1. Fastensonntag

Sooo, eine Woche ist rum, wie konnte ich meine Fastenvorsätze umsetzen?

Ernährungsumstellung
Ich sach ma: Es wird. Selbst an meinen besten Tagen fällt es mir unheimlich schwer, fünfmal am Tag zu essen, weil das einfach oft zeitlich nicht hinhaut, aber immerhin habe ich mich jetzt standardmäßig schon auf dreimal am Tag verbessert. Auch die Essenswahl war nicht ganz so kalorienreduziert, wie ich mir das gewünscht hätte (Samstag bin ich schwach geworden…), aber auch da: Es wird!

nix Süßes
Ehrlich gesagt weiß ich wirklich nicht, warum ich mir das überhaupt vorgenommen habe. Ich esse gar nicht zu viel Süßes! Das war ein spontaner Einfall, während ich den Beitrag geschrieben habe.
Tja, ich bin kein Süßmaul (eher ein Pizza- und Käsemaul), aber WENN ich dann mal Lust auf Süßes habe, fällt es mir schwer, dem nicht nachzugeben. Geklappt hat es trotzdem, auch wenn es mitunter hammerschwer war! Somit habe ich es tatsächlich geschafft, in der vergangenen Woche überhaupt nichts Süßes zu essen. Nur während der Arbeit am Dienstag habe ich ein halbes Glas Cola getrunken, weil mir der Kreislauf abgekackt ist und ich vergessen hatte, was zu essen mitzubringen. Aber naja… Scheiße, aber nicht welterschütternd :/ Oder?

Alkohol und Feiern nur einmal die Woche
Letzte Woche habe ich das nicht geschafft, weil mir unendlich nervige Gäste dazwischen kamen, diese Woche war das aber kein Problem. Allerdings trinke ich eigentlich selten mehr als einmal die Woche was, daher ist das jetzt nicht so ein wahnsinniges Opfer. Räusper.

Super-Power-Sportprogramm (10 Stunden die Woche)
Das war der Vorsatz, der mir persönlich am wichtigsten war. Wie ist das gelaufen?
Die Woche fing schon mal so richtig scheiße an. Ich verpasste einen Unisportkurs, der zweieinhalb Stunden dauerte. Wer rechnen kann merkt: Damit hätte ich bereits am Montag schon mal ein Viertel des geforderten Pensums geschafft! Aber habe ich nun mal nicht. Ich hatte also einiges aufzuholen.
Insgesamt habe ich diese Woche

– zwei Stunden Kickboxen
– zwei Stunden Gerätetraining (mit Cardio)
– eineinhalb Stunden Badminton
– zwei Stunden Step Aerobic

gemacht. Heute wollte ich eigentlich nochmal für eine Stunde ins Step Aerobic und danach Gerätetraining machen, um wenigstens noch annähernd meinem Ziel nahe zu kommen, aber leider zeigte sich, dass es eine schlechte Idee war, sowas ohne Frühstück zu versuchen 😦 Mir wurde nach einer Viertelstunde schwummrig und ich musste abbrechen. Das war scheiße!! Klar hätte ich damit rechnen können, aber es soll ja eigentlich ganz gesund sein, noch vor dem Frühstück joggen zu gehen, also…? Naja, offensichtlich vertrage ich das nicht.
Überhaupt muss man seine Ernährungsgewohnheiten extrem überdenken, wenn man so viel Sport macht. Die Ernährungsumstellung hat ja bei mir vor allem das Ziel, die vielen Kohlehydrate einzuschränken. Jetzt zeigte sich mir aber bereits letzte Woche, dass ich überhaupt keinen Elan habe, wenn ich vor dem Training nur Proteine esse. Nach einer halben Stunde hatte ich gar keinen Beef mehr und war einfach nur schlapp. Das geht also auch nicht so leicht… deshalb habe ich diese Woche darauf geachtet, vor dem Training Kohlenhydrate (in Maßen) zu essen.
Es heißt ja immer, Leute, die sagen, sie hätten keine Zeit für Sport, würden nur nach Ausreden suchen. Das stimmt absolut nicht. Meine gesamte Woche war nur auf den Sport ausgerichtet! Man muss dementsprechend essen (nichts essen vor dem Training vertrage ich offensichtlich nicht, zu kurz davor allerdings auch nicht. Eine Kleinigkeit vor dem Training essen und erst danach „richtig“ bringts auch nicht, weil man das nicht machen soll etc.pp.) und im Prinzip seinen ganzen Tagesablauf planen.

