Sonntags-Mini-Blitzgewinnspiel – die Auflösung!

Mein Gewinnspiel ist beendet – hier die Auflösung!

Erstmal war es ziemlich lustig zu sehen, wie weit die Vorstellungen hier auseinander gingen. Über 400 Euro Unterschied zwischen dem niedrigsten Gebot und den höchsten ist ja doch einiges! Mein eigener Tipp lag übrigens bei ca. 280 Euro, ein Ergebnis, auf das ich kam, als ich das Gewicht meines Kleingeldhaufens durch das Gewicht einer 20-Cent-Münze teilte.

Umso froher bin ich, verkünden zu können… aber ach, seht halt selbst:

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Damit ist 0x0d der glückliche Gewinner! Er hat mit 482,37 Euro den höchsten Tipp abgegeben und war deutlich am nächsten dran!

Damit bleibt mir nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch – an dich und an mich! An dich wegen des Gutscheins und an mich, weil, naja… ich habe 464 Euro für die Urlaubskasse 😀

Der Rest von euch hat nun hoffentlich Bock gekriegt, die jeweiligen Münzschätze zur Bank zu tragen 😉

Sonntags-Mini-Blitzgewinnspiel!

Ich weiß, ich jammere immer darüber, dass ich nix habe. Tatsächlich habe ich aber doch was. Und zwar das:

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Wie die meisten Leute habe ich zuhause ein Behältnis, in das ich mein Kleingeld schmeiße, damit meine Hosentasche nicht platzt (denn Geldbeutel sind ja viel zu Mainstream). Seit Jahren leere ich diese fast täglich aus, wodurch sich inzwischen wieder einiges angesammelt hat. Mein Notgroschen – genau das richtige für die Urlaubskasse!

Ich bin also mit dem Geld auf die Bank gelatscht und habe es in einen dieser Zählautomaten geschmissen, die ich schon als Kind so geil fand. Und nachdem ich dieses wundervoll nostalgische Gefühl wieder aufleben ließ, kommt ihr zum Zug! Einfach nur, weil ich mal gerne was Kleines verschenken will, nutze ich diese Gelegenheit für ein lustiges Gewinnspiel.

Der Gewinn? Einen niedlichen Amazon-Gutschein über 10 Euro. Tja, reich werdet ihr mit mir also nicht, aber für ein nettes Taschenbuch reicht das doch allemal. Dafür ist das Rätsel, das ich euch stelle, umso kniffeliger:

Wie viel ist mein Haufen Kleingeld wert?

Und, äh, das war’s auch schon! Schätzt, ratet, kalkuliert und überschlagt und kommt zu einem wissenschaftlich fundierten Ergebnis. Dieses teilt ihr mir in einem Kommentar unter diesem Beitrag mit. Wessen Schätzung am nächsten dran ist, der (oder die) gewinnt den Gutschein!

Damit das nicht völlig ins Blaue geht, hier noch ein paar Infos zu meinem Notgroschen:
Der Haufen wiegt laut Badezimmerwaage ca. 6,8 Kilo (Funfact: Das ist ziemlich genau das, was in eine leere Glenfiddich-Dose reinpasst!). Er enthält alle Münzen unter 2 Euro, also von 1 Cent bis 1 Euro. 2-Euro-Stücke dürften auch ein paar drin sein, aber die kamen nur rein, wenn ich davon zuviel in der Tasche hatte.

Okay, das sind recht spärliche Anhaltspunkte, aber umso gespannter bin ich, auf welche Ergebnisse ihr so tippt!

Hier nochmal alles im Überblick:

1. Schätzt den Wert der Münzen
2. Kommentiert euer Ergebnis unter diesem Beitrag
3. Es gewinnt, wer am nächsten dran ist (egal ob er unter- oder überboten hat!)

Mitmachen darf jeder (außer natürlich Leute, die ich gesperrt habe – logisch). Um dem Gewinner den Gutscheincode zu übermitteln, brauche ich lediglich eine gültige Mailadresse, die ihr im entsprechenden Kommentarfeld hinterlassen könnt (wird nicht veröffentlicht!).

