Zur Wahl von Donald Trump – eine Analyse

Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheiße Scheißé Scheiße Scheiße Scheiße

Inspiriert hiervon. Danke, Warren Ellis.

Halloween: 7 Last-Minute-Low-Cost-Kostümideen

halloweenpumkin

Endlich ist es soweit. Halloween: Der schönste Feiertag des Jahres! Leider ist diese Message noch nicht überall angekommen. Daher kann es passieren, dass euch selbst jetzt noch völlig überraschend und spontan eine Einladung zu einer krassen Mottoparty ins Haus flattert und euch in helle Panik stürzt, weil ihr darauf nicht vorbereitet seid.
Oder vielleicht bastelt ihr im Gegenteil schon seit Monaten an eurem Joker oder Harley-Quinn-Kostüm, nur um jetzt zu erfahren, dass Horrorclowns dieses Jahr verboten sind.
Oder aber ihr gehört zu diesen total rebellischen Leuten, die Halloween für Ami-Schund halten und ganz edgy ohne Kostüm auf der Party auftauchen wolltet, jetzt aber kalte Füße bekommt, weil ihr gemerkt habt, wie peinlich das eigentlich ist.

Was auch immer. Für alle, die auf die Schnelle noch eine Verkleidung brauchen, ohne dabei ein Vermögen auszugeben, gibt es hier 7 Ideen für Last-Minute-Kostüme!

1. Zombie

Für: Leute mit klassischen Geschmack
Ihr braucht: Alte Klamotten, Kunstblut/Lebensmittelfarbe, Bühnen-Makeup, „Dreck“

Jaja, ich weiß: Besonders kreativ ist das nicht, dafür aber ein Dauerbrenner, mit dem man zumindest seine Würde bewahren kann.
Das Gute an Zombies ist, dass jeder ein Zombie sein kann. Jeden ereilt die Zombieapokalypse so, wie er ist, und so bleibt er dann auch bis in alle Ewigkeit. Was nichts anderes bedeutet, als dass ihr aus egal welchem Outfit ein Zombie-Kostüm basteln könnt. Sucht euch einfach was aus, was ihr eh nicht mehr anzieht oder schon kaputt ist und macht es noch ein bisschen kaputter, schminkt euch sehr blass (oder blau, wenn ihr ein Anhänger von George A. Romero seid) mit Augenringen, schmiert euch mit Kunstblut und Dreck ein (dafür eignet sich Kakaopulver als hygienische Alternative), dazu der richtige hirnlose Auftritt und Voilá: Zombie!
Das kann man natürlich zu einem richtig freshen Hammerkostüm ausweiten, wenn man das nötige Engagement hat, beispielsweise durch modellierte Bissspuren, farbige Kontaktlinsen etc.pp. Aber die Basics sind sehr einfach und genügen auf die Schnelle völlig, wenn ihr euch nicht als kostümlose Spaßbremse outen wollt.

halloween-zombie

Relativ normal aussehende Zombies

2. Schlafwandler

Für: Leute, die nicht nackt schlafen
Ihr braucht: Schlafanzug oder Nachthemd, Teddybär

Hiermit könnt ihr euch selbst bestrafen, wenn ihr verpennt habt, rechtzeitig ein richtiges Kostüm zu besorgen: Zieht einfach eure Nachtklamotten an und geht als Schlafwandler! Schlafwandeln hat die Menschheit immerhin schon seit Jahrhunderten fasziniert. Wenn man darüber nachdenkt, ist das ja auch schon fast ein bisschen gruselig. Wenn man nicht darüber nachdenkt, ist es zumindest ein Kostüm, das für einige Lacher sorgen wird. Vor allem, wenn ihr von irgendwo noch eine alte Schlafmütze auftreiben könnt. Teddy nicht vergessen!
Auch ideal, wenn ihr heute Abend vor dem Feiern noch ein Nickerchen machen müsst. Dann könnt ihr direkt aus dem Bett zur Party. Besser geht’s nicht.

