Und wenn es Gott wirklich gibt, hört er gar nicht mehr auf zu kotzen…

„Lasset die Kinder zu mir kommen.“
– ein palästinensischer Zimmermann

Am Montag strahlte das ZDF „Und alle haben geschwiegen“ aus, einen Film, basierend auf den realen Erlebnissen von Kindern und Jugendlichen, die in den Sechzigern und Siebzigern in katholischen und evangelischen Heimen untergebracht inhaftiert waren (Tante Jay und Schwabenkrawall berichteten).

Ich habe mir den Film angesehen… und auch wenn er einige eindeutige filmische Schwächen hat, war er doch ziemlich erschütternd, selbst wenn man von unserer lieben Mutter Kirche schon einiges gewohnt ist.
Mich hat der Film umso mehr interessiert, weil meine Mutter selbst mal unter der Fuchtel von Nonnen stand (sie nennt sie nur noch „diese Pinguine“…). Sie war zwar nie im Heim, besuchte aber mit 12, 13 ein Jahr lang ein Internat, eine reine katholische Mädchenschule, die eben von Nonnen geführt worden ist.

Dem Geist des Filmes entsprechend dachte ich, ein kleines „Interview“ mit meiner Mutter wäre ganz erhellend, obwohl ich schon ein paar Details aus dieser Zeit kannte.

Ich muss spoilern: Viel herausgekommen ist leider nicht. Aber trotzdem…

Früh heute morgen holte sie mich ab, wir fuhren nämlich in eine Therme (mein Geburtstagsgeschenk, yay). Während der Fahrt erwähnte ich den Film (den sie nicht gesehen hatte) und fragte sie, wie es im Internat gewesen sei.
Sie antwortete: „Schrecklich.“

Viel mehr wollte sie eigentlich gar nicht sagen, also begann ich ihr, von dem Film zu erzählen. Als ich erzählte, dass die weibliche Hauptperson ihre gesamte Kleidung abgeben musste und daraufhin eine einheitliche Heimkluft mit Nummer bekam, mit der sie dann auch immer angesprochen worden ist, verzog sie die Lippen zu einem bitteren Lächeln. „Ich war KD 21… 21? Ja, 21-76.“
Ich staunte. „KD? Kind?“
„Nein, Kandidat…“

Und ab da wurde sie etwas gesprächiger. Im Gegensatz zum Heim gab es keine Schuluniform, aber Hosen waren nicht erlaubt, obwohl es in dem alten Kloster bitterkalt war. Stattdessen durften die Mädchen nur Röcke anziehen, die bis über die Knie gingen.

Der Tagesablauf war immer gleich: Morgens aufstehen, vors Bett knien, beten. Und dann, noch vor dem Frühstück, eine Stunde in die Messe – jeden Tag.
„Da bin ich mit meinen Kreislaufproblemen regelmäßig umgekippt…“

Weiter: „In der Zelle…“
„Zelle?“
„Ähm, die Zimmer. Also unsere Zimmer, die hießen Zellen.“
„Musstest du auch mit 20 Mädchen in einem Zimmer schlafen?“
„Hm-hm, jede hatte eine Zelle für sich allein. Also… das war ursprünglich ein großer Raum, der war aber abgetrennt mit solchen, hm…“
„Rigipsplatten?“
„Ja. Da drin stand nur das schmale Bett, ein Stuhl und ein kleiner Nachttisch, sonst nichts.“
„Hm… ich weiß nicht, was schlimmer ist… sich mit 20 Mädchen ein Zimmer teilen zu müssen oder ganz allein in so einem Kabuff.“
Meine Mutter lacht leise. „Ja, ich weiß auch nicht, was schlimmer ist…“

Sie schwieg wieder, also erzählte ich weiter vom Film. Als ich zu der Stelle kam, an der die männliche Hauptperson jedes Mal einen Schlag auf die Finger kriegt, wenn er stottert, zuckte sie zusammen.
„Ja, das war normal. Man wurde für alles bestraft.“
„Für was, zum Beispiel?“
„Na… ich hatte so wahnsinniges Heimweh, aber ich durfte ja nicht weinen! Immer wenn ich geweint habe, wurde ich bestraft. Oder es hieß ‚Ab in die Zelle‘.“
„Und konntest du da weinen?“
„Heimlich,“ antwortete sie leise.