Was ein Spaß, aber eilt euch – das Gewinnspiel läuft nur bis Mitternacht! Viel Glück!

Welttag des Buches – die Auslosung!

Das Gewinnspiel ist beendet – hier kommt das Ergebnis!

(Erstmal sorry, dass ich mich einen Tag später melde als angekündigt. Viele Leute gehen an Hexennacht steil, ich dagegen musste mich um genau diese Menschen kümmern und bis halb 7 Uhr Morgens arbeiten 😉 Da war ich am 1. Mai einfach zu platt für irgendwas außer „Lego Batman“ zocken!)

Erstmal eine schlechte Nachricht aus der Rubrik „Könnte euch eigentlich scheißegal sein“: Ich habe auch nach wiederholter Sichtung der Seite nicht gecheckt, wie random.org funktioniert 😀 Deshalb musste ich auf die klassische Papierschnipsel-Methode zurück greifen:

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Ordentlich zusammen gefaltet brauchten diese Schnipselchen natürlich ein stilvolles Behältnis:

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Hat auch den Vorteil, dass ich nicht kucken kann, was ich da ziehe 🙂

Und nun *Trommelwirbel* für die nervenzerfetzend spannende Ziehung!!! Der oder die strahlende Gewinner/in ist

Ta-DA!!!

Ta-DA!!!

HirnundSieb!!! Tusch!!!

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, auf dass ihr nächstes Jahr wieder dabei seid. Und alle dran denken: Kauft euch dieses wundervolle Buch, das HirnundSieb bald in ihren bebenden Händen halten darf 😀

matt ruff

Welttag des Buches – die Robin schenkt Lesefreude!

Ja, richtig gelesen. Nachdem ich mich letztes Jahr ein kleines bisschen viel in Gewinnspiele gestürzt habe, und das sogar mit Erfolg, dachte ich, dass ich bei dieser tollen Aktion doch auch mal mitmachen könnte – nur umgekehrt. Die nächsten Tage könnt ihr also bei mir ein Buch gewinnen 🙂 *tusch*

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„Blogger schenken Lesefreude“ ist eine Aktion, die rund um den Welttag des Buches (HEUTE!!) Verlosungen auf alle möglichen Blogs organisiert. In der Teilnehmerliste könnt ihr sehen, dass fast tausend Blogs dem Ruf gefolgt sind. Ich MUSSTE einfach mitmachen!

Erstmal das Wichtigste: Was könnt ihr gewinnen? Darüber musste ich ein bisschen grübeln. Am liebsten hätte ich ja einen Comic verlost, um etwas für den guten Ruf des Mediums zu tun, aber letztendlich habe ich mich für Matt Ruff – Fool on the Hill entschieden. Warum? Weil es das erste und einzige Buch war, das ich beim Lesen tatsächlich mit dem Daumen zwischen den Seiten zuklappte, während ich bedeutungsvoll sinnierend an die Decke starrte und den zuletzt gelesenen Satz im Stillen wiederholte – und so bei mir dachte: „DAFÜR wurde Literatur erfunden!“

Matt Ruff ist in Deutschland viel zu unbekannt, dabei hat dieser Mann noch nie was schlechtes geschrieben. Im Gegenteil. Gerade „Fool on the Hill“, sein Erstlingswerk, ist eine Atombombe an wunderschöner Sprache und skurriler Einfälle. Letztere sind sogar so phantastisch, dass es mir unmöglich ist, eine ordentliche Inhaltsangabe zu liefern. Nur soviel: Es ist ein Popkulturmärchen, das moderne Sagen wie beispielsweise Tolkiens Welt und Disneyelemente mit christlicher, germanischer und griechischer Mythologie mischt und in einem epischen Kampf zwischen dem ultimativen Bösen und den Mächten des Guten gipfeln lässt und ja, wer da denkt „Wow!“ oder auch „What the fuck?“, der sollte es unbedingt lesen!
matt ruff

Aber bevor ihr losrennt und das Buch oder gleich am Besten Matt Ruffs Gesamtwerk kauft, könnt ihr ja erst mal versuchen, bei mir die Taschenbuchausgabe zu gewinnen.

