Blogparade: Das leidige Thema III: Neustart!

Teil 1
Teil 2

Und damit wären wir also wieder am Anfang *seufz*

Wie sieht mein Plan für den Rest meines Lebens aus? Als allererstes natürlich: Wieder vernünftig essen. Dabei bleibt es wie gehabt: So oft wie möglich wegen meines Stoffwechsels, ausgewogen mit viel Eiweiß und wenig bösen Fett und Kohlehydraten.
Auch ist mein Essenswochenplan wieder aktiv! Ab morgen werde ich wieder nur einmal die Woche einkaufen gehen, um Zeit zu sparen und Impuls/Lustkäufe zu vermeiden. Das heißt, ich muss die gesamte Woche schon im Voraus planen. Was ich hiermit tue!

Montag gibt es den Rest meiner Aiwarsuppe. Und weil ich so lieb danach gefragt worden bin, hier mein „Rezept“ für diese kleine Köstlichkeit:

Ihr braucht:

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Nicht im Bild: NOCH MEHR passierte Tomaten.

– Suppengemüse (Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln)

– Paprika (optional – nur weil ich die noch übrig hatte)

– passierte Tomaten

– Aiwar (mild und scharf oder nur eins von beidem)

– Rinderhack

– Knoblauch und Gewürze

– Öl zum Braten

So gehts:
1. Alles Gemüse kleinhäckseln bis auf die Paprika (vom Sellerie aber nur die Hälfte, der Rest wird ebenfalls geschnitten und eingefroren)

Die Fachfrau nennt angebrannte Zwiebeln "Röstaromen"

Die Fachfrau nennt angebrannte Zwiebeln „Röstaromen“!

2. Feststellen, dass es zu viel ist. Es soll ja nicht zu gemüsig schmecken. Gut ein Drittel wegnehmen und zusammen einfrieren. Kann man gut für spätere, kleinere Portionen verwenden.

3. Großen Topf nehmen, Pflanzenöl rein tun, Gemüse anbraten/andünsten (Reihenfolge: Erst Zwiebeln und Lauch, dann Sellerie, Karotten und Paprika)

4. Separat Hack anbraten und schön braun werden lassen.

Mjami.

Mjami.

5. Gemüse ablöschen und kurz im Wasser köcheln lassen. Außer ihr vergesst das Ablöschen und kippt direkt die passierten Tomaten rein. Geht auch.

6. Zugedeckt bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis das Gemüse in der Tomatensoße weich geworden ist.

7. Gemüsesuppe pürieren.

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Und die Kräuter nicht vergessen!

8. Mildes oder scharfes Aiwar nach Gusto hinzu (bei der Menge mindestens ein Glas), halbe Packung Frischkäse rein, kräftig würzen.

9. Alles schön durcheinander mischen, nach Bedarf noch Wasser dazu.

10. Hack als letztes untermischen.

11. In Schüssel kippen und fertig!

Schmeckt auch ohne Brot!

Schmeckt auch ohne Brot!

Voilá!

 

Dienstag bis Sonntag gibt es dann folgendes als Hauptmahlzeiten:

– Im Ofen gebackener Feta mit Tomaten, Oliven und Brot
– Hähnchenbrust mit Tzatziki
– Spinat mit Ei und Lachs
– Ofenkartoffeln mit Currydip und Salat

Das alles aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. So viel Spontanität gönne ich mir dann doch noch!
Die Zwischenmahlzeiten, wie schon mal erwähnt idealerweise 3-4 am Tag, werden je nach Kaloriengrad der Hauptmahlzeit modifiziert. Das kann sein:
– Müsli
– Joghurt
– Portion Obst oder Gemüse
– Eiweißbrot mit leichten Belag