Das muss man sich vorstellen: Ein ganzes Jahr an einem Ort, an dem man nicht weinen darf…

Die Kinder im Film hatten immer die Tage gezählt, bis sie volljährig waren („ja stimmt, damals noch mit 21…“) und raus durften.
„Ich hab auch die Tage gezählt…“
„Warum bist du überhaupt das volle Jahr geblieben?“
„Na, ursprünglich sollte ich ja acht Jahre bleiben bis zum Abitur!“
„Aber trotzdem, das ganze Jahr?“
„Na, ich konnte ja nicht früher. Ich meine…“ Sie machte eine unbestimmte Geste mit der Hand.
Ich riet ins Blaue hinein und riet richtig. „Wegen dem Schulgeld?“
„Ja, dein Opa hatte ja für das ganze Jahr bezahlt. Und als deine Oma und dein Opa dann zum Elternsprechtag kamen, hab ich gebettelt, dass ich wieder heim darf. Deiner Oma war das ja egal, die sagte nur ‚Du wolltest hier hin, jetzt bleibst du auch hier‘. Aber dein Opa meinte, ich solle dann halt meine Sachen packen und mitkommen.“

Hach, mein Opa… schrecklich in seinem Zorn, aber innerlich doch butterweich…

Eigentlich wollte ich noch viel mehr fragen… ich hätte gerne gewusst, wie genau die Bestrafungen aussahen, mehr über den Tagesablauf, über einzelne Personen, die ihr besonders im Gedächtnis geblieben sind… aber an dieser Stelle schluckte meine Mutter und sagte: „Ich erinnere mich wirklich nicht gerne an diese Zeit zurück“ – und ihr stiegen Tränen in die Augen.

Ich hab das dann gelassen. Ich finde, Tränen in den Augen einer über Fünfzigjährigen, die sich an Ereignisse zurück erinnert, die über vierzig Jahre her sind, sagen mehr als tausend Worte.

Übrigens endet der Film mit dem Hinweis, dass kürzlich ein Hilfsfond mit 150 Millionen Euro eingerichtet worden ist, um die ca. 800.000 betroffenen Kinder und Jugendliche, die in dieser Zeit in christlichen Heimen eingepfercht waren und seelisch und körperlich misshandelt wurden, zu entschädigen.

Das entspricht nicht mal 200 Euro pro Opfer.

24 Gedanken zu “Und wenn es Gott wirklich gibt, hört er gar nicht mehr auf zu kotzen…

  1. Die „Runden Tische“ wurden nicht eingeführt bzw. etabliert, um irgendetwas aufzuklären oder um Menschen zu Wort kommen zu lassen, denen furchtbare Dinge widerfahren waren.

    Die Runden Tische wurden etabliert, um Dampf aus dem Kessel zu nehmen. 2010, das Jahr, in dem sie eingerichtet wurden, war ein Jahr, in dem es für die Kirche hier echt heiß wurde.

    Ein Missbrauchsskandal nach dem nächsten kochte hoch, und ich rede jetzt nur von den katholischen Schulen, nicht von den evangelisch geführten oder der Odenwaldschule, die auch eine Menge Dreck am Stecken haben.

    Gleichzeitig kochten die Heimskandale hoch.

    Die Kirche war verzweifelt – und die Politik willfähiger Erfüllungsgehilfe. Die Runden Tische wurden eingerichtet und haben ihren Job hervorrangend erledigt.

    Oder siehst du hier noch irgendwo die Missbrauchsskandale in den Medien?

    • Immer mal wieder, aber das Interesse ist wohl wirklich erlahmt…

      Umso besser finde ich es, wenn solche Filme das alles wieder ins Gedächtnis rufen, vor allem, wenn sowas dann auch noch von ARD oder ZDF ausgestrahlt wird. Ich hoffe ehrlich gesagt, meine Oma hat das gesehen.