Eckdaten
Das Gewinnspiel startet ab jetzt und endet am 30. April um 23.59 – ihr habt also eine ganze Woche Zeit zum Mitmachen. Danach werde ich den Gewinner auslosen (wie, weiß ich noch nicht, weil ich random.org nicht so ganz checke – es wird aber fair ablaufen :)) und in einem gesonderten Blogpost tags darauf unter dem hier hinterlassenen Pseudonym bekannt geben. Um ihn zu benachrichtigen, brauche ich eine gültige Emailadresse, die ihr beim Kommentieren im entsprechenden Feld hinterlassen könnt. Tragt ihr sie dort ein, wird sie nicht veröffentlicht und nur ich sehe sie. Nach der Benachrichtigung brauche ich zudem einen Namen und eine Adresse, an die das Buch gehen soll. Ohne geht es nicht, aber alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt 🙂 Mitmachen darf jeder aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, sofern er auch in den genannten Ländern wohnt bzw. will, dass das Buch in eines dieser Länder verschickt wird 😉 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen blabla ^^

Was müsst ihr tun?
Es gibt mehrere Lose zu ergattern. Je mehr Lose, desto größer eure Chance. Ich habe mitbekommen, dass es wohl Leute gibt, die tatsächlich alle „Blogger schenken Lesefreude“-Gewinnspiele abgrasen und auf jeden Blog einfach schnell ein Kommentar hinterlassen, um mitzumachen. An sich ist dagegen nicht viel einzuwenden, aber ich verlange trotzdem ein bisschen mehr 😀

1 Los gibt es also für ein Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr mir kurz folgende Fragen beantwortet:
1. Wer ist euer Lieblingssuperheld?
2. Gibt es einen Film, der besser ist als das Buch, auf dem er basiert?
3. Bei einem epischen Kampf Gut gegen Böse – welche Waffe würdest du wählen?

Machbar, oder? Aber aufgepasst: Alle weiteren Lose sind fakultativ, aber ihr kriegt sie nur, wenn ihr diese erste Aufgabe erfüllt, also einen Kommentar plus Antworten hinterlassen habt.

Weitere Lose:
1 Los, wenn ihr das Gewinnspiel auf Twitter teilt
1 Los, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilt
2 Lose, wenn ihr das Gewinnspiel auf eurem Blog erwähnt und verlinkt
Zum Beweis hinterlasst bitte die entsprechenden Links in eurem Kommentar (das kann auch in einem zweiten Kommentar nachgereicht werden).

Es gibt also insgesamt 5 Lose. Ich erlaube mir außerdem, Menschen, die mir aus diesem Internet bereits bekannt sind und die gerne mitmachen würden, ein Extralos zu schenken. Ich denke, das ist nur fair 🙂

Tja, ich hoffe, ich habe an alles gedacht. Falls irgendetwas unklar ist, könnt ihr gerne nachfragen – das ist mein erstes Gewinnspiel und ich hab mit Sicherheit was vergessen 🙂

Keine Schuhe, sondern eine Lebenseinstellung!

Das Klischee über Frauen, das mich definitiv am meisten nervt, ist „Alle Frauen haben einen Schuhtick“.

Ich hasse es. Ich lache sehr gerne auch über Witze, die unter die Gürtellinie gehen und habe auch mit frauenfeindlichen Witzen kein Problem, wenn ich weiß, dass die Person, von der das kommt, das wirklich nur als Witz meint, aber alles, was mit Schuhen zu tun hat, finde ich einfach nicht lustig. Es ist so dermaßen platt!

Auf irgendeiner Tussi-Seite las ich vor einiger Zeit (als Selbstbeschreibung einer Autorin), dass sie „mehr Bücher hat als andere Frauen Schuhe“.
Wow, dachte ich. Was für ein gigantischer Bullshit. Als sollte nicht ausnahmslos jede Person auf diesem Planeten mehr Bücher besitzen als Schuhe. Allein auf dem mittleren Regalbrett links neben mir stehen gut 25 Bücher. Wenn ich jetzt auf die Straße ginge und ne Befragung durchführen würde, hätte ich sicherlich Probleme, eine Frau zu finden, die so viele Schuhe hat, sofern sie nicht Carrie Bradshaw heißt (und selbst DIE hat vermutlich trotzdem noch mehr Bücher zuhause – man vergisst leicht, dass sie immerhin auch eine erfolgreiche Autorin ist). Mehr Bücher als Schuhe zu besitzen sollte Standard sein und ist absolut nicht als Indikator dafür geeignet, wie belesen eine Person ist.