3. Superheld in Zivil

Für: Vielschichtige Leute
Ihr braucht: Superheldenshirt, Hemd/Bluse. Gegebenenfalls Hornbrille.

Um das direkt klar zu stellen: Ein Superheldenshirt zählt NICHT als Kostüm. Im Gegenteil! Sich einfach nur ein Superheldenshirt überzuwerfen ist der Gipfel an Phantasielosigkeit und besudelt alles, wofür Superhelden stehen und jeder, der es wagt, mit so etwas aufzutauchen, sollte direkt wieder rausgeschmissen werden!
halloween-supermanAllerdings: Tragt ihr dieses Shirt UNTER einem geknöpften Hemd, ist das wieder etwas ganz anderes – denn damit seid ihr ein Superheld in Zivil, der seine Uniform immer dabei hat. Und das mag zwar rein optisch recht langweilig sein, aber in diesem Fall zählt eben die Idee und die ist nicht die schlechteste.
Ideal wäre es natürlich, in regelmäßigen Abständen mit pathetischer Geste euer Hemd aufzureißen (Druckknöpfe bieten sich daher an), aber das liegt in eurer Hand.
Tut mir nur bitte den Gefallen und informiert euch über eure Figur. Auf einer Party rumzuposaunen, man sei Superman in Zivil, dann aber nicht mal zu wissen, dass der in seiner zivilen Identität Clark Kent heißt, wäre ein Peinlichkeits-SuperGAU.

4. Rainbow Warrior

Für: Leute mit wohlsortieren Kleiderschrank
Ihr braucht: Unifarbene Klamotten, Haarspray

Ok, ich gebe es zu: „Rainbow Warrior“ klingt wesentlich großartiger als es eigentlich ist und mit Greenpeace hat es auch nichts zu tun. Dafür wird dieses Kostüm zum totalen Burner, wenn eure Freunde dabei mitmachen. Denn warum muss es an Halloween immer Schwarz sein?
Im Grunde geht es nur darum, Klamotten der gleichen Farbe anzuziehen. Komplett. Shirt, Pullover, Hose, Strümpfe, Schuhe. Meinetwegen auch Unterwäsche. Dazu buntes Haarspray. Alles in derselben Farbe – oder zumindest sehr ähnlichen Schattierungen. Werdet zur Inkarnation einer Farbe des Regenbogens und überredet eure Freunde, die restlichen Farben zu verkörpern.
Und jetzt stellt euch bitte vor, wie großartig die Gruppenfotos aussehen werden. Ein Fanal gegen die Tristesse des Alltags und eine unvergessliche Erinnerung!

5. Das Alte Ich

Für: Leute mit Vergangenheit
Ihr braucht: All das Zeug, das ihr schon lange wegwerfen wolltet, aber nicht konntet, weil es euch an lustigere Zeiten erinnert

Kein Jugendlicher träumt davon, mal hinter einem Schreibtisch zu versauern und den ganzen Tag mit langweiligen Zahlen zu jonglieren. Trotzdem tun das die meisten Deutschen zum Broterwerb. Adrette Büromenschen, denen man ein paar Jahre zuvor noch nicht mal die Verantwortung für eine Zimmerpflanze übertragen hätte – weil ihr nämlich aufsässig und voll in der Szene drin wart.
In welcher? Ist egal. Lasst also eure Businessklamotten im Schrank und wühlt in all den Sachen, die irgendwo dort noch vergraben sind und in denen ihr euch mal saucool gefühlt habt. Ob das nun die megakrasse Baggypants aus eurer Hiphop-Zeit ist, eure Metaller-Kutte oder das komplette Emo-Outfit: Sofern ihr in der Schule keine kleinen angepassten Spießer wart, sollte es da massig Auswahl geben.

halloween-raver

Wart ihr vielleicht… Raver?

Vorsicht: Reisen in die Vergangenheit dieser Art können spontane Wesensveränderungen auslösen. Solange ihr als Teenager nicht Vorsitzender des örtlichen Böhse-Onkelz-Fanclubs wart, ist das jedoch okay.