Wer jetzt schlau war und mitgezählt hat, wird merken, dass ich für die Woche nur fünf Hauptmahlzeiten veranschlagt habe. Das hat einen Grund! Am Sonntag führt mein Chef uns Kellnerinnen nämlich im Zuge unserer verspäteten Weihnachtsfeier nämlich in ein Restaurant aus. Einmal die Woche darf ich mir sowas gönnen und werde bestellen, was ich will! Vor allem, da ER bezahlt :mrgreen:
Darüber hinaus werde ich außerdem voraussichtlich am Dienstag mal einen Obsttag einlegen.
Viele Leute machen das einmal die Woche, das ist aber gar nicht mal so gesund. Ab und zu ist das vollkommen okay, aber zu oft darf man das nicht machen. So vitaminreich Obst auch ist – der Körper braucht noch genug anderen Scheiß. Daher werde ich das am Dienstag versuchen, aber das wird auf gar keinen Fall zur Gewohnheit werden.

Womit wir beim nächsten Thema wären: Sport! Genau DER soll nämlich zur Gewohnheit werden (sind meine Übergänge nicht der Hammer!)!

Ich möchte versuchen, ab jetzt mindestens dreimal die Woche Sport zu machen. Das klingt furchtbar viel, vor allem, wenn man ein Sportmuffel ist. Aber eigentlich bin ich das gar nicht, auch wenn das vielleicht bisher so rüber kam. Ich liebe den sportlichen Wettkampf, aber ich HASSE langweilige Scheiße wie Joggen oder Crosstrainer!
Sobald es darum geht, irgendjemanden tatsächlich zu besiegen, laufe ich zur Höchstform auf. Daher mache ich am liebsten Team- oder Ballsport. Der Nachteil ist, dass man für sowas entweder einen Partner braucht, der gewillt ist, mitzumachen, oder direkt zehn-zwanzig Leute, was man meist nur ein Verein bietet.

Glücklicherweise bin ich ja immer noch Studentin!

Immer noch nicht habe ich dieses Semester das reichhaltige Sportangebot genutzt, das von der Uni völlig kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Wann hat man sowas schon mal in seinem Leben? Später werde ich mich ärgern!

Es gibt mehrere Sportarten, die für mich in Frage kommen. Erstens wäre da Badminton, was ich sogar richtig gut kann, weil ich jahrelang Tennis gespielt habe. Es macht mir Spaß, allerdings sind die Zeiten etwas ungünstig… Dennoch sind zwei Kurse in der Woche mit insgesamt vier Stunden verfügbar. Es wäre Klasse, wenn ich das nutzen könnte.

Dann hatte ich ja mal mehr als einen begehrlichen Blick Richtung Damenfußball geworfen… weil mir das eigentlich schon immer Spaß gemacht hat und Fußball auch einer der Sportarten ist, bei denen man so richtig Kalorien verbratet.
Als Kind durfte ich allerdings nicht Fußball spielen. Wirklich wahr. Meine Cousins waren praktisch beim Verein vorgemerkt seit dem Tag ihrer Geburt, aber als ich zum Fußballtraining wollte, wurde es mir verboten. Und da wundern sich Leute, warum ich Feministin bin?!
Allerdings, und es ist mir wirklich peinlich, das zuzugeben: Seit neustem habe ich ein wenig Angst davor entwickelt. Ich habe mein ganzes Leben lang gesehen, wie meine männlichen Familienmitglieder ihre diversen Bänderabrisse pflegten und das ist einfach etwas, worauf ich überhaupt keinen Bock habe. Als recht untrainierter Mensch kann mir sowas viel eher passieren als einem Hobbyspieler. Daher muss ich mir das noch überlegen, obwohl ich wirklich Bock drauf hätte 😦

Und als letztes hab ich eigentlich auch immer gerne Volleyball gespielt und war in der Schule darin auch eine der Besten, aber leider musste ich in den letzten Semestern feststellen, dass ich an der UNI eher zu den Schlechteren gehöre 😦 Und das macht mir nicht so wirklich Spaß. Außerdem tut es weh und verbraucht erstaunlich wenig Kalorien. Deshalb werde ich mir auch darüber erst nochmal Gedanken machen!