Zwar trifft das Klischee „Schuhtick“ sicher auf viele Frauen zu (da von klein auf eingeredet), aber ich habe keine einzige Freundin, die „Sex and the City“-mäßig tatsächlich von Schuhen besessen ist. Natürlich freuen sie sich, wenn sie ein schönes Paar ergattert haben, aber auch nicht mehr als über ein cooles Shirt. High Heels trägt auch keine. Und wenn ich ihre Begeisterung für Schuhwerk mit der von meinen männlichen Freunden vergleiche, bemerke ich absolut keinen Unterschied.

Jeder Frau einen angeborenen Schuhtick zu unterstellen, ist damit einfach nur saublöd.

Nichtsdestotrotz HABE ich einen Schuhtick :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Allerdings fokussiert der sich auf ein einziges Modell, nämlich die viel kopierten, doch nie erreichten Converse Chuck Taylor All Stars!

Seit ich 16 bin, also seit über 11 Jahren, trage ich keine anderen Schuhe mehr und besitze auch sonst keine. Einzige Ausnahme: die „süßen“ Riemchendinger (ja, ich weiß nicht mal, wie man die nennt), die ich bei meiner Abifeier trug und meine Springerstiefel, die ich aber nur zu Kostümen oder ganz selten mal im Winter anziehe.

Womit wir auch beim Thema wären: Winter. Haben wir nämlich gerade. Und das, meine lieben Freunde, ist die perfekte Zeit, den Converseschrank zu füllen.
Denn gefüllt werden muss er leider, da ich letztes Jahr feststellen musste, dass ich, obwohl ich 10 Jahre lang UK-Größe 5 (siebenunddreißigeinhalb) trug, nun inzwischen 5,5 (achtunddreißig) brauche. Die Füße verändern sich eben auch im Leben und meine zwar goldig-kleinen, aber breiten Füße sind mit der Zeit noch breiter geworden.
Heißt, dass ich die Schuhe der letzten 10 Jahre leider nicht mehr so komfortabel tragen kann, wie das mal der Fall gewesen war *schnüff*

Aber zurück zum Winter. Kein Mensch trägt im Winter Chucks. Außer eben Freaks wie ich. Und daher kann man in dieser Jahreszeit die größten Schnäppchen ergattern, weil sämtliche Verkäufer den Scheiß auf Ebay für Niedrigstpreise raushauen!

Größte Frage dabei immer: die Farbe. Converse gibt es in allen Regenboggenfarben und genau das macht sie so toll. Man findet immer eine Farbe, die perfekt zum jeweiligen Oberteil passt, und unter einer Jeans sehen Converse immer cool aus.
Mein Traum wäre es ja, irgendwann Converse in allen Farben zu besitzen, die ich mag, aber die Finanzen stehen dem leider entgegen. Daher besitze ich momentan nur zwei Paare (nebst den obligatorischen schwarzen):

Meine Süßen!

Saubere Chucks sind asozial!

Die blauen zu finden war dabei noch am schwersten. Ich mag das Marineblau nicht besonders, das zur Standardfarbe von Converse gehört. Das ist mir zu gedeckt. Aber Blau sollte es beim letzten Mal eben sein. Nur welches?
Letztendlich konnte ich mich nicht wirklich entscheiden und bestellte gleich drei Paare in verschiedenen Blautönen: einmal ein phänomenales, sehr edles marrokkanisch-blau, dann ein supersüßes vivid blue und schließlich das oben zu bewundernde dazzling blue.
Die Entscheidung fiel mir schwer, aber schließlich war die Wahl getroffen. „Dazzling“ musste es sein, weil die Converse mit dieser Farbe als einzige ein klassisches Converse-Logo in rot-blau aufwiesen, statt eines Logos in schwarz.