6. Crossdresser

Für: Witzbolde. Oder Leute mit geheimer Sehnsucht.
Ihr braucht: Stereotype Klamotten fürs andere Geschlecht

Es ist zwar ein bisschen traurig, aber ein Mann mit Kleid wird immer besondere Aufmerksamkeit erregen. Gleichzeitig ist Halloween die perfekte (und einzige) Gelegenheit, eine entsprechende Neigung unsanktioniert in der Öffentlichkeit ausleben zu können.
Und Frauen in Anzügen sind sowieso megasexy, heißt es jedenfalls.

7. Anthropomorphes Alien

Für: Leute mit Leidensfähigkeit
Ihr braucht: Bodypaintingfarbe plus Fixiermittel

Die Bilder, die sich die Menschheit von Aliens gemacht hat, sind mannigfaltig. Sobald es jedoch um Filme oder Serien geht, herrscht allerdings erstaunlich geringe Vielfalt vor. Ob das nun aus der Überzeugung entspringt, dass intelligentes Leben im Universum immer eine ähnliche Evolution durchläuft oder einfach nur aus Budgetgründen: Viele Aliens sehen einfach wie Menschen mit kleinen körperlichen Abweichungen aus (oder gar keinen – siehe Superman oder der halbe Cast von „Star Wars“).

halloween-krylorianer

Krylorianer

Das kann man sich allerdings zunutze machen. So kann einem niemand widersprechen, wenn man sich grün anmalt und als Marsianer deklariert. Alternativ sind jedoch auch Krylorianer sehr im Kommen, das sind die pinken Aliens aus „Guardians of the Galaxy“.
Der Rest ist ganz einfach, zumal Aliens auch ganz normale Klamotten tragen können. Jedes sichtbare Fitzelchen Haut muss dagegen einfach nur in der passenden Farbe geschminkt und fixiert werden. Unangenehm? Bestimmt. Aber auch verdammt witzig. Damit fallt ihr mit Sicherheit auf, denn so sehr hängen sich die wenigsten in ihre Kostümierung rein!

Jetzt fühlt ihr euch voll vorbereitet auf Halloween, wisst aber noch nicht, was ihr saufen sollt? Kein Problem, auch dafür gibt es die passenden minimalistischen Halloween-Partytipps

Und wenn ihr lieber zuhause bleiben und den Feiertag ruhig begehen wollt, dann seht euch auf gar keinen Fall diese Filme an: 5 Filme, die ich niemanden empfehlen will

Verschnaufpause!

Es ist vollbracht – Klausuren geschafft!

Letztendlich war es doch relativ einfach, auch wenn ich vor der ersten Klausur mehrere Heulattacken durchstehen musste und schließlich nach vier erquickenden Stunden Schlaf im Prüfungsraum saß. Dementsprechend fit fühlte ich mich. Ich rannte sicher achtmal aufs Klo, um mir kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen, erfuhr aber leider erst in der zweiten Klausur, dass jeder Klogang genauestens protokolliert wird. Da ich jedoch noch nicht wegen eines Betrugsversuchs angeschrieben worden bin, gehe ich davon aus, dass die Prüfer mich einfach nur für die Frau mit der kleinsten Blase der Welt hielten und damit komme ich klar!

Die zweite und dritte Prüfung konnte ich schließlich antreten, ohne mehrmals in den Nächten davor voller Panik hochzuschrecken und letztendlich um fünf Uhr früh hellwach zu sein (die Prüfungen waren um 9). Der Freund hat mich nämlich jedes Mal zuverlässig zu wecken versucht, was den kleinen Komplex beruhigte, den mir meine Mutter eingeredet hat. Ich sag nur „VERSCHLAF BLOSS NICHT OH MEIN GOTT WENN DU VERSCHLÄFST WERDEN WIR ALLE STERBEN DU WIRST SICHER VERSCHLAFEN AAAHHH!“ Das hat seit meiner Kindheit dazu geführt, dass ich tatsächlich kaum verschlief – weil ich nämlich gar nicht mehr schlafen konnte.
Aber, oh Wunder: Sobald ich wusste, dass man mich wecken würde, war das Problem erledigt.

