Man stellt sich nicht gegen das Schicksal – Blogpause!

Ich hätte es früher erkennen müssen, doch nur weil ich ein wenig langsam bin, bin ich noch längst nicht komplett verblödet – die Götter haben gesprochen und ich habe es nun verstanden!

Ich sag nur: Examensarbeit. Die Deadline ist nahe, passiert ist noch nicht viel. Dazu wird es allerdings höchste Zeit, wenn nur nicht diese ganzen Ablenkungen wären…

Aber irgendjemand – vielleicht irgendetwas – will, dass ich das noch in time hinkriege. Ich meine: Erst geht mein Zweitlaptop kaputt, dieses Mal offensichtlich endgültig. Dann die Scheiße mit meinem Ladekabel für mein Uralt-Netbook. Und jetzt, nachdem ich für das Kabel Ersatz bekommen habe, ist das Internet weg. Einfach weg. Heute morgen. Der absolute Burner. Vor allem, da es nur bei mir so ist. Die Mitbewohner können fröhlich surfen, aber bei mir passiert überhaupt nichts.

Und das ist es nun also. Ich hab’s gecheckt, du Schicksal, du. Man muss mich offensichtlich von solcherlei Ablenkungen trennen, damit ich den Arsch hoch kriege. Aus dem gleichen Grund sind jetzt wohl auch die Kopfhörer für meinen mp3-Player im Arsch. Deshalb werde ich auch gar nicht versuchen, das zu reparieren, bevor ich nicht mit meiner Arbeit fertig bin. Schon okay, ihr himmlischen Kräfte. OKAY!!!

Ansonsten habe ich nicht die schlechtesten Voraussetzungen. Ich muss diesen Monat nur noch einmal arbeiten gehen und Essen hab ich tatsächlich für die nächsten vier Wochen vorrätig. Man höre und staune. Ich muss also im Grunde bis Ende März nur einmal die Wohnung verlassen und will einfach mal sehen, ob das auch machbar ist. Ich vergrabe mich, abgeschottet von der Welt, und bin GANZ WISSENSCHAFTLERIN, die WISSENSCHAFTLICHE DINGE schreibt, weil sie an einer GOTTVERDAMMTEN UNIVERSITÄT studiert und irgendwann auch mal FERTIG WERDEN will.

Und deshalb nehme ich diese erzwungene Internetpause an. Das hier schreibe ich übrigens gerade mit dem Laptop meines Mitbewohners, der so langsam ist, dass er beim Surfen fast rückwärts durch die Zeit reist. Also der Laptop, nicht der Mitbewohner. Eine Lösung nur für diese kleine Meldung, nicht mehr.

Bis dahin euch alles Gute und bis April. Vielleicht melde ich mich zwischendurch und schalte wenigstens Kommentare frei, aber vielleicht lasse ich es auch. Den Göttern stellt man sich nicht in den Weg.

Jetzt hoffe ich nur, dass sie mir nicht auch noch meine Playstation kaputt machen. Damit will ich nämlich jetzt zum Einschlafen einen Film sehen. Aber das mach ich wirklich nur zum Einschlafen. Den ganzen Tag Filme kucken tue ich schon lange nicht mehr, also keine Panik. Es ist nur zum Schlafen.

Ich hoffe, sie haben Erbarmen. Das Ding war scheißteuer.

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9 Gedanken zu “Man stellt sich nicht gegen das Schicksal – Blogpause!

  1. Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner Examensarbeit. Und ja, du hast recht: den Göttern stellt man sich nicht entgegen 😀 Wahrscheinlich würde so ein göttlicher Wink mir auch mal nicht scha… lalalalalaaa … ich sag‘ lieber nix, denn ich brauche meinen PC auch zum Arbeiten :S

  2. Hi Robin,
    das erinnert mich gerade daran, als meine Frau damals so fast aufm
    letzten Drücker ihre Diplomarbeit schrieb. Da kamen dann plötzlich auch alle möglichen Dinge auf einmal zusammen: erst PC incl. Drucker hinüber, dann hat unsere alte Heizung komplett ihren Geist aufgegeben (und das mitten im Winter) und zu guter Letzt hab ich unser teuer bezahltes Auto gecrasht… am Ende wurde doch noch alles gut.
    Was ich damit eigentlich sagen wollte ist: Scheiss Drauf, du schaffst DAS –
    …also viel Erfolg und daumendrück!!! 🙂

  3. Wow, da hat das Schicksal aber auch jeden Kniff angewendet!
    Ich drück dir heftig die Daumen, dass du die Examensarbeit gebacken kriegst.
    Auf hoffentlich bald! 🙂

  4. Ich wünsche dir alles Gute für die wissenschaftliche Arbeit – und die Playstation ;-).

    Und diesen Kommentar möchte ich nicht vor April freigeschaltet sehen!!!

    Viel Erfolg!

  5. Pingback: Media Monday #142 | robins urban life stories

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