Lyrik

Vor fünf Jahren schrieb ich dieses Akrostichon. Ich weiß, es ist krass pathetisch, aber es gefällt mir trotzdem.

 

Siechend geht die Welt zugrunde
Unwahrheit der Großen Wort
Plötzlich ganz so schlägt die Stunde
Einsam leer ein jeder Ort
Reißt alles mit sich fort.
Grausam klingt die schlimme Kunde
Allumfassend diese Wunde
Und die Welt stöhnt „Mord“.

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7 Gedanken zu “Lyrik

  1. Hach ja, ist nicht das Meiste in der Lyrik ziemlich pathetisch? Immerhin hast du zumindest bei mir das Ziel erreicht, mich zum Nachdenken zu bringen. Hab ich jetzt einige Minuten damit verbracht, darüber zu philosophieren, wie das jetzt mit „Atomkraft nein danke“ zusammen hängt. Bis ich dann endlich mal Akrostichon gegoogelt hab. Ja, und so was wie ich studiert Germanistik -_- .

  2. Ich möchte ja wirklich nicht drängen. Aber darf ich mal höflich nachfragen, wo denn bitte die versprochene Filmübersicht bleibt?

    • Die „Filmübersicht“ (meinste ihre 10 besten Filme) kommt (wenn überhaupt), wenn Robin Lust dazu hat. Das hier ist ein Privatblog und keine Dienstleistung.

  3. Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

    2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

    3. Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

    4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

    5. Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

  4. „Siechend geht die Welt zugrunde ..“ Du hast die Wahrheit beschrieben. Das Gedicht hat was: Einen geheimen Zauber wie eine vorauseilende Prophezeiung. Ein wenig Pathos gehört ja immer dazu. Besonders gut gefällt mir, dass der Inhalt hier genau auf die richtige Form trifft. Ich seh da das Ende eines Endzeitfilmes vor mir, wo der letzte Held auf einem zerbombten Panzer sitzt auf die Erde schaut und diese Worte skandiert oder wo diese langsam als Abspann von unten nach oben laufen. Ist doch wunderschön, was man alles machen kann mit Worten und Fantasie. Lass es dir gut gehen 😎

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