Ich hoffte also, dass die zweite Prüfung nicht so stressig sein würde. Sie war es aber doch. Und diese Erkenntnis lief in drei Phasen ab:

1. Kurz vor Erhalt der Prüfung: Nervosität angesichts der unvorhergesehenen Prüfünungsfragen.
2. Lesen der Prüfungsfragen. Der Gedanke: „Joah, das kriege ich hin“. Kurzzeitige Erleichterung.
3. Der Gedanke, für die Beantwortung fünf – F-Ü-N-F – Stunden aufbringen zu müssen. Anschließender innerer Kollaps!

Im ernst, Leute: Die schöne Gewissheit, die Prüfungsfragen beantworten zu können, war überhaupt nichts mehr wert, wenn mir klar wurde, wie UNFASSBAR MÜHSAM es sein würde, so lange Zeit am Stück daran arbeiten zu müssen! Das ist doch unmenschlich! Und wofür?! Für 5% von der Endnote!!!

So lange habe ich seit dem Abi nicht mehr schreiben müssen und ich hoffe inständig, dass es nun das allerletzte Mal war für immer!

Die nächsten Prüfungen sind dann mündlich, aber das beste ist, dass sie erst im Dezember sind! Also kann ich mich jetzt erstmal entspannen. Es ist ekelhaft, aber ich FREUE mich richtig darauf, im Oktober richtig viel arbeiten zu gehen! Besoffene Gäste, besoffener Chef, besoffenes Ich – alles besser als diese Tortur.

Aber weil leider nicht nur die Klausuren geschafft sind, sondern auch ich, steht jetzt erstmal Urlaub an. 5 Tage Spanien mit dem Freund bei hoffentlich immer noch sonnigen Wetter, denn es geht an den Strand und ich habe absolut kein schlechtes Gewissen dabei, dort nichts, aber auch gar nichts zu tun! Und dann geht es endlich auch hier weiter.

Ich habe dutzende Beiträge auf Halde, die darauf warten, geschrieben oder fertiggestellt zu werden, zuviele, um mich entscheiden zu können, was als erstes raus soll. Weil ich leider zu blöd bin, eine Umfrage einzubinden, muss ich es deshalb so fragen:
Was würdet ihr gerne als nächstes von mir lesen? Hier ein paar größere Themengebiete:

1. WG-Zeig (neue Nachbarn, alte Mitbewohner)
2. Urlaubsscheiß (USA, Trampen)
3. Comiczeug
4. Was ganz anderes, und zwar…

Kommentiert wild, auch wenn ich das erst am Freitag lesen werde, denn dieses Mal bleibt der Laptop zuhause!

Mathe

Ich betrachte etwas entsetzt die Uhrzeit, die als Zeitpunkt der Abgabe an die Tafel im Prüfungsraum geschrieben worden ist.

Ich: „Äh – die Prüfung dauert SECHS STUNDEN?!“

Sekretärin: „Nein, fünf.“

Ich: „Oh, ups, stimmt. Naja… ich schreibe ja nicht in Mathe, haha.“

Sekretärin: „Nein, die schreiben ja noch kürzer.“

 

Jap. Genau das wollte ich damit sagen -.-

———-

PS: Prüfung lief gut!!! Nächste Woche wird härter…

 

 

Lernpause

Ich: „Weißte was? Ich mache heute mal Lernpause!“

Freund: „Ok.“

Ich: „Wie, ‚Ok‘? Willst du mich nicht zwingen? Du musst mich doch motivieren!“

Freund: „Ach, ich bin nicht wie unser Ex-Mitbewohner, der verlangen würde noch weiter zu schuften, damit aus einer 1,2 eine 1,0 wird…“

Ich: „Oh… du meinst, ich habe die Chance auf eine 1,2?“

Freund: „Nein.“

Ich: „Oh.“

Freund: „…“

Ich: „…“

Freund: „…“

Ich: „Die Note gibt’s ja auch gar nicht.“

—–

Leute… ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr die Uni gerade saugt!

