechte Krieg, den ich mir vorstellen kann, der Krieg “Menschheit vs. aggressive Aliens wie aus ‘Independence Day'” ist.
Ich glaube, ich habe mich geirrt. Klar kann man das alles nicht so monokausal sehen, sprich, diese Terrorgruppe ist ja nicht eines Tages als Ultimate Evil aus dem Boden gewachsen, aber ich bin momentan trotzdem der Meinung, dass die gesamte Weltgemeinschaft dort runter sollte, um, naja… diese Irren mit Stumpf und Stiel auszurotten.

Neues iPhone auf dem Markt:
Wer auf dieser Welt fühlt sich wirklich geil, weil er ein überteuertes Telefon gekauft hat? Also, jetzt mal abgesehen von Zwölfjährigen?
Es existieren ganze Paralellgesellschaften mit solchen Deppen auf unserem Planeten und ich bin arg froh, dass ich mit solchen Leuten nichts zu tun haben muss.

AfD zieht in drei Landesparlamente ein:
Oh, the Humanity *headdesk*

The Fappening:
Liebe Wichser:
Das Problem ist nicht, dass ihr euch diese Bilder angesehen habt. Das Problem ist, dass ihr euch deswegen nicht mal ein ganz klein bisschen schämt.
(Und jetzt warte ich auf den ersten Idioten, der “Dämonisierung männlicher Sexualität!!1!” heult…)

Ebola breitet sich weiter aus:
Hm. Natürlich ist jeder Todesfall durch diese Krankheit tragisch. Aber geht es nur mir so oder ist es nicht irgendwie unglaubwürdig, dass jeden Sommer aufs Neue irgendeine Seuche angeblich die Menschheit auslöschen will, während in Wahrheit irgendwie gar nichts passiert?

Nicki Minaj:
Das schien irgendwie im August ein Ding zu sein:

What the fuck. Ich meine, ernsthaft: what the fuck.

Schottische Unabhängigkeit:
Da stimmen diese verdammten Schotten doch tatsächlich mit “Nein”. Tze. Nicht, dass ich mich da auch nur im Entferntesten eingelesen hätte, aber ich vermute, ein Ja hätte ein krasses Chaos gegeben und manchmal finde ich ein krasses Chaos sehr lustig.

Guardians of the Galaxy geht an den Kinokassen voll ab:
Es passiert gar nicht mehr so oft, dass ein Film ins Kino kommt, den ich unbedingt auch dort sehen will – aber wenn das passiert, bin ich natürlich nicht da.
Tja, das konnte ich einen Tag nach meiner Rückkehr nachholen. Den neuen “Planet der Affen” habe ich dagegen leider verpasst :(

Media Monday #170

Es ist mal wieder Media Monday – zur Abwechslung mal wieder am Dienstag! Denn wenn ich mich nach neun Wochen Abwesenheit zurückmelde, brauche ich natürlich ne Extrawurst!

1. Grand Morrison hat mit der Behauptung in einem Interview, das gesamte Konzept “Batman” wäre durch und durch schwul sämtliche Sympathien bei mir verspielt, weil gerade er, der er sich auch comichistorisch betätigt hat, wissen müsste, woher diese saublöden Gerüchte kommen und wie sehr sie homophob motiviert sind.
Na gut – ganz so komplett abgeschrieben habe ich ihn ehrlich gesagt nicht. Ich vermute tatsächlich eher, er ist da falsch zitiert worden… oder wollte nur trollen. Trotzdem, das ging danach durch einige Medien und das hat mich SEHR genervt.

2. Tideland war mir einfach zu abstrus, so dass ich von dem Streifen von vorne bis hinten genervt war. Das perfekte Beispiel für einen Film, in den einfach nur jeder Beteiligte große Kübel an skurrilen Ideen kippt und dann glaubt, damit etwas großes geschaffen zu haben. Niemand kapiert, worum es eigentlich geht? Oh, so deep. Oder in diesem Fall ausgesprochen nervig und seicht.

3. Niemals könnte ich ein schlechtes Wort über Emma Watson verlieren, schließlich ist die Feministin.
Ha, verarscht! Ich hasse Emma Watson. Jedenfalls ihre Hermine. In This is the end dagegen war sie richtig witzig, aber der Auftritt war leider ziemlich kurz. Grundsätzlich denke ich jedoch, dass sie als Model besser aufgehoben ist.

4. 50 Shades of Grey hat mich schon vom (Schreib)Stil her nicht begeistern können, denn der ist letztendlich absolut nichts besonderes und orientiert sich sichtlich an der Vorlage (Twilight). Dennoch, mit einem Hauch an Story, interessanten Charakteren und Tiefgründigkeit in irgendeiner Form könnte die Autorin tatsächlich ganz gute Bücher schreiben.
Leider hat 50 Shades of Grey nichts davon.

5. Von Shia LaBeouf hört man auch nichts mehr. Schade, schließlich fand ich ihn in seinen Rollen als jugendlicher, leicht nerdiger Chaot immer sehr sympathisch und hoffte eine Zeit lang sogar, er könnte in einer kommenden Batman-Verfilmung Robin spielen. Dafür ist er jetzt schon ein wenig zu alt, dennoch glaube ich weiterhin an ihn und hoffe, er rappelt sich wieder auf (denn tatsächlich hörte ich unlängst einiges über ihn, allerdings nichts gutes…).

6. Die drei ??? habe ich ganz frisch für mich entdeckt und muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass mir so etwas in meinem Alter noch passieren könnte. Tatsächlich waren die Hörbücher beim Wandern aber die perfekten Begleiter und haben nun einen festen Platz auf meiner Festplatte! So doof manche Fälle auf sind – ich mag die Jungs einfach :)

7. Zuletzt gelesen habe ich passenderweise Die drei ???: Sinfonie der Angst und das war einfach nötig, weil ich wissen wollte, wie die Hörbücher literarisch umgesetzt sind (bzw. ist es ja eigentlich umgekehrt!).
An dieser Stelle möchte ich außerdem zwecks des zu erwartenden Mitleids meiner Leser erwähnen, dass ich während des Kaufes eben jenes Buches von zwei zehnjährigen Jungs beobachtet und AUSGELACHT worden bin *heul*