Media Monday #170

Es ist mal wieder Media Monday – zur Abwechslung mal wieder am Dienstag! Denn wenn ich mich nach neun Wochen Abwesenheit zurückmelde, brauche ich natürlich ne Extrawurst!

1. Grand Morrison hat mit der Behauptung in einem Interview, das gesamte Konzept „Batman“ wäre durch und durch schwul sämtliche Sympathien bei mir verspielt, weil gerade er, der er sich auch comichistorisch betätigt hat, wissen müsste, woher diese saublöden Gerüchte kommen und wie sehr sie homophob motiviert sind.
Na gut – ganz so komplett abgeschrieben habe ich ihn ehrlich gesagt nicht. Ich vermute tatsächlich eher, er ist da falsch zitiert worden… oder wollte nur trollen. Trotzdem, das ging danach durch einige Medien und das hat mich SEHR genervt.

2. Tideland war mir einfach zu abstrus, so dass ich von dem Streifen von vorne bis hinten genervt war. Das perfekte Beispiel für einen Film, in den einfach nur jeder Beteiligte große Kübel an skurrilen Ideen kippt und dann glaubt, damit etwas großes geschaffen zu haben. Niemand kapiert, worum es eigentlich geht? Oh, so deep. Oder in diesem Fall ausgesprochen nervig und seicht.

3. Niemals könnte ich ein schlechtes Wort über Emma Watson verlieren, schließlich ist die Feministin.
Ha, verarscht! Ich hasse Emma Watson. Jedenfalls ihre Hermine. In This is the end dagegen war sie richtig witzig, aber der Auftritt war leider ziemlich kurz. Grundsätzlich denke ich jedoch, dass sie als Model besser aufgehoben ist.

4. 50 Shades of Grey hat mich schon vom (Schreib)Stil her nicht begeistern können, denn der ist letztendlich absolut nichts besonderes und orientiert sich sichtlich an der Vorlage (Twilight). Dennoch, mit einem Hauch an Story, interessanten Charakteren und Tiefgründigkeit in irgendeiner Form könnte die Autorin tatsächlich ganz gute Bücher schreiben.
Leider hat 50 Shades of Grey nichts davon.

5. Von Shia LaBeouf hört man auch nichts mehr. Schade, schließlich fand ich ihn in seinen Rollen als jugendlicher, leicht nerdiger Chaot immer sehr sympathisch und hoffte eine Zeit lang sogar, er könnte in einer kommenden Batman-Verfilmung Robin spielen. Dafür ist er jetzt schon ein wenig zu alt, dennoch glaube ich weiterhin an ihn und hoffe, er rappelt sich wieder auf (denn tatsächlich hörte ich unlängst einiges über ihn, allerdings nichts gutes…).

6. Die drei ??? habe ich ganz frisch für mich entdeckt und muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass mir so etwas in meinem Alter noch passieren könnte. Tatsächlich waren die Hörbücher beim Wandern aber die perfekten Begleiter und haben nun einen festen Platz auf meiner Festplatte! So doof manche Fälle auf sind – ich mag die Jungs einfach 🙂

7. Zuletzt gelesen habe ich passenderweise Die drei ???: Sinfonie der Angst und das war einfach nötig, weil ich wissen wollte, wie die Hörbücher literarisch umgesetzt sind (bzw. ist es ja eigentlich umgekehrt!).
An dieser Stelle möchte ich außerdem zwecks des zu erwartenden Mitleids meiner Leser erwähnen, dass ich während des Kaufes eben jenes Buches von zwei zehnjährigen Jungs beobachtet und AUSGELACHT worden bin *heul*

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I’m back!

success kid

Und mehr gibt es über meinen Jakobswegtrip eigentlich gar nicht zu sagen!