Das ist alles schön und gut, aber drei Paare reichen doch nun wirklich nicht, um den Sommer zu überstehen! Behaupte ich jetzt einfach mal. Eigentlich ist das Schwachsinn, denn ich bin jahrelang mit nur einem paar Converse pro Jahr ausgekommen. Aber naja… ich WILL jetzt einfach noch ein Paar! Einfach, weil ich es gerade kann und weil Winter ist!

Wichtigste aller Fragen, wie immer: Welche Farbe soll es nur sein? Blau und Grün sind abgehakt, aber wie geht es weiter?

Schwere Entscheidung!

Gelb? War zwar toll beim letzten Mal, aber irgendwie hab ich da gerade keine Lust drauf.

Rot? Diese Farbe haben meine meisten Chucks (die ich aber, wie gesagt, nicht mehr anziehen kann). Passt zu fast allem, aber naja, auch darauf habe ich gerade irgendwie keinen Bock. Irgendwie langweilig!

Braun oder grau? Das ist die eher gedeckte Variante. Ehrlich gesagt liebäugle ich schon seit Jahren mit einem schönen grau. Aber da ist das Problem: Graue Chucks würden unter meiner braunen Lederjacke dumm aussehen! Umgekehrt ist es das gleiche (braune Chucks, meine schwarze Lederjacke).

Violett? Oh, die würde ich sofort nehmen!!! Als ich die das erste Mal sah, schlug mein Herz Purzelbäume. So eine schöne, kräftige Farbe! Wie die so gut mit meinem Batmanshirt in lila aussehen würden!
Nur sind diese Schuhe nirgendwo mehr zu finden! Jedenfalls nicht in billiger. Überall wird einem nur dieses ekelhafte Lavendel nachgeschmissen, das ich nicht mal anziehen würde, wenn ich ansonsten barfuß laufen müsste!
Ich kann nicht mal rausfinden, ob es die noch zum normalen Preis gibt. Wer auch immer die deutsche pseudocoole Converse-Seite erfunden hat, sollte an die Wand gestellt werden. Kuckt sie euch an… es ist ein absolutes Desaster!

Ich denke, ich werde mal neue Wege gehen, und zwar ganz fein mit bordö. Eigentlich ist mir die Farbe nicht strahlend genug, weshalb ich diese Standardfarbe noch nie gewählt habe, aber andererseits wäre das mal was anderes als neues als das normale Rot.

Oder was GANZ anderes? Hach, Probleme über Probleme!

Was sagt ihr dazu? Welche Farbe ist eure Favoritin zur Schmückung meiner phänomenal attraktiven Füßchen?

Ach, übrigens passt dieser Beitrag (den ich allerdings schon länger schreiben wollte, es kam mir nur immer was dazwischen) ganz besonders gut, weil die Testfamilie gerade Schuhgutscheine verlost, aber nur noch heute! Also eilt euch!

Bücher-ABC 2013: A wie Stephen Kings „Amok“

Stephen King – Amok
Rage, 1977 (deutsch 1988)

amokDer von erheblichen persönlichen Problemen getriebene Schüler Charlie Decker wird eines Tages der Schule verwiesen, weil er einen seiner Lehrer angegriffen hat. Statt jedoch wie angewiesen die Schule zu verlassen, greift er sich die Pistole, die er schon seit einiger Zeit regelmäßig mit zur Schule gebracht hat. Erst erschießt er die Lehrerin, die gerade in seiner Klasse unterrichtet, dann nimmt er seine Mitschüler als Geiseln.
Während draußen die Verantwortlichen der Schule sowie die Polizei in Stellung gehen, entsteht zwischen Charlie und seinen Mitschülern ein eigenartiges Psychospielchen, bei dem die Perspektive mehr und mehr verschwimmt und die Grenzen zwischen Gut und Böse aufgeweicht werden.

 

Man mag es in irgendeiner Weise unangebracht finden, über das durchaus ernste Thema Schulamokläufe ein Buch dieses Inhaltes zu schreiben (Stephen King war wohl selber dieser Meinung, denn sonst hätte er es nicht über zwanzig Jahre nach dem Erscheinen vom amerikanischen Markt nehmen lassen). Doch ist die Verbindung zu realen Fällen höchstens oberflächlich.

