Halloween: 7 Last-Minute-Low-Cost-Kostümideen

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Endlich ist es soweit. Halloween: Der schönste Feiertag des Jahres! Leider ist diese Message noch nicht überall angekommen. Daher kann es passieren, dass euch selbst jetzt noch völlig überraschend und spontan eine Einladung zu einer krassen Mottoparty ins Haus flattert und euch in helle Panik stürzt, weil ihr darauf nicht vorbereitet seid.
Oder vielleicht bastelt ihr im Gegenteil schon seit Monaten an eurem Joker oder Harley-Quinn-Kostüm, nur um jetzt zu erfahren, dass Horrorclowns dieses Jahr verboten sind.
Oder aber ihr gehört zu diesen total rebellischen Leuten, die Halloween für Ami-Schund halten und ganz edgy ohne Kostüm auf der Party auftauchen wolltet, jetzt aber kalte Füße bekommt, weil ihr gemerkt habt, wie peinlich das eigentlich ist.

Was auch immer. Für alle, die auf die Schnelle noch eine Verkleidung brauchen, ohne dabei ein Vermögen auszugeben, gibt es hier 7 Ideen für Last-Minute-Kostüme!

1. Zombie

Für: Leute mit klassischen Geschmack
Ihr braucht: Alte Klamotten, Kunstblut/Lebensmittelfarbe, Bühnen-Makeup, „Dreck“

Jaja, ich weiß: Besonders kreativ ist das nicht, dafür aber ein Dauerbrenner, mit dem man zumindest seine Würde bewahren kann.
Das Gute an Zombies ist, dass jeder ein Zombie sein kann. Jeden ereilt die Zombieapokalypse so, wie er ist, und so bleibt er dann auch bis in alle Ewigkeit. Was nichts anderes bedeutet, als dass ihr aus egal welchem Outfit ein Zombie-Kostüm basteln könnt. Sucht euch einfach was aus, was ihr eh nicht mehr anzieht oder schon kaputt ist und macht es noch ein bisschen kaputter, schminkt euch sehr blass (oder blau, wenn ihr ein Anhänger von George A. Romero seid) mit Augenringen, schmiert euch mit Kunstblut und Dreck ein (dafür eignet sich Kakaopulver als hygienische Alternative), dazu der richtige hirnlose Auftritt und Voilá: Zombie!
Das kann man natürlich zu einem richtig freshen Hammerkostüm ausweiten, wenn man das nötige Engagement hat, beispielsweise durch modellierte Bissspuren, farbige Kontaktlinsen etc.pp. Aber die Basics sind sehr einfach und genügen auf die Schnelle völlig, wenn ihr euch nicht als kostümlose Spaßbremse outen wollt.

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Relativ normal aussehende Zombies

2. Schlafwandler

Für: Leute, die nicht nackt schlafen
Ihr braucht: Schlafanzug oder Nachthemd, Teddybär

Hiermit könnt ihr euch selbst bestrafen, wenn ihr verpennt habt, rechtzeitig ein richtiges Kostüm zu besorgen: Zieht einfach eure Nachtklamotten an und geht als Schlafwandler! Schlafwandeln hat die Menschheit immerhin schon seit Jahrhunderten fasziniert. Wenn man darüber nachdenkt, ist das ja auch schon fast ein bisschen gruselig. Wenn man nicht darüber nachdenkt, ist es zumindest ein Kostüm, das für einige Lacher sorgen wird. Vor allem, wenn ihr von irgendwo noch eine alte Schlafmütze auftreiben könnt. Teddy nicht vergessen!
Auch ideal, wenn ihr heute Abend vor dem Feiern noch ein Nickerchen machen müsst. Dann könnt ihr direkt aus dem Bett zur Party. Besser geht’s nicht.

3. Superheld in Zivil

Für: Vielschichtige Leute
Ihr braucht: Superheldenshirt, Hemd/Bluse. Gegebenenfalls Hornbrille.

Um das direkt klar zu stellen: Ein Superheldenshirt zählt NICHT als Kostüm. Im Gegenteil! Sich einfach nur ein Superheldenshirt überzuwerfen ist der Gipfel an Phantasielosigkeit und besudelt alles, wofür Superhelden stehen und jeder, der es wagt, mit so etwas aufzutauchen, sollte direkt wieder rausgeschmissen werden!
halloween-supermanAllerdings: Tragt ihr dieses Shirt UNTER einem geknöpften Hemd, ist das wieder etwas ganz anderes – denn damit seid ihr ein Superheld in Zivil, der seine Uniform immer dabei hat. Und das mag zwar rein optisch recht langweilig sein, aber in diesem Fall zählt eben die Idee und die ist nicht die schlechteste.
Ideal wäre es natürlich, in regelmäßigen Abständen mit pathetischer Geste euer Hemd aufzureißen (Druckknöpfe bieten sich daher an), aber das liegt in eurer Hand.
Tut mir nur bitte den Gefallen und informiert euch über eure Figur. Auf einer Party rumzuposaunen, man sei Superman in Zivil, dann aber nicht mal zu wissen, dass der in seiner zivilen Identität Clark Kent heißt, wäre ein Peinlichkeits-SuperGAU.