      Aber die Reaktionen sind natürlich auch immer wieder die Gleichen. SPON ist da mit seiner Kommentarfunktion immer ein schönes Trendbarometer. „Verleumdung der Kirche, bezahlt von unseren Rundfunkgebühren!“ las ich da *kotz*

  2. Ich kenne ähnliche Erzählungen von den Kinderheimen aus der DDR😦 Da landeten die Kinder „aufmüpfiger“ Elten oder wenn sie eben selbst „rebellisch“und gegen das System waren. Dort ging es bis zu sexuellen Misshandlungen. Schrecklich. Für die Opfer wurde ebenfalls vor gar nicht allzu langer Zeit ein Hilfsfond eingerichtet. Da gibt es zwar ein bisschen mehr, aber das erlittene Leid und Unrecht macht ja sowieso kein Geld der Welt mehr ungeschehen.

    • Sowas kann gar nicht oft genug thematisiert werden. Wir sprechen hier ja auch nicht von Dingen, die irgendwann in grauer Vorzeit passiert sind, sondern von Ereignissen, die teils deutlich weniger als 50 Jahre her sind. Das muss man sich mal reinziehen! Es gibt noch Millionen Zeitzeugen und trotzdem werden solche Kapitel der Zeitgeschichte gerne ausgeblendet.

      Im Film bzw. vor allem in der nachfolgenden Doku wurde dann auch noch herausgestellt, dass Kinder lediger Mütter gerne ohne einen Grund ihren Müttern entrissen wurden – es waren ja „Kinder der Sünde“, Bastarde. Das bin ich übrigens auch und kann wohl froh sein, dass ich erst in den 80ern auf die Welt kam.
      Meine Mutter hat mir mal erzählt, was für ein gesteigertes Interesse im Vorfeld jeder an ihren mütterlichen Qualitäten hatte. Das ging soweit, dass sie sogar nach dem Verdienst ihres Großvaters befragt worden ist. Ich fand das immer ziemlich unglaublich, aber jetzt nach dem Film glaube ich ihr jedes Wort.

    • Es gab sie bestimmt, die wahren Gläubigen, die lieber Nächstenliebe verbreiten hätten als die Rute zu schwingen… nur war deren Widerstand gegen solche Arschlöcher in den eigenen Reihen irgendwie ziemlich marginal.

  3. Schrecklich so etwas. Ein deutliches Zeichen, dass man auch und vielleicht gerade bei kirchlichen Institutionen dieser Art eine funktionierende (staatliche) überwachung braucht.

    • Wenn man bedenkt, dass viele Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser etc. mit kirchlichen Träger dennoch bis zu 100% von Bund, Ländern und Gemeinden und damit vom Staat (mit)finanziert werden, wäre ich eher dafür, sie komplett abzuschaffen. Genauso wie die Kirchensteuer. Und der Religionsunterricht ist in dieser Form auch eigentlich inakzeptabel in einem Land, das angeblich eine Trennung von Kirche und Staat praktiziert.

      • Ja, ich würde auch viel weitgehender trennen. Das Mitgliederbeiträge für einen Quasiverein vom Staat eingezogen werden ist nicht einzusehen.

        Bei Religionsunterricht hat mich auch immer geärgert, dass ich keine gute Note bekommen kann, wenn ich kritisch bin (je nach Lehrer wahrscheinlich, aber hier war es so). Ich fing damals schon an, Religion unlogisch zu finden. Wenn man es als staatlichen Unterricht macht, dann sollte man dort nicht religionstreue belohnen, aber das ist wohl auch utopisch.

      • Das die Kindergärten, Krankenhäuser und so weiter von den Kirchen betrieben und vom Staat (mit)finanziert werden liegt doch daran, dass es der Staat sich damit einfach machen kann.

        Was den Religionsunterricht angeht, so finde ich den wichtig. Aber vielleicht hatte ich auch einfach Glück. Unser Religionsunterricht war eher ein Unterricht über Religionen, in dem die großen Weltreligionen behandelt und teilweise verglichen wurden. Also nichts, wo eine bestimmte Religion einem eingetrichtert wurde. In der Art finde ich Religionsunterricht ziemlich gut und wichtig.

