I’m back!

Es ist offiziell: Meine Examensarbeit ist fertig und abgegeben. Und ich damit wieder zurück zu neuen Schandtaten \o/

Erst letzte Woche hatte ich überlegt, die Arbeit nicht sausen zu lassen und es in einem halben Jahr nochmal zu probieren. Ging leider nicht. Aber bis kurz vor Schluss hat es sehr eng ausgesehen. Die letzten Kapitel etc. hab ich in einer Marathonsitzung von 21 Uhr am Sonntag bis ca. 9 Uhr Montagmorgens fertig gestellt und hatte dann noch Korrekturen etc. zu machen bis 16 Uhr. OHNE PAUSE.
Sowas passiert mir immer wieder. Meine Gefühle dabei sind eine Mischung aus einem in Selbsthass suhlenden “OMG warum bin ich nicht in der Lage mir meine Arbeit richtig einzuteilen” und einem euphorischen “Das soll mir mal jemand nachmachen. Ich bin ja so Hardcore!”

Ich rechne nicht damit, dass sich das jemals ändert. Aber jetzt habe ich erstmal Pause!! Kein Unischeiß für ein paar Wochen!!! Dafür maximaler Spaß sowohl hier, als auch im echten Leben! YAY!!!

Behauptet bitte hinterher nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe. Höhö.

In meiner Arbeit kommt
32 Mal das Wort “Superman”
25 Mal das Wort “Batman” und
31 Mal die Worte “Wonder Woman”
vor. Ich fand, das solltet ihr wissen :D

Jetzt aber wirklich!

Ich verabschiede mich für eine Woche, um meine Examensarbeit noch zu schaffen. Funkstille auf allen Kanälen. Und heute muss ich mindestens 10 Seiten schreiben, um mir heute Nacht das hier zu verdienen:

Allein, um das richtig genießen zu können, hätte es sich gelohnt, den Abgabetermin NICHT um zwei Wochen zu verlängern. Aber naja. Muss ich halt übernächste Woche dreimal so viel rumnerden :(

Drückt mir die Daumen *wink*

Zum 20. Todestag von Kurt Cobain: 20 maximalpersönliche Facts

“Nevermind” hat Michael Jackson von Platz 1 der Albumcharts gestoßen? Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl ist heute Frontmann der “Foo Fighters”? Kurt Cobains zweiter Name war Donald und er starb mit 27? Diese little-known-well-known Fun Facts könnt ihr heute vermutlich überall lesen. Ich dagegen biete euch unverschämt narzisstische, völlig selbstzentrierte Facts über mich, die alle irgendwie mit Kurt Cobain zu tun haben. Und das findet ihr sonst nirgends!

1. Ich finde, Kurt Cobain war der schönste Mann der Welt.

2. Kurt Cobain war Linkshänder. Wie ich.

3. Kurt Cobain war Sternzeichen “Fische”. Wie ich.
Kurt Cobain könnte auch Wassermann sein, denn er ist am 20. Februar geboren und aus irgendeinem Grund beginnt bei manchen Horoskopen das Sternzeichen Fische erst am 21. Februar. Das ist mir aber scheißegal. Der Mann war Fische.

4. “Es ist okay, Fische zu essen, weil sie keine Gefühle haben” war mal mein lustig gemeinter Beitrag zu einer Vegetarismus-Diskussion meiner WG. Mitbewohner Daves Gesichtszüge verhärteten sich daraufhin und es dauerte Minuten, bis er auf Nachfrage endlich damit rausrückte, dass er dieses Statement total scheiße von mir fand. Das er ernst genommen hatte, obwohl er erkannt hatte, dass es sich dabei um ein Songzitat handelte. Der Doofkopf.

5. Ich habe niemals Kurt Cobains Tagebuch gelesen, weil ich das als Leichenfledderei empfinde.

6. Das Video zu “Heart-Shaped Box” wird für immer einen Platz in meiner Top 5 der besten Musikvideos aller Zeiten haben. Kurt Cobain sieht darin traumhaft aus. Seine Augen stachen nie mehr.

