Here I come, right back where I started from…

IMG_0495Einige dürften es ja schon mitgekriegt haben, aber… yay, ich bin wieder da! :mrgreen:

Sogar schon seit Donnerstag, aber ich hab die paar Tage einfach gebraucht, um ein bisschen auszuspannen. Auch passierte das, was immer passiert, wenn ich vom Jakobsweg zurück komme: Ich wurde krank. Dieses Mal aber irgendwie nicht so richtig, weil sich mein Körper nicht so recht entscheiden konnte, aber ein paar Tage habe ich mich ziemlich platt gefühlt. Bei gleichzeitiger innerer Unruhe und dem Gedanken: „Könnte ich in der Zeit zurück reisen, würde ich noch einen Camino dranhängen!“

Aber das geht ja leider nicht. Ich hab ja noch andere Sachen zu tun, leider. Und die Finanzen sind natürlich auch ein Problem, wobei ich überrascht davon war, wie viel sich jetzt noch auf meinem Konto findet. Ich habe wesentlich mehr ausgegeben, als ich vorgehabt hatte (genaueres muss ich noch ausrechnen), aber mein Kontostand ist nur unwesentlich gesunken. Dann muss ich mir ja auch keine großen Gedanken machen!

Meine letzten Tage in Fisterra waren richtig schön. Weil ich zu diesem Zeitpunkt schon wusste, dass das mit dem Sparen nicht sooo gut geklappt hat, habe ich mir für drei Übernachtungen ein Hotelzimmer gegönnt, statt in eine Herberge zu gehen. Was ich (für 25 Euro) bekam, war ultraputzig. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin :mrgreen:

hach <3

hach ❤

Am ersten Tag kam ich nach über 30 km um 18 Uhr abends an, deshalb erklomm ich die letzten 3,5 km zum Kap an diesem Tag nicht mehr, sondern verschob das auf den nächsten Tag. Dafür sah ich mir das Spektakel am westlichen Strand an (der nicht in der Stadtkarte eingezeichnet ist – soll wohl ein Geheimtipp bleiben, wo doch jetzt schon 20 Hipster dort zelten ^^).
Der Sonnenuntergang war wunderschön, sogar schöner als auf dem Kap am Tag später.

Ja, das ist 12 Minuten nur Horizont und Wellenrauschen 😉 Und kommt natürlich an das Original nicht heran, erst recht nicht mit meiner Kamera. Aber naja, vielleicht wollt ihr es ja mal im Hintergrund laufen lassen, wenn ihr einen meditativen Moment habt ❤

Und weil sich nach einem Bild meines gestählten Körpers am Strand erkundigt worden ist: HIER IST ES :mrgreen:

Fitness pur!

Fitness pur!

In der Tat hat mir meine Waage verkündet, dass ich auf dem Jakobsweg ganz genau 6 Kilo verloren habe, plus Muskelaufbau. Ich fühle mich extrem wohl damit und sehe das als perfekten Startpunkt, um weiter zu machen. Meine Füße sind wieder in Ordnung, deshalb ist bald wieder Fitnessstudio angesagt, Schwimmen will ich auch gehen (auch wenn ich leider KEINEN schönen Bikini in Santiago gefunden habe… offensichtlich sind dieses Jahr trägerlose Oberteile in, was bei mir leider GAR nicht geht!) und Unisport gibt’s ja auch noch. Ich mag meinen Körper einfach definitiv mehr, wenn er schlank und durchtrainiert ist.
Dadurch passen mir auch endlich wieder meine vielen Shirts :mrgreen: Zusammen mit einer Jeans, die vor dem Camino zwar passte, aber unangenehm eng war, und jetzt einfach fantastisch sitzt, fühle ich mich einfach großartig. Ich hoffe so sehr, dass es auch so bleibt!!

Naja, was gibt es sonst noch zu sagen. Eigentlich nicht viel. Die Leute erwarten immer, dass man als völlig anderer vom Jakobsweg heimkehrt, aber dem ist nicht so. Ich bin immer noch die selbe, nur dünner :mrgreen: Und deshalb geht es hier auch so weiter wie gehabt. Ich bin mit total vielen Ideen wieder gekommen, die mich vermutlich locker über das nächste Bloggerjahr bringen 😉

Ich will jedem, der meine Berichte (die restlichen Tage werden folgen) gelesen, gemocht und kommentiert hat, ein Küsschen schicken! Zu wissen, dass es wenige ein paar Leute in Deutschland gibt, die ein bisschen mitfiebern, ist unheimlich motivierend ❤
Übrigens habe ich gestern damit verbracht, die alten Beiträge mit den versprochenen Bildern zu versehen, es lohnt sich also durchaus, nochmal drüber zu kucken 😉

Ach, und die 1000 Kilometer habe ich übrigens tatsächlich voll bekommen. Was sagt ihr dazu :mrgreen:

 

Und jetzt: Fame, Respekt und Applaus für meine Chucks!!!

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22 Gedanken zu “Here I come, right back where I started from…

  1. Eeendlich! 😀 Ich hab ja Deine Berichte schon sehr vermisst als Du aufgehört hast so oft zu berichten 😦 Warte gespannt auf den Rest! 🙂

      • Schön, dass Du wieder da bist. Man konnte schon an Deinen Kommentaren auf anderen Blogs sehen, dass Du voller Energie bist. Freue mich auf die weiteren Berichte. BTW, hattest Du zufällig mit anderen Pilgern über den Franziskusweg gesprochen?