      • Ich mochte Religion auch immer, trotzdem hat das in dieser Form in der Schule einfach nichts zu suchen. Als Religionslehrer (ich war mal auf dem Weg dahin) hast du vor der Klasse die Meinung der Kirche zu vertreten, sonst verlierst du die Unterrichtserlaubnis, die von der Kirche, NICHT von einer staatlichen Universität vergeben wird. Man ist auch ansonsten dazu angehalten, ein gottgefälliges Leben zu führen. Ich dürfte z.B. nicht unverheiratet mit meinem Freund zusammen leben, wenn ich Religionslehrerin wäre.

        Das Fach ist umzuformen ist etwas, was ich vielleicht „Kulturwissenschaft/Ethik“ nennen würde. Da könnten dann objektiv Religionsinhalte gelehrt werden, natürlich auch über das Christentum, und philosophische Strömungen. Sowas ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit. Aber es muss halt auch Kritik am Christentum erlaubt sein, was nicht geht, wenn die Kirche wie ein Schatten hinter einem steht.

  4. Ich muß mich bei diesem Thema etwas zurückhalten, da ich mich sonst wirklich in Rage rede. Zu widerlich ist für mich die Heuchelei von gepredigtem Wasser und getrunkenem Wein. Armut? Demut? Nächstenliebe? Keuschheit? Hm, is klar…

  5. keines der Opfer wird je abschließen, fand deinen Artikel sehr gut… was mich ehrlich gesagt stört ist das jetzt alle nur noch über missbrauch in der kirche reden und irgendwie alle vergessen das die meisten opfer von der eigenen familie missbraucht werden

    • Institutioneller Missbrauch ist einfach was anderes als Missbrauch innerhalb der Familie… Letzteres lässt sich wohl fast nicht ausrotten, auch wenn es da natürlich auch Regularien geben muss, damit betroffene Kinder schneller Hilfe bekommen können.

      Der Unterschied zur Kirche ist, dass eine einzelne Familie keine Macht hat. Die Kirche predigt Wasser und trinkt Wein. Sie spielt sich als moralische Instanz auf, die über jeden Zweifel erhaben ist, lässt aber moralische Verkommenheit innerhalb ihrer eigenen Reihen zu, vertuscht es gar. Und Schuld sind immer die anderen… Dazu hatte ich noch einen anderen Artikel: klick

      Das ist schon ein ungleich perfideres Niveau.

  6. Auch sehr „schön“ zu diese Thema ist der Film „Die unbarmherzigen Schwestern“.. Mussten wir in der Ausbildung im Unterricht gucken und ich muß gestehen, ich konnte die Nacht danach nicht wirklich schlafen.. Deshalb hab ich mir diesen von Dir erwähnten Film auch nicht angesehen, obwohl er uns „empfohlen“ wurde (eben ergänzend zu den „unbarmherzigen Schwestern“).

  7. .
    Ein Ehemaliges Heimkind, Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), selbst Insasse in den frühen 1960er Jahren in diesen nachkriegsdeutschen ( westdeutschen ! ) Kinderheimhöllen – z.B. auch in der Bethel-eigenen evangelisch-lutherischen ANSTALT FREISTATT IM WIETINGMOOR – meldet sich zu Wort.

    Habe noch Glück gehabt: Bin dieser Hölle entronnen mit 17½ Jahren und am 24. März 1964 nach Australien ausgewandert. Seither ununterbrochen hier in Australien ansässig.

    Ich selbst habe den ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ noch nicht gesehen, und kann mich daher nur nach den bisherigen Kommentaren anderer Zuschauer und Zuschauerinnen, die ihn gesehen haben, richten.

    Zu diesem Zweck habe ich über die letzten ca. zwei / drei Wochen hinweg sicherlich 95% aller in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffentlich abgegebenen Kommentare und Stellungnahmen – Lob und Kritik ! – zu diesem ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ im Internet gelesen und studiert — geradezu überall danach gesucht.