Ich bin seit einigen Tagen zurück aus Spanien, braungebrannt und megasexy, und war seitdem damit beschäftigt, all das zu essen nachzuholen, was ich im Ausland so vermisst habe. Deshalb war hier noch etwas länger Funkstille – ich wollte schlicht und ergreifend noch ein paar Tage meine Ruhe haben. Aber jetzt wird es Zeit, wieder loszupowern, denn körperlich habe ich mich wohl noch nie so gut gefühlt!

Viel habe ich mir vorgenommen. Regelmäßig Sport, ausgewogene Ernährung, die sofortige Erledigung von Kinkerlitzchen, die ich sonst immer monatelang aufschiebe etc. pp. Desweiteren muss ich ein paar Hausarbeiten schreiben, mir einen neuen Job suchen und mich trotzdem noch irgendwie nebenbei den vielen superkreativen Millionenideen widmen, die mir auf dem Jakobsweg in den Kopf geschossen sind!

Es wartet also eine Menge Arbeit auf mich, doch habe ich seit gestern etwas, auf das ich mich freuen kann, denn nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und daher habe ich gestern eine kleine Frühlingsreise gebucht.

Nach New York.

BOOM!!!

Wenn ihr euch durch diese Meldung ein bisschen verarscht fühlt, weil ich ja immer darüber jammere, so wenig Geld zu haben, dann zieht euch das rein:

Hin- und Rückflug kosteten 280 Euro.

Zusammen.

Kein Scheiß!

Ich wäre also einfach nur bekloppt gewesen, mir dieses Superschnäppchen nicht zu schnappen (und das gilt für euch auch, also beeilt euch, solange es noch geht: auf zum Superschnäppchen!). Und so wird es denn kommen, dass ich an meinem 30. Geburtstag abends in New York sitzen und das alles gar nicht fassen werde!!

Das habe ich absichtlich so gebucht, denn ernsthaft, wie geil ist das denn bitte? Und dieses Mal werde ich in Begleitung sein, denn ich habe Mitbewohner David genötigt mitzukommen!

Ehrlich gesagt wäre ich auch allein gefahren. So ein günstiger Flug, das ist einfach nur ein Traum. Der hoffentlich kein Fake ist. Aber momentan sieht es nicht danach aus. Trotzdem ist es schöner, Gesellschaft zu haben, auch wenn ich es nicht gewöhnt bin, während ich reise auf jemand anderen Rücksicht nehmen zu müssen.

Denn Mitbewohner David ist in der Hinsicht wohl schon ein bisschen schwierig. Das fing schon an, bevor er zugesagt hatte.
Erst wurde wegen des Kerosins gejammert. Als würde ich die Welt retten, indem ich einen teureren Flug nehme. Dann war er mit dem Ziel nicht einverstanden. „Indien, Brasilien, Südafrika – das wär was, aber Amerika ist mir einfach zu gefährlich.“ Und das meinte er ERNST. Als nächstes trieb sein Misstrauen gegen die Seriosität dieses Supersonderangebots seltsame Blüten. „Okay, das ist schon unglaublich billig… aber da ist dann bestimmt das Essen auf dem Flug nicht mit drin!“ (Wozu mir nur einfiel: Wen zur Hölle interessiert das?). Und dann war er aus irgendeinem Grund felsenfest davon überzeugt, dass wir vermutlich eh kein Visum kriegen (das man übrigens gar nicht braucht!). Zwei deutsche katholische Studenten ohne Vorstrafen, NATÜRLICH ist das hochverdächtig -.-

Aber letztendlich überwog die Spontanität, sieht man mal davon ab, dass er sich nur eine halbe Minute danach bei den amerikanischen Behörden für die Einreise registrieren wollte, obwohl wir dafür noch fast ein halbes Jahr Zeit haben, aber egal.

Tja, so sieht es aus: Ich fahre nach New York! NEW YORK!!!

Bis dahin habe ich noch einige Berichte auf meinem Jakobsweg-Blog nachzutragen, aber das ist mit Sicherheit fast genauso spannend 😀