      • Das hast du aber schön gesagt :mrgreen:

        Nein, der Franziskusweg war jetzt kein Thema. Mir scheint, ich hätte den Namen einmal fallen hören, aber das kann auch Einbildung sein. Sorry!

  2. Hach, es ist schon toll, dass du wieder da bist 😀 Und deine Bilder hier sind schon toll, da werde ich auch mal bei den anderen Beiträgen stöbern gehen. 😀 Und man sieht deinen Füßen auf jeden Fall an, wie stählern und durchtrainiert du jetzt bist 😀

  3. Herzlichen Glückwunsch dir und deinen Chucks! 😀 Die sehen echt mitgenommen aus, aber du wirst sie sicher nieeeee wegschmeißen. Ich kanns echt verstehen, da man eine Geschichte mit ihnen zusammen hat. Außerdem weiß ich ja, dass du Chucks über alles liebst, was wirklich verständlich ist!
    Ich freue mich, dass du wieder da bist und uns mit neuen Ideen und allem „fütterst“. 😀

    • Einige Pilger wollten, dass ich sie verbrenne! Das ist eigentlich Tradition am Kap Finisterre – irgendwas verbrennen, was auf dem Weg verschlissen worden ist. Aber das hab ich nicht übers Herz gebracht (überhaupt finde ich die Tradition doof – das Kap ist so schön, aber überall liegen halbverbrannte Socken o.ä. rum). Ich werde sie definitiv aufheben 🙂

      • Oh ok.. eine sehr eigene Tradition 😀 Ich würde es ja toll finden so als Idee, aber bei Chucks? Ne ne ne! Die sehen einfach kaputt noch viel schöner aus als ganz. Stinkts da auch ein wenig nach verbranntem Käsefuß? 😀

  4. „offensichtlich sind dieses Jahr trägerlose Oberteile in“

    Habe ich nie wirklich verstehen können, den Trend. Steht den allerwenigsten Frauen. Mit Träger sitzt eigentlich jedes Oberteil besser.

    „Ich mag meinen Körper einfach definitiv mehr, wenn er schlank und durchtrainiert ist.“

    Normschönheitenbefürworter! Lookist! 😉

  5. Ich gratuliere dir 🙂 Alles geschafft, was du dir vorgenommen hast, Respekt 🙂 Auf die noch folgenden Berichte freue ich mich schon und die alten forste ich jetzt gleich nochmal nach Fotos durch.

    Apropos: Die Fotos sind toll und ich würde die mit den Chucks echt mal an converse schicken 😉 Wenn das im Sand eine bessere Qualität hätte, könnte man das glatt für ne Werbung nehmen…..“stick with you ‚til the end“ oder so XD

    Schön, dass du wieder da bist 🙂

    • Danke 🙂

      Jaaaaa, ich wollte entweder meine Videokamera, mit der ich auch Fotos machen kann, oder meinen Fotoapparat, mit dem ich keine Videos machen kann, mitnehmen. Letztendlich hätte es gewichtsmäßig nicht viel Unterschied gemacht, dafür wären die Bilder wesentlich besser geworden :/ Naja, ist ja nicht so, als ob ich fotographieren könnte.

      Was ich mit Converse mache, überleg ich noch :mrgreen:

  6. Ich möchte dir auch gratulieren und freue mich auch wieder von dir zu lesen! 🙂
    Deine Berichte haben mich auf jeden Fall darüber grübeln lassen, nicht mal selbst den Jakobsweg zu gehen. Oder zumindest kleiner anzufangen und erstmal nach Czestochowa zu pilgern.

    • Weiß leider nicht, wo/was das ist 😉

      Das Schöne ist ja, dass man sich die Länge aussuchen kann. Niemand zwingt einen, von den üblichen Startpunkten (St. Jean, Irún etc.) zu beginnen und dann gleich bis zum Ende durch zu gehen. Das tun ehrlich gesagt die wenigsten.
      Darüber hinaus ist die Infrastruktur inzwischen so gut (manche würden sagen: ZU gut), dass nicht mehr viele Unsicherheiten übrig bleiben. Eher ist der Jakobsweg gut als Einstieg geeignet, bevor man sich auf einen anderen Pilgerweg begibt, der weniger gut ausgebaut ist.

      • Das ist ein Wallfahrtsort in Polen 🙂

        Ah, das klingt optimal! Kann mir vorstellen, dass sie gerade den Jakobsweg (ich lehne mich wahrscheinlich nicht aus dem Fenster zu sagen, dass das der beliebteste Pilgerweg auf der Welt ist), ausbauen, da Pilgertourismus bestimmt auch sehr lukrativ ist.

  7. Polnische Jakobswege gibt es bereits, vielleicht auch in deiner Nähe.
    http://www.camino.net.pl/camino-polska/

    Tschenstochau ist anders, aber mobilisiert auch viele andere Mitpilger.
    Auf Jakobswegen in Polen, Deutschland, Schweiz, Belgien, Teilen Frankreichs bist du dagegen meist allein unterwegs und es fehlt noch an Herbergen. Ab Le Puy kannst du mit Herbergen und Begleitung rechnen. In Spanien sind Camino Frances, Camino Portugues, C. del Norte und Via de la Plata gut begangen, auf den anderen Wegen kann es ebenfalls sehr einsam sein.

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