Goooooo to the USAAA! – Part 1

Ich hatte es ja schon mal am Rande erwähnt, aber jetzt ist es bald soweit:

Die Robin geht nach Amerika!!! Wooooo-hooo-hooo!

Natürlich nicht für immer, sondern nur für Urlaub. Etwas, was ich vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten hätte. Damals überkam mich das Fernweh und weil ich ja immer schon davon geträumt habe, mit einem 69er Mustang und einer warmen Pulle Jack Daniel’s von San Fransisco durch die Wüste nach Las Vegas zu fahren, habe ich einfach mal so die Preise gecheckt.
Ergebnis: Weit weg von meinen Möglichkeiten. Praktisch schon in einem anderen Universum. Woraufhin ich in meine bekannte „Ich bin ja so arm“-Depression verfiel und den Plan beerdigte.

Jedenfalls bis letzten September. Ich kam gerade aus Spanien zurück, da erzählte mir Ex-Kollegin Johanna von ihrer geplanten Amerikareise. Instant Neid, bis sie mir die Modalitäten erklärte.

Der Hin- und Rückflug kostete nicht tausend. Nicht fünfhundert. Sondern ZWEIHUNDERTACHTZIG EURO!!!

Ich hätte nie gedacht, dass sowas möglich ist, aber www.urlaubspiraten.de macht es möglich. Natürlich war ich da trotzdem zuerst sehr skeptisch, aber ich fand schnell heraus, dass die Seite tatsächlich seriös ist.

Trotzdem: Ich kann doch nicht Urlaub buchen, wenn ich grade erst aus dem Urlaub komme, dachte ich. Das wäre ja dekadent. Aber nur wenige Tage später saß ich eines schönen Sonntags trotzdem verkatert im Wohnzimmer auf der Couch und checkte mögliche Flugzeiten.

„David, komm, Amerika! AMERIKA!“
David war jedoch unwillig. „Amerika, was willst du denn da? Wenn es Indien wäre oder Nepal, aber Amerika…!“
Ich war völlig baff! Aber ich bohrte weiter. Inzwischen waren meine Finger wie von selbst über die Tasten geglitten und hatten meinen Geburtstag als Abflugsdatum eingegeben. Meinen dreißigsten, wohlgemerkt. An meinem Dreißigsten abends in New York – NEW YORK!!! – sein, DAS wäre ja so richtig geile Scheiße!! Und damit war es für mich beschlossen. ICH fliege nach Amerika, egal was passiert. Aber zu zweit wäre es halt doch cooler, also musste mein allerliebster David, der beste Mitbewohner wo gibt, als auserwähltes Opfer her halten.

„David, wir hatten doch schon mal drüber geredet! Du wolltest doch auch mal in die USA! Die Ostküste! New York!!! Und für so billig kriegen wir das NIE WIEDER!!!“
David hielt das immer noch für unmöglich, also kramte ich ihm sämtliche Artikel raus, welche die Seriosität der Urlaubspiraten bestätigten. Ich sah, dass er schwankte. Und dann gab er dieses von sich: „Bei 280 Euro ist bestimmt beim Flug kein Essen mit drin.“

Ich wäre fast eskaliert. „NA UND!? Dann isst du halt mal 8 Stunden nix!“
„Ich kann doch nicht 8 Stunden nix essen!“
„Boah, Alter, SELBST WENN, dann kaufste dir halt ein Sandwich, klar sind die teuer im Flugzeug, aber davon wird der Flug auch nicht 500 Euro teurer!“
Da musste der Herr grinsen und als ich dieses Grinsen sah wusste ich, dass ich gewonnen hatte. Minuten später hatten wir den Flug gebucht.

„Oh Mann,“ war Davids Kommentar, als ihm so langsam dämmerte, was wir da gerade getan hatten. Und seit diesem Sonntag im September ist kein Tag vergangen, an dem nicht entweder er oder ich völlig random den wilden Schrei fassungslosen Glücks ausstieß: „NEW YORK!!!“

Und damit ist es offiziell: Ich feiere meinen 30. Geburtstag in New York!!!

Wobei es rückblickend betrachtet natürlich schlauer gewesen wäre, einen Tag früher zu buchen.

Mansplaining

Ich hab mich über nervige Kerls geärgert, also habe ich ein bisschen (um)gedichtet.

macker dont preach

Mansplaining: Die ekelhafte Attitüde mancher Männer, erwachsene Frauen wie Kleinkinder zu behandeln, die von nichts ne Ahnung haben können, weil Frauen ja generell nie von irgendetwas ne Ahnung haben oder gar ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Wisster Bescheid.