    Aber auch ohne diesen ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ selbst gesehen zu haben, bin ich der Meinung:

    Gute Filmschauspieler und Filmschauspielerinnen in aller Welt versuchen immer ihr Allermöglichstes zu geben sich in die Rolle derer und in das von ihnen Erlebte deren Geschichte sie darstellen wollen zu versetzen — und können dies auch durchaus realitätsnah vollbringen wenn sie es tatsächlich wollen. Viele Filmschauspieler und Filmschauspielerinnen konsultieren auch persönlich über die Materie, die es gilt darzustellen eingehend mit direkt Betroffenen selbst, z.B. mit direkt Betroffenen eines Disasters, mit direkt Betroffenen eines Holocaust oder mit direkt Betroffenen eines gesellschaftlichen Skandals worüber die Öffentlichkeit mit einer bestimmten Filmdarstellung unbedingt aufgeklärt werden soll und muß. — Siehe, diesbezüglich, z.B., auch den ( 1993 ) SPIELFILM „Schindlers Liste“, den ( 1993 ) Nordirlandkonflikt-SPIELFILM und IRA-Drama „Im Namen des Vaters“ / „In the Name of the Father“ oder auch den ( 1988 ) SPIELFILM „Ein Schrei in der Dunkelheit“ ( spielte in Australien ), wenn man DIESE DREI SPIELFILME jetzt mal zum Vergleich nimmt. Ich glaube nicht, dass jemand der DIESE DREI SPIELFILME gesehen hat danach noch falsche Vorstellungen bezüglich dem, jeweilig, darin behandelten und beinhalteten Thema hätte haben können.

    Wie aber sieht die deutsche Gesamtgesellschaft jetzt, nach der Ausstrahlung im deutschen Fernsehen des ZDF-SPIELFILM „Und alle habe geschwiegen“ wirklich die Ehemaligen Heimkinder und ihr Schicksal ?

    Hat es wirklich etwas daran geändert dass „alle“ „geschwiegen“ „haben“ ? – Wird es die deutsche Gesamtgesellschaft jetzt dazu bewegen von jetzt an aufzuhören zu schweigen ? – Haben sie wirklich mitgekriegt und verstanden was damals in ihrem Lande flächendeckend und über Jahrzehnte hinweg – im Nachkriegsdeutschland ! – geschah und heute noch immer nicht gesühnt ist, und dass die Verantwortlichen dieses Unrecht auch nicht sühnen wollen ?

    Wird es die deutsche Gesamtgesellschaft dazu bewegen etwas dagegen zu tun und wird die deutsche Gesamtgesellschaft zumindest versuchen den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen und dafür zu sorgen dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt ?

    …“Und alle haben geschwiegen“…

    Werden sie jetzt alle auch weiterhin schweigen ?
    .

  8. .
    WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE BETROFFENEN MISSHANDELTEN UND AUSGEBEUTETEN EHEMALIGEN HEIMKINDER, INTERESSIERTE UND UNTERSTÜTZER !

    Ich, der Australier Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), auch vielen als »martini« bekannt, selbst ein Betroffener der Kinderheimhöllen Deutschlands der 1960er Jahre ( der sich schon 10 lange Jahre mit diesem Thema beschäftigt ! ) – u.a. auch selbst ein ex-Freistätter ist – habe am Freitag, 22. September 2013, um 01:51 Uhr (MEZ) folgenden Thread zu diesem Thema im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffnet: »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film „Und alle haben geschwiegen“ ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. — Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/?s=b18b3e813c17d7914a27ec86cf8aaa6abfafbcfd und trage alles was mit diesem Thema zu tun hat DORT zusammen.
    .

  9. Pingback: Jakobsweg: 3. Etappe: Coll de la Panadella – Cervera | robins urban life stories

  10. .
    Neuer KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD (beginnt 12 März 2015).

    NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

    Der Drehbuchautor und Regisseur des Kinospielfilms „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“, Christian FROSCH, schrieb mich an am Sa. 14.02.2015 bezüglich genau diesem seinem KINOFILM über die Heimerziehung in der BRD — wie folgt:

    ANFANG DES ZITATS DIESER MAIL AN MICH.

    Lieber Martin Mitchell,

    ich bin der Drehbuchautor und Regisseur des Kinospielfilms „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“.
    Der Film thematisiert die geschlossene Heimerziehung in der BRD. Ich schreibe Ihnen deshalb, da ich bei der Recherche unzählige Male auf Ihren Namen gestoßen bin.