Abgesehen von den Uniangeboten habe ich jetzt aber noch was anderes entdeckt. Jahrelang bin ich hier schon im Fitnessstudio angemeldet, aber seitdem alle weg sind, die vorher mit mir mitgegangen sind, ist das auch eingeschlafen. Alleine ist es nun mal witzlos, zumal ich zum Studio ca. 20 Minuten zu Fuß latschen muss (ja, ich weiß, wie paradox das ist).

Ich war nie sonderlich zufrieden damit. Das Studio gehört zwar zu einer großen Kette, was es billig macht, aber leider auch scheiße. Beratung ist null vorhanden. Und man merkt, dass die Angestellten auch nicht so wirklich Bock haben.
Einmal habe ich einen der „Trainer“ gefragt, ob sie im Studio auch eine Körperfettwaage haben. Die Antwort war „Nein“. Einfach nur „Nein“, nicht mal „Nein, sorry“ oder so. Und dazu eine gelangweilte Fresse.
Vielleicht bin ich durch den Drill in Kundenfreundlichkeit etwas sensiblisiert, aber ich finde, dass wenigstens eine Art geheucheltes Bedauern vorhanden sein müsste! o.O Mal ganz abgesehen davon, dass ein Studio auf jeden Fall eine Körperfettwaage braucht!
Ich begann vor einer Woche, mich mal nach was besserem umzusehen. Und daher kann ich euch nur empfehlen: Vergleicht die Trainingsangebote! Ich hätte es nie für möglich gehalten, wie stark die verschiedenen Studios leistungs- und preismäßig auseinander klaffen können!
Der Preis war auch der einzige Grund, weshalb ich mein jetziges Studio wählte, aber jetzt musste ich tatsächlich sehen, dass es ein NOCH billigeres Studio gibt, das zudem privat geführt wird! Außerdem – und das ist wirklich der Hammer! – werden zahlreiche Kurse angeboten für umsonst! Aerobic, Tai Chi, Bauch-Beine-Po… und das hat KEINES der anderen Studios, die teilweise dreimal so viel kosten!

Und da gibt es doch tatsächlich einen Kickboxen-Kurs. Ich wusste nicht, wie sehr ich das wollte, bis ich es schließlich las. Ich WILL Kickboxen! Ich glaube, dieser Kurs ist für mich geschaffen. All meine Aggressionen in den Sandsack treten… genial!
Und sogar Zumba hamse! Das findet zwar zu einer beschissenen Zeit statt, nämlich samstags, was mies ist, wenn ich freitags arbeiten oder saufen muss, aber ab und zu werde ich da sicher auftauchen können. Viele halten das für eine saublöde Modeerscheinung, aber eine meiner besten Freundinnen, die ebenso wenig für langweilige Aerobic zu begeistern ist wie ich, hat damit 15 Kilo abgenommen und findet es geil! Also muss ich es mir wohl auch mal ansehen.

Gleich morgen werde ich dort aufkreuzen und nehme meinen Kumpel Tim, der Typ, bei dem ich immer wasche, mit. Der schiebt nämlich recht unglücklich eine ziemliche Wampe vor sich her und war hin und weg, als ich ihm den Kursplan zeigte und er sah, dass die tatsächlich auch einen Bauchweg-Kurs im Angebot haben. Ich hab ihm zwar gleich gesagt, dass sowas eigentlich Schmu ist – man nimmt da ab, wo der Körper will und nicht da, wo man selber will – aber dennoch möchte er sich dort jetzt auch anmelden. Das wird ein Spaß, wenn wir in Zukunft zusammen trainieren werden! Auch wenn ich den Bauchweg-Kurs dieses Mal nur wegen ihm mache. Dafür will er mir einmal beim Zumba Gesellschaft leisten :mrgreen:

Wie ihr seht, sollte es also kein Problem sein, meine Woche mit dreimal Sport zu füllen, da das Angebot mehr als üppig ist! Und wenn ich das mal ein paar Wochen gemacht habe, werden wir ja sehen, ob ich meine Essensportionen nicht doch etwas nach oben korrigieren darf…!

SUPERMOTIVATION!!! Hey-Ho, let’s go!

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