Die Hintergründe des Täters werden im Laufe des Romans immer klarer, denn auch wenn Charlie Decker auf andere einen eher schüchternen, zurückgezogenen Eindruck machte, schildert er in Ich-Perspektive Episoden aus seinem Leben, das von der Angst vor seinem gewalttätigen, überdominierenden Vater geprägt war, der Charlies Mutter verachtete und gleichzeitig seinen „verweichlichten“ Sohn mit seinen überzogenen Männlichkeitsvorstellungen drangsalierte.

Ebenfalls spielt Sexualität eine große Rolle (wobei man bedenken muss, dass das Buch schon Ende der Siebziger erschienen ist, weshalb manche Szenen heute etwas merkwürdig anmuten). Während des sich zwischen Charlie und seinen Geiseln entspinnenden Gesprächs manifestiert sich die große Sexualunsicherheit, die einer prüden Gesellschaft wie den USA der Siebziger inhärent war. Während bei Charlie das Thema „sexuelle Versagensangst“ vorherrscht, berichten mehrere Mitschüler von ihren eigenen Erfahrungen, die unter anderem auch durchaus feministische Anklänge haben. So erzählt die Freundin des Klassenschönlings, wie sie in einer schmierigen Bar einen Kerl aufriss, und ein anderes Mädchen berichtet von einem unschuldig-schönen Shopping-Ausflug mit ihrer besten Freundin, der durch die Beleidigung „Fotze“ eines vorbei fahrenden Autofahrers jäh beendet wird. Auch wenn das keine reale Begebenheit ist, muss ich dennoch jedes Mal daran denken, wenn mir etwas ähnliches passiert.

Das Interessante an diesem Roman ist, dass man fast augenblicklich Sympathie für den vermeidlich bösen Amokläufer empfindet und seine Motive immer besser nachvollziehen kann. Fast kafkaesk wirkt dann auch die Reaktion der meisten Geiseln, denn diese sind mehr mäßig interessiert denn verängstigt. Mich hat das als Jugendliche, als ich den Roman zum ersten Mal las, besonders angesprochen, denn dieses „Generation-X“-Gefühl, das ich da herauszulesen glaubte („Na Hauptsache, es passiert mal was…“) war mir durchaus vertraut.

Vollends ins Groteske rutscht die Handlung schließlich, als sich die Stimmung der Klasse immer mehr gegen den Klassenschönling und einzigen „normalen“ Schüler der Klasse richtet, der als letzter dem Sog des Psychospielchens widersteht und seine Mitschüler vehement auffordert, Charlie als das zu sehen, was er offenkundig ist: ein verrückter Mörder. Doch obwohl dieser Junge bisher immer den Ton in der Klasse angegeben hat, wenden sich seine ehemaligen Bewunderer (und auch seine Freundin) letztendlich gegen ihn, was man allegorisch als Aufstand der unterdrückten Massen gegen den spießigen Mainstream lesen kann. Und was mir, ich gebe es zu, beim Lesen irgendwie Genugtuung verschafft hat!

„Amok“ wurde von Stephen King ursprünglich unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht, dessen Bücher durchaus einige Unterschiede zu King-Werken aufweisen. Den meisten fehlt das fantastische Element, wie auch hier. Unter den Bachman-Büchern bilden für mich „Amok“ zusammen mit „Todesmarsch“ und „Menschenjagd“ eine Einheit (vermutlich nur, weil ich sie damals ziemlich unmittelbar hintereinander gelesen habe). Alle drei sind verstörende Romane, die in pessimistischen Welten voller Abgründe spielen und alle drei haben kein gutes Ende – auch wenn man sich gerade bei „Amok“ fragen muss, ob Charlie nicht dennoch am Ende als moralischer Sieger hervor geht.

Daher sei euch auch dieser King-Roman empfohlen, auch wenn ihr vielleicht zu einem ganz anderen Urteil kommen werdet als ich.