    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ entstand auf der Basis von Gesprächen mit Opfern und Tätern. Konkret werden die Zustände im berüchtigten Heim der Diakonie “Freistatt” und in einem katholischen Mädchenheim der sog. „Barmherzigen Schwestern“ exemplarisch gezeigt. Der Film beginnt im Jahr 1967 und endet 1977. [ vergleiche: „Dortmunder Vincenzheim“ – M.M. ]

    Der erste Anstoß zu dem Film war, dass ich vor 7 Jahren jemanden kennen lernte, der Opfer dieser “Erziehung” wurde und ich darauf hin unbedingt wollte, dass dieser dunkle Teil der Geschichte mit einem Spielfilm gewürdigt wird. Es ging mir in dem Film nicht nur um die Rekonstruktion der äußeren Tatsachen, sondern auch darum, zu zeigen, was für (innere) Konsequenzen und Traumata die Folge sind. Ferner wollten wir den gängigen Bildern der 60er Jahre, die durch Pop, Revolte und Sexuelle Revolution dominiert werden, etwas entgegen halten. Das Bewusstsein über Geschichte wird ja wesentlich auch durch Bilder aus Filmen geprägt. Unser Film will die Ereignisse im Bewußtsein halten und Diskussionen und Kontroversen auslösen.

    Die Geschichte soll auch nach dem “Runden Tisch” nicht ad acta gelegt werden!!!!!

    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ ist auch das Portrait einer Zeit in der Bundesrepublik, in der die Gegensätze aufeinander prallten.

    „Die Geschichte ist nicht tot. Sie ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner)

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Da wir nicht die Mittel für eine große PR- Maschinerie haben ist es wichtig, dass der Film sich über diejenigen verbreitet, denen dieses Thema am Herzen liegt. Denn es gibt auch mächtige Gegner, die kein Interesse daran haben, dass das Thema in der Öffentlichkeit bleibt.

    Vielen Dank im Voraus und auch vielen Dank für die großartige und wichtige Arbeit, die Sie geleistet haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Frosch

    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ KINOSTART 12. März 2015

    vorausgewählt für den Deutschen Filmpreis, Seymour Cassel Award für Victoria Schulz,

    Lola at the Berlinale, Eröffnungsfilm Int, Filmfestival Oldenburg, Festivals u.a. Int. Filmfestival Mannheim/Heidelberg, Diagonale (Graz)

    Official Trailer @ https://www.youtube.com/watch?v=DVWduLYcbBM

    ENDE DES ZITATS DIESER MAIL AN MICH.

    Ich dachte, dieser KINOFILM verdient seinen eigenen Thread, wo man dann später – wenn man ihn gesehen hat – auch mal darüber diskutieren kann.

    Weiterverbreitung des Ganzen erlaubt und ausdrücklich erwünscht.
    .

  11. .
    KINOSPIELFILM über die „Heimerziehung“ nach dem 2. Weltkrieg.

    .
    Der österreichische Drehbuchautor und Regisseur des „KINOSPIELFILMS“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“, Christian FROSCH, schrieb mich an am Sa. 14.02.2015 bezüglich genau diesem seinem KINOSPIELFILM über die Heimerziehung in der BRD — wie folgt:

    ( Diese verheerende „Heimerziehung“ war von 1945 bis in die 1980er Jahre in Österreich genau die gleiche wie in Deutschland ! )

    .
    ANFANG DES ZITATS DIESER MAIL AN MICH.

    Lieber Martin Mitchell,

    ich bin der Drehbuchautor und Regisseur des „KINOSPIELFILMS“s „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“.
    Der Film thematisiert die geschlossene Heimerziehung in der BRD. Ich schreibe Ihnen deshalb, da ich bei der Recherche unzählige Male auf Ihren Namen gestoßen bin.