4. Rainbow Warrior

Für: Leute mit wohlsortieren Kleiderschrank
Ihr braucht: Unifarbene Klamotten, Haarspray

Ok, ich gebe es zu: „Rainbow Warrior“ klingt wesentlich großartiger als es eigentlich ist und mit Greenpeace hat es auch nichts zu tun. Dafür wird dieses Kostüm zum totalen Burner, wenn eure Freunde dabei mitmachen. Denn warum muss es an Halloween immer Schwarz sein?
Im Grunde geht es nur darum, Klamotten der gleichen Farbe anzuziehen. Komplett. Shirt, Pullover, Hose, Strümpfe, Schuhe. Meinetwegen auch Unterwäsche. Dazu buntes Haarspray. Alles in derselben Farbe – oder zumindest sehr ähnlichen Schattierungen. Werdet zur Inkarnation einer Farbe des Regenbogens und überredet eure Freunde, die restlichen Farben zu verkörpern.
Und jetzt stellt euch bitte vor, wie großartig die Gruppenfotos aussehen werden. Ein Fanal gegen die Tristesse des Alltags und eine unvergessliche Erinnerung!

5. Das Alte Ich

Für: Leute mit Vergangenheit
Ihr braucht: All das Zeug, das ihr schon lange wegwerfen wolltet, aber nicht konntet, weil es euch an lustigere Zeiten erinnert

Kein Jugendlicher träumt davon, mal hinter einem Schreibtisch zu versauern und den ganzen Tag mit langweiligen Zahlen zu jonglieren. Trotzdem tun das die meisten Deutschen zum Broterwerb. Adrette Büromenschen, denen man ein paar Jahre zuvor noch nicht mal die Verantwortung für eine Zimmerpflanze übertragen hätte – weil ihr nämlich aufsässig und voll in der Szene drin wart.
In welcher? Ist egal. Lasst also eure Businessklamotten im Schrank und wühlt in all den Sachen, die irgendwo dort noch vergraben sind und in denen ihr euch mal saucool gefühlt habt. Ob das nun die megakrasse Baggypants aus eurer Hiphop-Zeit ist, eure Metaller-Kutte oder das komplette Emo-Outfit: Sofern ihr in der Schule keine kleinen angepassten Spießer wart, sollte es da massig Auswahl geben.

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Wart ihr vielleicht… Raver?

Vorsicht: Reisen in die Vergangenheit dieser Art können spontane Wesensveränderungen auslösen. Solange ihr als Teenager nicht Vorsitzender des örtlichen Böhse-Onkelz-Fanclubs wart, ist das jedoch okay.

6. Crossdresser

Für: Witzbolde. Oder Leute mit geheimer Sehnsucht.
Ihr braucht: Stereotype Klamotten fürs andere Geschlecht

Es ist zwar ein bisschen traurig, aber ein Mann mit Kleid wird immer besondere Aufmerksamkeit erregen. Gleichzeitig ist Halloween die perfekte (und einzige) Gelegenheit, eine entsprechende Neigung unsanktioniert in der Öffentlichkeit ausleben zu können.
Und Frauen in Anzügen sind sowieso megasexy, heißt es jedenfalls.

7. Anthropomorphes Alien

Für: Leute mit Leidensfähigkeit
Ihr braucht: Bodypaintingfarbe plus Fixiermittel

Die Bilder, die sich die Menschheit von Aliens gemacht hat, sind mannigfaltig. Sobald es jedoch um Filme oder Serien geht, herrscht allerdings erstaunlich geringe Vielfalt vor. Ob das nun aus der Überzeugung entspringt, dass intelligentes Leben im Universum immer eine ähnliche Evolution durchläuft oder einfach nur aus Budgetgründen: Viele Aliens sehen einfach wie Menschen mit kleinen körperlichen Abweichungen aus (oder gar keinen – siehe Superman oder der halbe Cast von „Star Wars“).

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Krylorianer

Das kann man sich allerdings zunutze machen. So kann einem niemand widersprechen, wenn man sich grün anmalt und als Marsianer deklariert. Alternativ sind jedoch auch Krylorianer sehr im Kommen, das sind die pinken Aliens aus „Guardians of the Galaxy“.
Der Rest ist ganz einfach, zumal Aliens auch ganz normale Klamotten tragen können. Jedes sichtbare Fitzelchen Haut muss dagegen einfach nur in der passenden Farbe geschminkt und fixiert werden. Unangenehm? Bestimmt. Aber auch verdammt witzig. Damit fallt ihr mit Sicherheit auf, denn so sehr hängen sich die wenigsten in ihre Kostümierung rein!

Jetzt fühlt ihr euch voll vorbereitet auf Halloween, wisst aber noch nicht, was ihr saufen sollt? Kein Problem, auch dafür gibt es die passenden minimalistischen Halloween-Partytipps

Und wenn ihr lieber zuhause bleiben und den Feiertag ruhig begehen wollt, dann seht euch auf gar keinen Fall diese Filme an: 5 Filme, die ich niemanden empfehlen will