Bücher-ABC 2013: A wie Stephen Kings „Alpträume“

Stephen King – Alpträume
Nightmares and Dreamscapes, 1993

Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung mit insgesamt 12 Geschichten unterschiedlicher Länge. Ganz schön viel, daher werde ich mich beim Inhalt extrem kurz halten.

alpträumeDolans Cadillac handelt von einem Typen, dessen Ehefrau von der Unterweltgröße Dolan getötet worden ist, weshalb er sich einen teuflischen Racheplan ausdenkt, bei dem Dolans geliebter Cadillac eine wichtige Rolle spielt.
Das Ende des ganzen Schlamassels spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der die Welt aufgrund von Kriegen und Terroranschlägen am Abgrund steht und ein geniales Wunderkind eine Möglichkeit findet, die menschlichen Aggressionen auf ein Minimum zu reduzieren.
In Kinderschreck erblickt eine ältliche Lehrerin hinter der Fassade ihrer Schüler das Grauen.
Der Nachtflieger ist eine Vampirstory, in der ein Journalist sich an die Fersen eines mysteriösen Piloten heftet, den er als Schuldigen einer Mordserie vermutet, ohne zu wissen, mit welchem Wesen er sich hier anlegt.
In Popsy muss ein Kidnapper erkennen, dass er von manchen Kindern besser die Finger lässt.
Es wächst einem über den Kopf wirft einen Blick zurück nach Castle Rock nach den Ereignissen im Roman Needful Things.
In Klapperzähne entpuppt sich ein Kinderspielzeug, mechanische Riesenzähne mit Füßen, als Retter in der Not.
Zueignung ist die Geschichte eines schwarzen Zimmermädchens, dass auf mysteriöse Weise die Essenz eines weißen, erfolgreichen Autors in sich aufnimmt.
Der rasende Finger beschäftigt sich mit folgender hochwichtigen Frage: Wie würdest DU reagieren, wenn du eines Tages in den Bad gehen würdest und sehen müsstest, dass aus dem Abfluss ein lebendiger Finger ragt?
In Turnschuhe treibt ein Toter in der Toilette eines Bürogebäudes immer noch sein Unwesen.
In Verdammt gute Band haben die hier verschlägt es ein Pärchen in das abgelegene Städtchen „Rock ’n Roll Heaven“. Dort merkt es bald, dass der Name hier tatsächlich Programm ist!
Und bei der letzten Story Hausentbindung handelt es sich um eine klassische Zombiegeschichte, in die eine hochschwangere Frau unvermittelt gerät.

 

Bei dieser Sammlung handelt es sich um die allererste Kurzgeschichtensammlung überhaupt, die ich von Stephen King gelesen habe. Damals war ich wohl noch zu jung, um alle Geschichten zu verstehen, aber seither habe ich sie noch viele Male gelesen 🙂

Wie bei allen Kurzgeschichtensammlungen von King gibt es gute und schlechte Geschichten. Am wenigsten gefallen mir Kinderschreck, Es wächst einem über den Kopf , Zueignung, Turnschuhe und Hausgeburt. Kinderschreck ist mir einfach zu trivial, genauso wie Turnschuhe und Hausentbindung; alle drei Geschichten bedienen sich bekannter Stereotypen (Kinder als reale Monster, plötzlich auftauchende Tote/Geister und Zombies), aber schaffen es nicht, sich dabei von anderen Storys gleichen Inhaltes abzuheben. Mir erscheinen sie eher wie eine Fingerübung denn als echte Kurzgeschichten.
Zueignung dagegen ist einfach nur sehr unappetitlich, zudem verstehe ich dieses schwarz-weiß-Thema nicht so wirklich. Hier offenbart sich außerdem Kings Schwäche, aus der Sicht von Frauen zu schreiben. Letztendlich plätschert die Story etwas lahm vor sich hin, ohne dass tatsächlich was passiert. Sie ist auch einfach viel zu lang!
Es wächst einem über den Kopf ist definitiv die Story mit dem größten „Hä?“-Faktor. Eigentlich gibt es hier überhaupt keine Handlung. Man trifft einige Bekannte aus „Needful Things“ wieder (womit man die Story getrost überblättern kann, wenn man diesen Roman nicht gelesen hat) und wird mit der pessimistischen Grundstimmung dieser sterbenden Stadt konfrontiert. Das ist deprimierend und macht schlicht und ergreifend keinen Spaß!