    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ entstand auf der Basis von Gesprächen mit Opfern und Tätern. Konkret werden die Zustände im berüchtigten Heim der Diakonie “Freistatt” und in einem katholischen Mädchenheim der sog. „Barmherzigen Schwestern“ exemplarisch gezeigt. Der Film beginnt im Jahr 1967 und endet 1977. [ vergleiche: „Dortmunder Vincenzheim“ – M.M. ]

    Der erste Anstoß zu dem Film war, dass ich vor 7 Jahren jemanden kennen lernte, der Opfer dieser “Erziehung” wurde und ich darauf hin unbedingt wollte, dass dieser dunkle Teil der Geschichte mit einem Spielfilm gewürdigt wird. Es ging mir in dem Film nicht nur um die Rekonstruktion der äußeren Tatsachen, sondern auch darum, zu zeigen, was für (innere) Konsequenzen und Traumata die Folge sind. Ferner wollten wir den gängigen Bildern der 60er Jahre, die durch Pop, Revolte und Sexuelle Revolution dominiert werden, etwas entgegen halten. Das Bewusstsein über Geschichte wird ja wesentlich auch durch Bilder aus Filmen geprägt. Unser Film will die Ereignisse im Bewußtsein halten und Diskussionen und Kontroversen auslösen.

    Die Geschichte soll auch nach dem “Runden Tisch” nicht ad acta gelegt werden!!!!!

    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ ist auch das Portrait einer Zeit in der Bundesrepublik, in der die Gegensätze aufeinander prallten.

    „Die Geschichte ist nicht tot. Sie ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner)

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Da wir nicht die Mittel für eine große PR- Maschinerie haben ist es wichtig, dass der Film sich über diejenigen verbreitet, denen dieses Thema am Herzen liegt. Denn es gibt auch mächtige Gegner, die kein Interesse daran haben, dass das Thema in der Öffentlichkeit bleibt.

    Vielen Dank im Voraus und auch vielen Dank für die großartige und wichtige Arbeit, die Sie geleistet haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Frosch

    ANFANG DES ZITATS DIESER MAIL AN MICH.

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    „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ KINOSTART 12. März 2015

    vorausgewählt für den Deutschen Filmpreis, Seymour Cassel Award für Victoria Schulz,

    Lola at the Berlinale, Eröffnungsfilm Int, Filmfestival Oldenburg, Festivals u.a. Int. Filmfestival Mannheim/Heidelberg, Diagonale (Graz)

    TRAILER @ https://www.youtube.com/watch?v=DVWduLYcbBM

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    Weiterverbreitung des Ganzen erlaubt und ausdrücklich erwünscht.

    Es heist das Thema der gesamtgesellschaftlichen Öffentlichkeit auf jede mögliche Weise so weit wie möglich näher zu bringen.

    Dieser „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ wird seit dem 12. März 2015 in deutschen Kinos gezeigt.

    In die Kinos in Österreich kommt dieser „KINOSPIELFILM“ aber leider erst ab dem 19. Juni 2015. Also müßt Ihr Euch in Österreich alle noch ein bißchen gedulden.
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  12. .
    KINOSPIELFILM über die „Heimerziehung“ nach dem 2. Weltkrieg.

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    All diejenigen unter den österreichischen Ehemaligen Heimkindern, die gerne mehr detaillierte Information über diesen „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ haben möchten, können sich eingehend zu allen Aspekten dieses FILMS in meinem eigenen Forum, dem EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum informieren, auf das ich von dem hiesigen Betreiber dieses österreichischen Heimkinder-Forms, Robert Volek, gebeten wurde zu verlinken:

    Ich selbst aus Eigeninitiative begann schon über diesen FILM zu berichten in einem eigens von mir am Do. 18.07.2013, um 00:00 Uhr eröffneten Thread betitelt »NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)« @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=287#p287 (in erst einmal insgesamt 11 diesbezüglichen Beiträgen).

    Die neueren Beiträge in meinem Forum zu diesem FILM, in diesem Thread – nachdem mich der Drehbuchautor und Regisseur dieses FILMS, Christian FROSCH, am Sa. 14.02.2015, persönlich kontaktiert hatte – beginnen, am Sa. 14.02.2015, um 21:15 Uhr, hier @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=830#p830

    und enden, momentan – nach insgesamt 23 weiteren diesbezüglichen Beiträgen, am Di. Mär 24, 2015, um 11:43 Uhr, hier @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=865#p865
    .

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