7. Die “Nevermind” dagegen wird auf ewig in meiner Top 5 Liste der besten Alben aller Zeiten vertreten sein: klick

8. Ich habe, glaubt es oder nicht, tatsächlich Verwandtschaft in Seattle. Ich kenne diese Leute nicht, aber irgendwann werde ich sie besuchen.

9. Meine erprobte Methode, um in der Vergangenheit festzustellen, ob ich es mit echten Nirvana-Fans zu tun habe oder nicht: Ganz genau zuhören, was sie mitgröhlen, wenn “Smells like Teen Spirit” in der Disco läuft.
“Hello, Hello, Hello, Hello”? – Faker.
“Hello, Hello, Hello, how low”? – that’s right, baby.
“You know you’re right” eignet sich dazu allerdings auch. Die Bridge geht nicht “Heeeeee-he-he-heeee-he-he-heeeey”. No-ho-ho-hope. Er singt “Pain”. Merkt’s euch.

10. Der Comic “Godspeed”, der sich als Biographie versteht, finde ich leider nur aus visuellen Aspekten lesenswert. Die Zeichnungen rocken (meistens), aber der Rest ist scheiße, vor allem, da nicht mal in Erwägung gezogen wird, dass er keinen Selbstmord begangen hat.

godspeed

 

11. Denn ja, ich glaube an die Mordtheorie. Kurt Cobain hatte zu viel Heroin im Blut, um die Schrotflinte zu bedienen.
Jetzt könnte man einwenden, dass jemand, der so lange süchtig gewesen war, eine genügend hohe Toleranz entwickelt hat. Das wäre ein valides Argument. Stattdessen argumentierte ein Arzt (angeblich als Gutachter von Courtney Love agierend) in dem Bericht, den ich darüber mal gesehen habe, dass es eine volle Minute dauert, bis ein Schuss wirkt und er somit genügend Zeit gehabt hätte, die Waffe abzufeuern, bis die Wirkung eingesetzt hätte.
Das ist falsch. Bei intravenöser Einnahme wirkt Heroin nach wenigen Sekunden. Zudem ist die Vorstellung, dass ein Mensch, der fast sein halbes Leben lang von diversen Drogen abhängig gewesen war und die Wirkung wohl offensichtlich mochte, nach einem gesetzten Schuss hastig aufspringt, um sich den Kopf wegzuballern, bevor ein Effekt spürbar ist, einfach nur hochgradig lächerlich.
Und aus diesem Grund glaube ich an die Mordtheorie. Wer so saublöde Scheinargumente von sich gibt, hat was zu vertuschen.

12. Kurt Cobain rauchte Light-Zigaretten. Ich habe aus diesem Grund auch versucht, Light-Zigaretten zu rauchen. Ging aber nicht. Die sind einfach zu eklig.

13. An seinem 7. Todestag, ich war 16 und unlängst Fan geworden, gab es wie immer viele Berichte auf MTV über Nirvana. Es war das erste Mal, dass ich Filmmaterial über ihn sah, denn Youtube gab es damals noch nicht. Das hat mir einen richtig heftigen Schock versetzt. Bisher hatte ich monatelang nur Bilder gekannt und irgendwie war es total surreal, diesen Menschen plötzlich in Bewegung zu sehen.

14. An seinem 8. Todestag versuchte ich, bei MTV anzurufen, als sie Erfahrungsberichte von Fans live in der Sendung hören wollten. Ich kam auch durch, aber leider wurde ich nicht zurück gerufen. Stattdessen wurde so eine blöde Tussi durchgestellt, die nicht mal die Songs kannte. (“Welcher ist denn dein Lieblingssong?” – “Äh, der da, der eben lief…”)

15. Ich war Grunge mit allem, was dazu gehört: Chucks, Flanellhemd, Levi’s 501. Diese war irgendwann so oft geflickt, dass ich jahrelang in der Schule bekannt war als “Das Mädchen mit der kaputten Hose”.

16. Ich habe jahrelang an seinem Todestag schwarz getragen und bin in die Kirche gegangen, um eine Kerze anzuzünden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm letzteres nicht gefallen hätte.

17. Ich bin stolze Besitzerin dieses Kunstdrucks, der über meinem Bett hängt:
Kurt

18. Ich habe noch kein Nirvana-Cover gehört, das ich nicht als eklatante persönliche Beleidigung empfunden hätte, und halte House-, Techno- oder Dubstep-Remixe für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zeigt mal etwas gottverdammten Respekt, ihr talentfreien Elektro-Arschlöcher!!

19. Dieses T-Shirt habe ich während meiner Realschul-Abschlussfahrt in Pisa gekauft und liebe es immer noch, auch wenn es schon fast 13 Jahre alt ist:
kurt shirt
Unlizensierte Shirts sind einfach die besten.

20. Kurt Cobain hat mein Leben mehr geprägt, als ich es mit einem blöden Blogartikel auszudrücken vermag. Er hat mich auf so viele Arten gerettet, die niemand verstehen würde, würde ich sie hier ausbreiten, außer höchstens meine BF, die mit mir meine Leidenschaft teilte. Es ist mir scheißegal, wenn das jemand pubertär findet, und es geht mir am Arsch vorbei, wenn sich irgendein Vollidiot darüber lustig machen will. Denn ohne Kurt Cobain hätte es Nirvana nie gegeben und ich wäre ohne Nirvana nicht die, die ich heute bin, falls ich überhaupt noch leben würde. Und darum hat er für alle Zeiten einen Platz in meinem Herzen.

RIP, Kurt (20. 2. 1967 – 5. 4. 1994). Du bist immer noch der Beste.

kurt lacht

Too much information, oder: Die vielleicht einzig richtige Antwort auf eine sehr alte Frage

Draußen: Strahlender Sonnenschein und T-Shirt-Wetter, Drinnen: Klein-Robin, vor einem Berg Literatur für ihre Examensarbeit sitzend, völlig mit den Nerven runter.

Mitbewohner David hört sich mein Rumgeflenne an und schickt mich schließlich rigoros zu einem Spaziergang, um “den Kopf frei zu bekommen”. Ich beuge mich schicksalsergeben und ziehe mich an.

Während ich, fertig zum Ausgang, da stehe und noch das Kabel zu meinem Ipod entwirre, entfährt es mir, als Fortsetzung meines vorherigen Gejammers: “…und außerdem höre ich seit Tagen nur das Weihnachtsalbum von Bad Religion! Was ist nur los mit mir?!”

Mitbewohner David, mild lächelnd: “Hast du vielleicht deine Tage?”

Ich, ohne darüber nachzudenken: “Nein, ich bin eigentlich gerade so ziemlich in der Mitte von meinem Zyklus!”

Mitbewohner David: “…okay.”

Es folgte ein stummer, leicht irritierter Blickwechsel zwischen uns.

Dann bin ich halt spazieren gegangen.

A (hi)story that I already know…

Wenn mich etwas so sauer macht, dass ich nicht richtig denken kann beim Examensarbeitschreiben, muss ich sie wohl leider kurz unterbrechen, damit es raus kann.

Mitbewohner und ich essen und unterhalten uns. Dabei kommen wir irgendwie auf die Asterix-Filme. Ich enthülle, dass ich die Filme nie besonders mochte (“Das hast du nicht wirklich gerade laut gesagt!”), die beiden tauschen Erinnerungen aus, die Filme erhalten ein Ranking. Es herrscht eigentlich eine stinknormale, angenehme Atmosphäre, auch wenn ich da nicht viel mitreden kann, weil ich die Filme wie gesagt nicht mag.

Sie sind gerade bei “Asterix bei den Briten”, als ich frage: “Kommt eigentlich auch in einem Film Karthago vor?” – denn Mitbewohner David schreibt darüber gerade völlig enthusiastisch eine Hausarbeit. Eine Sekunde später winke ich ab. “Ach nee, ist ja die falsche Zeit…” (nicht, dass das sonderlich wichtig wäre, wenn Asterix ja sogar pfefferminzsoßefressende Briten besucht)

Mitbewohner David: “Nein, das geht wohl nicht… Asterix spielt ja in der Zeit Caesars, im ersten Jahrhundert vor Christus, noch während der Republik. Man unterscheidet nämlich zwischen römischer Republik und römischer Kaiserzeit. Caesar, nachdem er zum dictator wurde, zeigt sich für letzteres maßgeblich verantwortlich, indem er Octavian als seinen Erben einsetzte… der war sein, äh…”

Ich mache den Mund auf und will “Neffe” sagen, da kommt es von Mitbewohner Dave: “Stiefsohn!” (ist beides richtig, meins ist aber besser *grmpf*)

Mitbewohner David: “Genau… dieser wurde Kaiser, etwa 40 vor, und diese Tradition der Adoptivkaiser wurde dann auch weiter geführt…”

Weiter dozierend spazierte Mitbewohner David auf und ab, mich dabei leicht beifallsheischend anblickend, während meine Gesichtszüge immer weiter entgleisten. Ich war aber schlicht zu sprachlos, um dazu was zu sagen, bis er über ein Detail mit Mitbewohner Dave in Disput geriet. Sie lösten es, indem sie schnell das Lexikon schnappten, danach sah Mitbewohner David wieder vom Buch auf und sagte: “Jedenfalls, in diese Zeit fielen nun…”

“Entschuldigung, warum siehst du MICH die ganze Zeit dabei an?” brach es endlich aus mir raus. Antwort war ein befremdetes Brauenhochziehen von beiden. “Ich studiere ebenfalls Geschichte – du musst mir das nicht erzählen!”

“Ach, das heißt doch nichts,” meinte Mitbewohner David wegwerfend.
Ich blähte die Backen. “Natürlich! Wie könnte ich schon so lange studieren, ohne CAESAR zu kennen!”
“Na, wenn das so ist, dann erzähl mir doch mal was von der mittelalterlichen Merowingerzeit!” schaltete sich Mitbewohner Dave mit herablassenden Grinsen ein.

Die Merowinger! Wie langweilig!

“Willst du das jetzt wirklich vergleichen? Darüber weiß ich nicht mehr viel, aber im Vergleich dazu sind sowas wie das Thema Caesar, Kaiserzeit etc. absolute Basics!”

Beide widersprachen mir – aus Prinzip, wie mir schien. Es ging eine Weile hin und her, bis Mitbewohner Dave wieder meinte, Geschichte zu studieren hieße ja nicht, dass ich darüber Bescheid wisse.

“Natürlich heißt es das – ihr braucht mir wirklich nicht mit so Begriffen wie Caesar, Octavian und Augustus zu kommen!”

Woraufhin er noch herablassender kuckte und sagte: “Octavian und Augustus sind die selbe Person.”

Ich knirschte mit den Zähnen. “Das – weiß – ich!”

Er schien es mir nicht zu glauben. Beide nicht. Aber es sind solche kleinen Streitereien mit völlig unwichtigem Thema, die dazu führen, dass ich beide wirklich gerne an die nächste Wand klatschen würde. Beziehungsweise jeden anderen, der mir so kommt. Es ist ja eine Sache, wenn jemand, der mich nicht kennt, mir so einen Vortrag hält, aber meine Mitbewohner, die genau wissen, was ich studiere?

Der Begriff “mansplaining” ist eine Zusammensetzung aus “man” und “explain”, erklären, und bezeichnet eine Art Belehrung von oben herab in der stummen, arroganten Annahme, der Gegenüber hätte sowieso keine Ahnung, womit man mal eben so als Depp abgestempelt wird. Der Begriff impliziert außerdem, dass dies für ein typisch männliches Phänomen gehalten wird.
Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich weiß nur, dass ich mir Klugscheißereien dieser Art bisher eher von Männern als von Frauen anhören musste. Und was ich außerdem weiß ist, dass es mir zum Kotzen auf den Sack geht, egal von wem es kommt. Vermutlich, weil ich sowas meine halbe Kindheit ertragen musste, nur war das, mit dem ich da so immer ultra-gönnerhaft genervt wurde, zusätzlich auch noch falsch.

Damit zurück zu meiner Examensarbeit, die ein Spezialthema behandelt, von dem kaum keine Sau etwas weiß, damit ich darüber auch so richtig schön klugscheißen kann!

(Ich hab Mitbewohner David später übrigens gesagt, dass ich das scheiße fand. Er hat’s nicht so ganz verstanden. Grmpf.)

Media Monday #142

Ich sollte nicht. Ich habe zu tun. Wollte mit dem Media Monday erst nach meiner Examensarbeit weiter machen. Aber ich kann nicht widerstehen. Es geht um den St. Patrick’s Day. Und wenn ich mich da schon nicht hemmungslos besaufen darf…! :(

1. Der irische Schauspieler Michael Fassbender ist mir der liebste, weil jeder meint, der wäre Deutscher oder zumindest Österreicher (tatsächlich hat er nen deutschen Vater und ist in Deutschland geboren, aber seine Mutter ist Irin). Und das ist der einzige Grund!
Nein, natürlich nicht. Ich habe kürzlich wieder X-Men: First Class gesehen und war wieder mal völlig hin und weg von ihm. Ich finde ihn da einfach großartig und freue mich schon total auf die Fortsetzung. Wünschen würde ich mir nur, dass er mal noch ein paar gute Filme macht.

2. Die irische Schauspielerin… äh… ist mir der liebste, weil ich selbst beim Stöbern in Wiki keine einzige irische Schauspielerin gefunden habe, deren Name mir was sagt bzw. die ich mag. Was soll man machen…

3. Der Nationalfeiertag der Iren: Welcher Film oder welche Serienepisode, der/die in irgendeiner Form den St. Patrick’s Day behandelt, ist euch der/die liebste und warum?
Die entsprechende Episode bei How I met your Mother, in der Ted den gelben Schirm kriegt und Barney einen Anzug in einem absolut grässlichen Grün trägt (dabei gibt es so viel schöne Grüns).

4. Das Glück der Iren: Welche/r ProtagonistIn aus Film oder Fernsehen hat so viel mehr Glück als Verstand, dass es kaum noch glaubwürdig wirkt?
Definitiv Batman in The Dark Knight Rises. Der ganze Film ist ein so grauenhaftes Desaster, aber wie er es geschafft hat, eine Atombombenexplosion zu überleben, hat mich doch, ich sag mal… besonders fasziniert.
(Und mir antworte jetzt bitte kein Witzbold mit “‘Cause he’s Batman!”)

5. Die Trinkfestigkeit der Iren: Alkohol ist ein essentieller Bestandteil des Films Superbad, der mir ganz gut gefallen hat, weil er zumindest für mich eine neue Generation junger Schauspieler einführte, die inzwischen recht etabliert sind (so zum Beispiel Michael Cena und Jonah Hill). Zwar hat mir da definitiv die Leichtigkeit (man könnte auch sagen: pure Doofheit) von Teenagerkomödien gefehlt, die liefen, als ICH noch Teenager war, aber wenn man bedenkt, dass der gesamte Film eigentlich nur davon handelt, wie ein paar minderjährige Typen versuchen, an Alkohol zu kommen und es damit bis auf eine Party zu schaffen, hat er sich als Lückenfüller für dieses Statement ganz eindeutig qualifiziert!