Da fängt man als unbedarftes, pausbäckiges Mädel mit Sternen in den Augen und Hoffnung im Herzen an zu studieren – und kaum 10 Jahre später knallt einem die Realität brutal in die Fresse und man hat Abschlussprüfungen. Einfach so!!! Urplötzlich!!!

Twitter klage ich bereits täglich mein Leid. Jetzt also auch hier: Ja, es geht wirklich dem universitären Ende entgegen. Ja, ich habe Abschlussprüfungen. Und zwar schon ab nächster Woche -.-

Und ja, ich bin ein nervliches Wrack.

Heute habe ich beschlossen, mal eine Lernpause einzulegen (weil wegen Sonne. Und weil es nach drei Tagen intensiven Lernens ja auch mal höchste Zeit wird.). Nur deshalb schreibe ich überhaupt.

Dabei möchte ich so gerne schreiben. Pausenlos. An einer Handvoll toller Geschichten, Massen an Artikeln und mindestens drei Dutzend verschiedenen Blogbeiträgen. Wie immer, wenn ich EINFACH KEINE ZEIT HABE.

Ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Aber in dieser krassen Form kenne ich das von niemanden. Zumal dieser Drang, kreativ zu sein und tausend Projekte anzufangen und meine Festplatte zu sortieren und Sport zu machen und ein Drehbuch zu schreiben und nach Hollywood zu gehen und Bürgerinitiativen zu gründen und all das und überhaupt… am Ende ja doch wieder verschwunden ist. Denn:

Leider ist das nämlich kein Witz. Ich habe wirklich so einen Wisch bekommen. Und den habe ich immer noch nicht gelesen. Ich weiß nicht mal, wo ich ihn hingepfeffert habe. Was soll man dazu noch sagen?

Die Therapie hilft dabei auch nur bedingt, womit die Frage bleibt, ob ich den Rest meines Lebens dazu verdammt bin, wichtige Sachen (Hausarbeiten schreiben, Lernen für Prüfungen) so kurz vor knapp zu erledigen, dass die täglichen überforderten Heulkrämpfe praktisch vorprogrammiert sind, oder die schönen Sachen, die ich machen WILL, gar nicht zu erledigen.

Das betrifft nicht nur, aber auch den Blog. Ich möchte Karos Blogstöckchen beantworten. Ich möchte meine Stephen-King-Liste vervollständigen. Ich möchte von meiner USA-Reise schreiben, die ja erst eineinhalb Jahre her ist. Ich möchte ekelhaft romantische Dinge von mir und dem Freund teilen. Ich möchte Musik und Essen und Party. Ich möchte mich auch aufregen über unwichtigen Blödsinn. Ja, und bevor schon wieder jemand fragt, ich möchte sogar meine Liste mit Filmen, die ich liebe, obwohl sie jeder hasst endlich teilen und mir die Haue dafür abholen.

Warum kann ich das einfach nicht? Warum ist das ausgerechnet für mich nicht so einfach?

Die Hoffnung jedenfalls ist noch nicht ganz tot. Darauf, dass ich diese ganze Scheiße bis Oktober, wenn die letzte Klausur vorbei ist, und Januar, wenn die letzte mündliche Prüfung stattfindet, irgendwie überstehe und dann endgültig und tatsächlich durchstarten kann. Wie das aussieht weiß ich zwar noch nicht, aber das Thema „Uni“ ist dann jedenfalls abgeschlossen und „Lernen“ damit hoffentlich auch (zumindest in dieser Form – man lernt ja sein ganzes Leben und so).

Bis dahin freue ich mich über so aufregende Dinge wie den Keller aufräumen – morgen ist nämlich Sperrmüll. Was eine genauso gute Ausrede für eine Lernpause wie alles andere ist.

 

 

 

 

Den/dem Stress weglaufen

„Was sollen wir eigentlich machen nach diesen ganzen Stress, Robin?“
„Dasselbe wie jedes Mal, Robin – wir rennen nach Spanien!“

Ich habe ja öfter Durststrecken auf dem Blog, aber das war die bisher längste. Mit Grund: Die stinkfaule Langzeitstudentin mit Depressionshintergrund hat sich jetzt endlich für die Abschlussprüfungen angemeldet. War auch höchste Zeit, denn wenn ich noch ein Semester gewartet hätte, hätte ich meine Examensarbeit nochmal schreiben müssen, weil dazwischen kein so großer Abstand liegen darf.

Aber was soll das heißen, noch ein Semester warten? Das ist nicht drin, Leute. Obwohl sie niemand leiden kann, übernehmen die Bachlor/Master endgültig den Laden… und wir Altstudierenden werden zunehmend energischer rausgekehrt. Nach diesem Semester hätte ich mich für die Abschlussprüfungen nur mit Härtefallantrag anmelden dürfen – entgegen ganz anders lautender Aussagen in der Vergangenheit. Aber in der Uni-Bürokratie ist es wie in jeder Bürokratie: Da weiß eine Hand nicht, was die andere macht und auf Nachfragen kommt immer nur noch mehr Geschwurbel.

Also anmelden. Dafür musste ich aber erstmal alle Scheine haben. Wofür ich erstmal alle noch fälligen Hausarbeiten schreiben musste. Vier Stück in ca. zwei Monaten, trotz Arbeit, trotz zwischenzeitlicher Grippe des Todes, trotz psychosomatisch bedingter Rückenschmerzen, wegen denen ich insgesamt zweimal zum Hausarzt, einmal zum Röntgen und siebenmal zur Physiotherapie rennen musste.

Und dann die Anmeldung an sich! Es gab Tage, an denen ich fünf Stunden an der Uni war und nur von einem Sekretariat zum nächsten rannte. Dazu korrespondierte ich noch mit einem alten Prof, der die Uni verlassen hat und daher nicht mehr verfügbar war, um zwei alte, nicht mehr auffindbare Scheine neu auszustellen, und schlug mich mit meiner alten Praktikumsstelle rum, von der ich nie eine Bescheinigung bekommen habe, die aber leider keinerlei Unterlagen mehr von mir hatte, die bewiesen, dass ich überhaupt da gewesen war. Das Problem ließ sich nur lösen, weil mein alter Klassenlehrer sich noch an mich und mein Praktikum erinnerte, aber bevor er bereit war, den Beleg auszustellen, zierte er sich gar sehr.

Long story short: Ich habe nun keine Angst mehr vor den Prüfungen, denn die können unmöglich stressiger sein als diese ganze Scheiße!

Ich muss allerdings erst in ein paar Wochen anfangen, mich darauf vorzubereiten. Was liegt da näher, als eben genau das zu machen, was bei mir gegen Stress so gut hilft wie nichts anderes?

Okay, einige mögen einwenden, dass 40km am Tag mit einem fast 10kg schweren Rucksack auf dem Rücken nicht so wirklich in die gängige Vorstellung von „Entspannung“ passt. Aber bei mir ist das so. Nirgendwo kann ich so gut loslassen wie in Spanien. Das Land, die Sonne, das Essen, die Leute, nichts weiter tun müssen als gehen, gehen, gehen… ein Träumchen. Zumindest für mich.

Zehn Tage bin ich weg und danach hoffentlich wieder voll da. Für euch, für meinen zuckersüßen Freund, für mich. Ohne Stress. Weil ich es kann!

Bloggen werde ich darüber nicht, aber ein paar Bilder gibt es auf Twitter zu sehen auf meinem Account oder unter dem Hashtag #robincamino. Viel Spaß!🙂

Lyrik

Vor fünf Jahren schrieb ich dieses Akrostichon. Ich weiß, es ist krass pathetisch, aber es gefällt mir trotzdem.

 

Siechend geht die Welt zugrunde
Unwahrheit der Großen Wort
Plötzlich ganz so schlägt die Stunde
Einsam leer ein jeder Ort
Reißt alles mit sich fort.
Grausam klingt die schlimme Kunde
Allumfassend diese Wunde
Und die Welt stöhnt „Mord“.