Umso, äh, schader, dass ich mein Ziel nicht erreichen konnte: Insgesamt habe ich nur siebeneinhalb Stunden geschafft 😦 Und das kann ich jetzt auch nicht mehr ändern, weil ich gleich arbeiten gehen muss.
Andererseits habe ich noch niemals so viel Sport in einer Woche gemacht und war auch bis auf Samstag (Hangover-Tag) jeden Tag beim Sport. Heute hatte ich es zumindest vor, auch wenn es effektiv nur eine Viertelstunde geworden ist. Naja. Ich bin trotzdem ein bisschen stolz und peile nächste Woche die vollen 10 Stunden an! Wenn ich es morgen in den zweieinhalbstündigen Kurs schaffe, sollte das nicht allzu problematisch sein.

Motivation: Hoch! Immerhin!

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8 Gedanken zu “1. Fastensonntag

  1. Klingt doch bisher alles super 🙂 Vor allem der Süßkramverzicht ist wichtig, auch wenn du nicht viel davon isst. Aber so ein Zuckerentzug kan nie schaden.
    Und was den Sport angeht, sei nicht allzu hart zu dir: 7,5h Stunden sind mehr als vorher. Viel mehr. Im Zweifelsfall 750% mehr. Klingt doch gut, oder? Und versuch mal, morgens Kohlehydrate zu essen und sie ab Mittag wieder stark zu reduzieren. Du nimmst dennoch ab, fühlst dich aber beim Sport nicht schlapp. Morgens sind KHs durchaus okay, da der Körper die braucht, um in Gang zu kommen. Wahlweise kannst du sie auch nur an Sporttagen zu dir nehmen. Aber das hilft bestimmt.
    Ansonsten: weiter so! Du packst das 🙂

    • Danke 🙂 Ja, der Sport ist schon eine unheimliche Verbesserung zu vorher. Nicht unbedingt zu den letzten Wochen, da ich da ja auch schon ein bisschen Sport gemacht habe, aber im Vergleich zum restlichen letzten Jahr! Und ich merk schon, dass mir das ziemlich gut tut (Haut ist besser, Schenkel sind schon ein bisschen straffer… nur auf der Waage sieht man noch gar nix. War aber ja klar.).

      Ich weiß, dass man die Kohlenhydrate am besten von morgens bis abends staffelt, aber das fällt mir wirklich unheimlich schwer. Ich meine, ich würd halt gerne auch mal Nudeln essen! Aber vielleicht frühstücke ich die demnächst einfach :mrgreen: Bis dahin esse ich weiter an Sporttagen Kohlenhydrate und an den anderen Tagen nicht!

      • Das ist ja cool 😀 Und hey, erst mal macht eine optische Veränderung doch mehr her, als eine Gewichtsveränderung ;D Die kann danach kommen. Aber straffe Schenkel sind absolut toll!

        Ich hab während meiner Magisterzeit ab und an morgens Nudeln gegessen. Oder mir ne Pizza gemacht. Wo steht denn geschrieben, dass wir morgens nur Brötchen oder Müsli essen dürfen? Gegen den Strom! Mittagessen zum Frühstück! Weil wir es können! 😀

  2. Du kannst wirklich stolz auf dich sein! Egal wie viele Stunden es „nur“ werden, Hauptsache ist doch, dass du dich bewegst 🙂 Du sollst dich ja nicht quälen, sondern so spaßig wie möglich die ganze Sache halten. So kannst du am Ende auch nur durchhalten 😀

    Liebe Grüße,
    Sarah

  3. Ich bewundere deine Disziplin, ehrlich. Wenn ich da an mich denke….
    Ernährungsumstellung? Nicht unmöglich, aber im Alltag oft schwer umsetzbar. Manchmal muß es eben einfach schnell gehen, oder es ist gar keine Zeit zum Essen, oder man hat schlicht keinen Appetit. Klingt strange, ist aber leider so.
    Auf Süßes verzichten? Undenkbar.
    Kein oder sehr wenig Alkohol? Ok, lässt sich machen.
    Regelmäßig Sport? Wenig Zeit und kaum Energie übrig. Mein Alltag ist Sport genug.

    Also, Chapeau und weiter so!

    • Haha… Disziplin ist gut 😦

      Werde die 10 Stunden wohl auch diese Woche nicht schaffen. Naja, es bleiben noch 4 Wochen danach. Vielleicht werde ich es ja wenigstens EINMAL schaffen. Mal sehen.

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