6. Die Literatur der Iren: Die/Der irsche SchriftstellerIn William Butler Yeats hat das wunderbare Gedicht “The Second Coming” mit folgender tiefdüsterer Passage geschrieben:
And what rough beast, its hour come round at last,
Slouches towards Bethlehem to be born?

Krasser Scheiß, oder? Da kommt man sich doch voll tiefgründig vor. Also schnell auswendig lernen und ihr könnt genau wie ich ganz leicht so tun, als hättet ihr mehr von ihm gelesen als nur dieses eine Gedicht!
Ernsthaft: Bram Stoker. Zwar fand ich Dracula doch stellenweise extrem unfreiwillig komisch (vor allem dieses Ende, das sich liest, als hätte es eine Disney-Prinzessin mit Glitzerstift auf ein Einhorn geschrieben), aber der Einfluss des Herren auf das Genre und auf meine vielleicht liebste Kreatur der Nacht kann gar nicht genug gewürdigt werden.
.

7. Zuletzt gesehen oder gelesen, was irgendetwas mit der grünen Insel zu tun hatte, habe ich auf einer Geburtstagsparty und das war, weil ich irgendwann die Herrschaft über des nebenbei über Fernseher laufende Youtube an mich riss und (da wir gerade irgendwie bei Folk angekommen waren und es somit leidlich passte) schnell Lord of the Dance reinfeuerte. Weil es einfach so geil ist. Ich hab die Show bisher zweimal live gesehen und würde sie jederzeit wieder besuchen!

(Und jetzt gehe ich schlafen und erwarte ganz resigniert die Rache der Götter.)

Lebenszeichen – Kurzimpressionen

Internet wieder da. Ich dennoch fleißig. So irgendwie. Für euch ein paar Kurzimpressionen:

——

Mitbewohner David: “Wolltest du nicht was arbeiten?”

Ich: “Aaaach, und wolltest du nicht, äh… mir nen gottverdammten Kuchen backen!?”

——

Uni-Bibliothekarin: “Überfällig ist jetzt noch dieses Buch.”

Ich (den PC-Monitor anstarr): “Das hab ich doch gerade zurück gegeben.”

Uni-Bibliothekarin: “Oh! Dann ist es nicht rausgebucht worden…”

Sie durchsucht den Rückgabestapel nach dem Titel, ich eile zur Hilfe.

Uni-Bibliothekarin: “Also es war irgendwas mit “Comic”!”

Ich: “…”

Hinweis: Allein in meiner Literaturliste taucht in den Titeln 43 Mal “irgendwas mit Comic” auf…

——

Uni-Bibliothekarin (entgeistert): “Ich… ich verstehe das nicht! Sie haben jetzt so viele Bücher zurück gegeben, aber laut Computer haben sie trotzdem noch siebzehn ausgeliehen!”

Ja, wie kann denn sowas sein. Denk mal scharf nach, Alter!! O.O

——

Ich (zu meinem Dozenten): “Legman sah das völlig anders als andere Kritiker. Er war der Meinung, dass die der amerikanischen Gesellschaft inhärente Gewalt nur Ausdruck unterdrückter Sexualität ist… Er hätte also gerne weniger Gewalt in Comics gesehen, dafür aber mehr Sex.”

Dozent: *kichert wie ein kleines Mädchen*

Ich: o.O

——

Mitbewohner Dave: “Du willst also gar keinen Alkohol mehr trinken, bis du fertig bist?”

Ich: “Ja.”

Mitbewohner Dave: “Okay. Find ich gut.”

Ich: Für nur einen Tropfen köstlichen kalten Bieres könnte ich jeden in diesem Zimmer umbringen.

——

Danke an alle, die mir die Daumen drücken. Uuuund weiter geht’s!