Dolans Cadillac, Nachtflieger, Popsy und Verdammt gute Band haben die hier sind so mittel. Sie sind nett zu lesen, hinterlassen aber keinen bleibenden Eindruck. Bei Dolans Cadillac kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier viel zu viel Aufwand betrieben wird für zu wenig Ergebnis. Die Geschichte ist genauso aufgebläht wie Nachtflieger. Ich bin ja der Meinung, dass Stephen King einfach die Finger von Vampiren lassen sollte, denn irgendwie kriegt er das nie so wirklich zu meiner Zufriedenheit hin! Das ist dann auch die Schwäche von Popsy.
Die Story von Verdammt gute Band haben die hier ist durchaus der Hammer – hier trifft das Pärchen auf sämtliche Rockstars, die zu früh gestorben sind. Das Problem, was ich damit habe, ist ein ganz persönliches, welches ich nicht Stephen King anlasten will, dennoch hat es mir den Spaß ziemlich vermiest: Ich kenne die meisten der Rockstars (größtenteils Stars aus den 60er Jahren) einfach nicht. Janis Joplin, Elvis etc. sind klar, aber dazu kommen noch sooo viele andere Personen, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Und jedes Mal ärgere ich mich, dass Stephen King diese Story schrieb, bevor Kurt Cobain sich auf seine Reise in den Rock ’n Roll Heaven gemacht hat…

Damit zu den wirklich guten Storys. Das Ende des ganzen Schlamassels ist die einzige Geschichte, die in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Der Bruder des besagten Wunderkindes schildert darin rückblickend in einem Bericht die Ereignisse, wobei er sich interessanterweise durch Einnahme eines langsam wirkenden Gifts selbst eine Deadline (höhö) gesetzt hat. Das Ganze ist unheimlich spannend, zudem regt die Handlung zum Nachdenken über die Natur des Menschen und seine Intelligenz an.

klapperzähne

Klapperzähne!

Klapperzähne ist besonders interessant, weil man irgendwie damit rechnet, dass dieses Gebiss mit Füßen, welches der Hauptcharakter zufällig in einem Tankstellenshop aufstöbert, das Böse in der Story ist. Isses aber nicht, im Gegenteil. Das ist lustig und vor allem super geschrieben. Man wünscht sich sofort auch so ein Teil!

Meine Lieblingsgeschichte ist aber mit Abstand Der rasende Finger. Allein die Idee ist so dermaßen schräg, offenbart aber wieder mal Stephen Kings skurriles Verständnis von Horror. Es muss nicht immer ein Zombie, Vampir oder Geist sein – man würde genauso ausrasten, wenn so etwas alltägliches wie ein (körperloser?) Finger sich plötzlich an Stellen zeigt, wo er nicht hingehört!
Zudem nutzt King hier wirklich das komplette Potential, was sich aus diesen Vorgaben bietet. So bescheuert es auch ist, man fiebert wirklich mit, vor allem, da hier innerhalb von wenigen Seiten einige wirklich lebensnahe, glaubhafte Charaktere gezeichnet werden. Kings große Stärke!

Zusammengefasst ist Alpträume, auch wenn die Bewertung ein wenig harsch aussieht, eine wirklich schöne Kurzgeschichtensammlung mit vielen unterschiedlichen Storys. Für jeden sollte was dabei sein… und für Kingfans ist es das sowieso!

Als letztes sollte erwähnt werden, dass die Sammlung nur die Hälfte der Geschichten aus „Nightmares and Dreamscapes“ enthält, zumindest ist das in der Ausgabe so, die ich vor vielen Jahren gekauft habe. Die andere Hälfte wurde im Band Abgrund veröffentlicht, der sich damit ja auch gut für das aktuelle Bücher-ABC anbieten würde – wenn ich ihn denn gelesen hätte 😦

Aber was glaubt ihr, was ich mir GERADE JETZT bestellt habe? :mrgreen: