Vom Soundtrack meines Lebens

Hijack und Nerdbarbie (die es von Marie hat und die hats von Lina) machen es vor, ich mach es nach :mrgreen:

1. Ein Song aus deiner frühsten Kindheit

Das ist in der Tat Nena – 99 Luftballons. Mein Stiefvater hatte mir aus seinem umfangreichen Kasetten(!!!)-Fundus eine Nenakasette überlassen und seitdem lief das Lied bei mir rauf und runter. Den Rest fand ich so meh, aber 99 Luftballons ist sogar heute noch ganz cool. Vor allem, da das Lied deutsch ist und sich trotzdem kaum jemand jemals die Mühe gemacht hat, mal dem Text zu lauschen. Coole Antikriegspropaganda. So isses. Früh übt sich.

2. Ein Song, den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst

An meine erste große Liebe möchte ich zwar gar nicht mehr denken, trotzdem erinnert mich Nickelback – How you remind me immer an diesen blöden Sack. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich damals die Single gekauft hatte und immer, wenn er bei mir war, rauf und runter laufen ließ :/

3. Ein Song, der dich an einen Urlaub erinnert

Urlaub kann man das zwar nicht gerade nennen, aber H-Blockxx – Ring of fire lief bei einem Klassenausflug zur Expo 2000 im Bus (und auch im Camp angekommen) ununterbrochen…

4. Ein Song, bei dem dir immer noch die Tränen kommen

Oje… mir kommen bei so vielen Songs (oder auch anderen Sachen) die Tränen…

5. Ein Song, der dich – geplagt vom Liebeskummer – begleitet hat

Wenn ich Liebeskummer hab, vergrabe ich mich im Bett und will nichts sehen und nichts hören. Daher muss das hier leider frei bleiben.

6. Ein Song, den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast oder immer wieder hören “musst”
Dafür ist DAS einfach! Es gibt einige Lieder, die ich vermutlich an die 1000 Mal gehört habe, aber eines meiner ältesten Lieblingslieder ist The Offspring – The kids aren’t allright. Es wird für mich immer ein ganz besonderes Stück bleiben, weil es mein Lieblingssong auf dem ersten ernsthaften Album war, das ich mir jemals gekauft hab – die „Americana“ von The Offspring. Und bis heute habe ich mich daran nicht satt gehört und liebe es immer noch, drauf zu tanzen! Auch wenn mich dabei immer die Leute nerven, die den Text nicht können (nach der 4. Zeile der jeweiligen Strophen kommt eben KEIN „wo-ho“! Und daher muss man dann auch nicht eine Faust hochreißen! Merkts euch doch endlich!).

7. Ein Instrumental-Song, den du besonders magst
Hach – Lord of the Dance ♥ Das muss man einfach live gesehen haben (in meinem Fall sogar zweimal ^^).

9. Ein Song, der eine Band repräsentiert, die dich in deiner Teenagerzeit stark geprägt hat
Keine Band hat mich mehr geprägt als Nirvana und mein Lieblingssong dieser Band wird auf immer und ewig Heart-shaped box – und eben nicht Smells like teen spirit – sein. Ohne Nirvana wäre ich heute nicht die, die ich bin. Nirvana riss mich mit 15 Jahren aus einer Lethargie, die ich um mich aufgebaut hatte, um nicht verletzt zu werden. Nirvana zeigte mir eine Richtung, in die ich mich bewegen und einen Platz, an dem ich mich wohlfühlen konnte. Traurig sind die, die niemals in Kurt Cobains Augen geblickt und das Universum darin gesehen haben.
Hach, ich liebe dich immer noch, schönster Mann der Welt.

9. Der Song, der in einer der schönsten Nächte deines Lebens lief

Eigentlich war es schon früher Morgen, als ich mit meiner besten Freundin von unserem ersten (und leider bisher einzigen) Offspring-Konzert nach Hause fuhr und wir dabei in voller Laustärke Ignite – Veteran mitplärrten, um nicht einzuschlafen. Das war ein richtig, richtig schöner Abend, auch wenn wir beide am nächsten Tag uns irgendwie auf die Arbeit schleppen mussten…

10. Ein Song, der dich an eine spezielle Begebenheit/ein Erlebnis erinnert (& welche/s das ist)
30 Seconds to mars – The Kill
Das war eine extrem komische Sache. Ich war 2010 auf dem Jakobsweg im Norden, als ich eines morgens verstört aufwachte mit der Erinnerung an einem der seltsamsten Träume meines Lebens. Den Inhalt möchte ich hier jetzt nicht ausbreiten (nur soviel: Es ging um Batman. Und nein, es war nichts sexuelles. Schade eigentlich.), aber jedenfalls war dies das erste und einzige Mal, dass ein Traum von mir mit „Soundtrack“ unterlegt war. Und das war eben dieses Lied. Unmöglich, es zu hören und nicht an diesen Traum zu denken, der mich manchmal heute noch beschäftigt.

11. Ein Song bei dem du am besten entspannen kannst

Ich bin ja an sich nicht so der entspannte Typ und richtige Entspannungsmusik macht mich sogar ausgesprochen aggro (Tatsache), aber wenn ich mal ausnahmsweise gut drauf bin, die Sonne scheint und ich einfach ein bisschen chillen will, ist The Gaslight Anthem eine gute Wahl!

12. Ein Song der ziemlich gut zu deiner Persönlichkeit passt

13. Ein Song der momentan dein Lieblingssong ist
Das Album ist zwar auch schon ein paar Tage alt, aber irgendwie merke ich manchmal erst nach Jahren, wie großartig manche Songs sind. Momentan ist mein Lieblingssong daher Rise Against – Injection von ihrem an sich auch ziemlich geilen Album „The sufferer and the witness“.

14. Ein Song den du deiner besten Freundin widmen würdest

In Erinnerung an die supergeile Zeit, die wir als Discoqueens hatten… Hab dich lieb, *chen ♥

15. Ein Song aus einer Filmszene, die du perfekt hättest spielen können
HA, das ist definitiv The Prodigy – Omen, was während der ersten erfolgreichen Kampfszene zwischen Kick-Ass und ein paar bösen Buben läuft! Der gesamte Soundtrack des Filmes ist genialst, aber „Omen“ passt zu der Szene einfach nur so dermaßen perfekt! Einfach OMG!
Und natürlich hätte ich das hervorragend nachspielen können. Ist ja auch nicht so, als würde der liebe Kick-Ass unnachahmlich gut kämpfen :mrgreen: Da habe ich doch einige Tricks mehr auf Lager.

16. Ein Song den du zum Aufstehen hörst

Ähm… also mein Weckton ist ja das deutsche Sailormoon Intro *hust* Aber eine Zeitlang habe ich jeden Morgen vom Aufstehen bis ich endlich in der Uni war Dragonforce – Heroes of our time in der Endlosschleife gehört. Ich finde, der Song hat einfach so eine unglaublich positive Energie – da kommen einem die Mühen des beginnenden Tages irgendwie nicht mehr so schlimm vor.
Und wer von dem Doublebass und Herman Lis Geschredder nicht wach wird, ist vermutlich schon tot.

17. Ein Song den du zwar liebst, aber den du immer skipst, weil er dir Bauchschmerzen macht
Es gibt Lieder, die ein Gefühl der Verzweiflung, Schmerz und Leid so perfekt transportieren, dass sie in mir den Drang wecken, mir die Pulsadern aufzuschneiden. Da ich hörte, dies sei nicht so gesund, muss ich diese Songs (nicht immer, aber oft) mit größten Bedauern überspringen, obwohl sie unendlich genial sind.
Eines der größten Stücke, das jemals geschrieben worden ist, und der depressivste Song, den ich kenne, ist End of Green – Tragedy Insane. Hier stimmt einfach alles: abgrundtief negativer Text, hypnotische Stimme, dunkle Musik mit dreckigen Gitarren… und daher, so leid es mir tut, nicht immer hörbar für das kleine depressive Robinleinchen, wenn es nicht mit einem dunkelschwarzen Knäuel aus Agonie im Magen herumsitzen will.

18. Ein Song der für einen Abend im letzten Sommer steht

Oh Mann… letzten Sommer war ich auf dem Jakobsweg in Spanien und auch wenn man da ziemlich abgeschnitten ist von allen Medien, wurde ich trotzdem permanent (oder zumindest einmal am Tag) in den Herbergen mit diesem blöden Eurovision-Song-Contest-Siegertitel penetriert.
Ich kann diese Frau mit ihrer ekelhaften Affektiertheit nicht leiden – aber tragischerweise ist das Lied ein kaum zu bändigender Ohrwurm *grmpf*

19. Ein grandioser deutschsprachiger Song über die Liebe, der auch für dich geschrieben worden sein könnte?
Ich glaube, für mich werden keine Liebeslieder geschrieben. Weder auf deutsch, noch auf englisch, noch auf sonstwas.

20. Der letzte Song den du gehört hast

Das war Anberlin – The Feel Good Drag eben auf der Arbeit, bevor ich den CD-Player ausschaltete – von dem es leider KEINE EINZIGE ANNEHMBARE VERSION auf youtube gibt. Nur eine Menge schlechter Remixes, schlechter Instrumentalversionen und, leider, extrem schlechter Livemitschnitte…
Wenn ihr es also hören wollt, müsst ihr es euch wohl oder übel irgendwo klauen.

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13 Gedanken zu “Vom Soundtrack meines Lebens

  1. Zum Teil sehr geile Lieder/ Stückchen.
    Nicht alles so ganz mein Geschmack, aber das ist nicht so richtig wichtig, weil es -Deine- Musik ist.
    Ich habe ja auch meine, so wie jeder seine/ ihre hat.
    Sehr schön. Danke. Vielen Dank dafür.

  2. Sailor Moon zum Aufstehen. Muha! Das gefällt mir 😀
    Ansonsten bin ich von deiner Musikauswahl sehr angetan und musste kichern, da ich schon so ewig nicht mehr an Lord of the Dance gedacht habe. Das war so toll, aber ich hab es leider nie live gesehen. Genau sowenig wie Nirvana. Hach, ein paar Jahre eher geboren werden…das wärs gewesen…

    • Wenn du die Gelegenheit dazu hast, dann musst du dir das unbedingt mal live ansehen! Ich saß beide Male ziemlich weit weg, aber es ist unglaublich, wie da die ganze Halle bebt!

      Ach ja, ein Nirvana-Konzert, davon habe ich oft geträumt, aber das ist halt schwer, wenn der Frontmann 6 Jahre, bevor ich mich für die Band zu interessieren begann, ermordet (sic) worden ist -.-

  3. Echt tolle Lieder.. xD
    Das eine Lied von „end of green“, da krieg ich Kopfschmerzen XD Ich weiß nicht wieso, aber das ist so komisch.. Sie wollen uns etwas ins Gehirn pflanzen, hab ich das Gefühl.
    Ok genug rumgesponnen! 😀

    Ein schönes Wochenende wünsch ich dir 🙂

    • Ich kann das leider nicht musikwissenschaftlich ausdrücken, dazu fehlt mir das Vokabular, aber du hast schon recht… das Lied… vibriert irgendwie, ich kann verstehen, wenn einem das Bauchschmerzen verursacht.

      Dir auch ein schönes Wochenende 🙂

  4. Ach schön, Du hast genau so einen durchmischten Muckegeschmack wie ich. *hrhr*
    Dragonforce ist ja btw mal genau meins. Power Metal kann so derbst geile Laune machen. *_* (Perfekt ist es ja, wenn man sich zu so ’ner Mucke mit ’nem strahlenden Paladin durch eine fantastische Welt metzelt. Habe ich seinerzeit in WoW so zelebriert.)

    Nirvana fiel ja genau in meine Zeit, quasi. Bildeten mit Metallica und Guns’n’Roses ja mein persönliches Mucke-Dreieck damals. Hach. Shice war das, als Kurt sich dann die Kugel gab. 😦 Aber man hat’s verstanden, irgendwie.

    Und was Mucke angeht, die den Drang weckt, „sich lachend in ein Messer zu stürzen“ (wie es eine liebe Freundin mal sehr treffend ausdrückte), finde ich ja Placebo echt ungeschlagen. >_> Ich finde sie toll, aber…beklemmend.

    Danke btw für Euphoria. XD Ich kannte das Lied vom Hören und finde es geil, wusste aber nie, von wem es ist.

  5. Musikgeschmack gefällt. 🙂
    „Tragedy insane“ war bei mir ganz lange auf einer „Depri-Compilation“ drauf, die ich in ganz schwarzen Momenten gehört hab.

    • Eine solche habe ich auch 🙂 Staind ist da noch drauf, Linkin Park etc. Ich wurde mehrmals gebeten, die CD zu wechseln, wenn ich die in der Kneipe laufen ließ :mrgreen: Ab da war das meine Rausschmeißer-CD!

  6. also den Nirvana Song hätte ich wohl auch gewählt…also zumindest einen Song von Nirvana. Vermutlich eher „Son of a Gun“ von der Platte „Incesticide“. Der Song hat so eine simple Energie und macht mich immer irgendwie euphorisch!

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